Fast 1.000 Menschen folgten dem Aufruf des »Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient« (CPJPO)
Für eine sofortige Waffenruhe in Gaza!
Einem Aufruf des »Comité pour une Paix Juste au Proche-Orient« (CPJPO) folgend, manifestierten am vergangenen Samstag in der Hauptstadt fast tausend Menschen für eine sofortige Waffenruhe in Gaza.
Der Einladung des CPJPO an die Parteien und Gewerkschaften, sich der Demonstration anzuschließen, waren allein nur die KPL und déi Lénk nachgekommen.
Manifestiert wurde für eine sofortige Waffenruhe, den Zugang der Bevölkerung von Gaza zu humanitärer Hilfe, die Freilassung aller israelischen Geiseln und palästinensischen politischen Gefangenen, die Aufhebung der seit 2007 bestehenden Blockade des Gazastreifens und die Gründung eines palästinensischen Staates im Einklang mit dem Völkerrecht, die Beendigung der bedingungslosen Unterstützung Israels durch die EU und den Rückruf des Botschafters, der Luxemburg in Israel vertritt.
Während der Abschlusskundgebung auf dem Clairefontaine-Platz ergriffen unter anderem Claude Gregoire (CPJPO), Ali Ruckert (KPL), David Wagner (déi Lénk), Michel Legrand (CPJPO), Jean-Luc Karleskind, Armand Clesse und Hassan al Balawi, Erster Berater der Botschaft Palästinas für Belgien und Luxemburg, das Wort.
Ali Ruckert betonte im Namen der Luxemburger Kommunisten, dass die Umsetzung der zahlreichen Beschlüsse der UNO und vor allem die Schaffung eines palästinensischen Staates wesentliche Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten sind.
Weiterhin sagte der KPL-Präsident: »Es muss auch hervorgehoben und angeprangert werden, dass Israel und diejenigen, die das Land regieren, sich die jahrzehntelange Unterdrückung der Palästinenser nur leisten können, weil sie politisch, wirtschaftlich und militärisch von den Imperialisten der USA und vieler westlicher kapitalistischer Länder unterstützt werden.
Selbst von denen, die wie Luxemburg behaupten, die Palästinenser zu unterstützen, aber israelischen Rüstungsfirmen erlauben, Luxemburg für ihre mörderischen Machenschaften zu nutzen, und die in Capellen im Südwesten Luxemburgs dank der Komplizenschaft der USA, der NATO und der luxemburgischen Regierung umfangreiche militärische Unterstützung von der "NATO Maintenance ans Supply Agency", dem größten militärischen Dienstleister der NATO in Europa, erhalten.
Das muss aufhören, denn wir brauchen in unserem Land keine militärischen Dienstleistungsunternehmen und Militärlager, die sich an allen schmutzigen Kriegen der USA, der NATO und Israels beteiligen.«

