Kollektivvertrag in den Krankenhäusern verlängert
Verbesserungen für 10.000 Beschäftigte
Nach dem im Juli 2025 erfolgten Abschluß eines Zwischenabkommens für das Jahr 2025 mit einer Reihe Verbesserungen, wurde diese Woche zwischen den Gewerkschaften OGBL und LCGB und der Föderation der Krankenhäuser FHL eine Verlängerung des bestehenden Kollektivvertrags für rund 10.000 Beschäftigte beschlossen. Dazu gehören erstmals auch die Beschäftigten der Nationalen Einkaufs- und Logistikzentrale CNAL.
Zu den Verbesserungen gehören für das Jahr 2025 Prämien in Höhe von 3,79 Prozent des Bruttojahreslohns, die 2026 ausbezahlt werden. Für 2026 ist ein Budget von 4,07 Prozent für strukturelle Maßnahmen eingeplant, darunter eine Erhöhung des Punktwerts um 0,69 Prozent und eine Aufwertung der Laufbahnen C5 und C6 mittels 6 Indexpunkten.
Vorgesehen sind auch konkrete Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Der Wert eines freien Tags wird von bisher 7,6 auf 8 Stunden angehoben, was 14,4 zusätzlich freie Stunden im Jahr ergibt, ohne Erhöhung der Arbeitsbelastung, da zusätzliches Personal eingestellt werden soll.
Im Kollektivvertrag festgehalten wurden Bestimmungen zur Anerkennung der Betriebszugehörigkeit, die den beruflichen Werdegang berücksichtigen und eine gerechtere Kontinuität in der Karriereentwicklung gewährleisten. Das geht mit der Abschaffung von Übergangslaufbahnen und garantierten Neueinstufungen ohne Einbußen für die Beschäftigten.
Gestärkt werden auch die Rechte der Personalvertreter, insbesondere durch eine Aufstockung des Betriebsmittelfonds der Personalvertretungen.

