Alle auf die Straße!
Es gibt eine Menge Gründe, für den Frieden einzutreten. Die Kriege, die von den USA – und auch von anderen Mitgliedstaaten der NATO – seit 1945 in Korea, Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien, im Irak, in Libyen und nun im Iran geführt wurden und werden, haben Millionen Opfer gekostet und unermeßliche Zerstörungen angerichtet. Die Angriffe mit Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 hatten in erster Linie das Ziel, der ganzen Welt zu demonstrieren, daß die USA gewillt sind, jederzeit mit dem »großen Knüppel« ihre »nationalen Interessen« durchzusetzen. Daran hat sich auch nach über 80 Jahren nichts geändert.
Die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten drohen, die Welt jeden Tag in ein noch größeres Chaos zu stürzen. Bereits jetzt zahlen wir alle dafür mit höheren Spritpreisen, steigenden Heizkosten, einer erneut anwachsenden Inflation, während Rüstungskonzerne und Banken jeden Tag mehr Profite einstreichen. Das Geld, das für massive Aufrüstung und auch für die Lieferung von Kriegsgerät an die Ukraine verpulvert wird, fehlt jeden Tag spürbarer für lebensnotwendige Maßnahmen, für höhere Mindestlöhne und Mindestrenten, für dringend notwendige Verbesserungen im Gesundheitswesen und für eine bessere Bildung, für eine effektive Klimapolitik, für die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die nicht der Rüstung dienen.
Der Krieg im Nahen Osten ist ein Krieg, den der Staat Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 gegen seine Nachbarn führt. Diesen permanenten Krieg zu verurteilen, ihn als einen eklatanten Bruch des Völkerrechts zu bezeichnen, hat absolut nichts mit einem angeblichen Antisemitismus zu tun, und er darf auch nicht mit einem »Recht auf Selbstverteidigung« verharmlost werden. Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran ist ebenso völkerrechtswidrig und verstößt gegen alle grundlegenden Prinzipien der UNO-Charta. Gegen diesen Krieg zu protestieren, bedeutet nicht Parteinahme für den Iran, sondern Eintreten für den Frieden!
Der Krieg in der Ukraine begann bereits 2014, als ukrainische Truppen, darunter nationalistische und eindeutig faschistisch gesinnte Milizen, die eigenen Bürger im Osten des Landes angriffen, die sich gegen die Willkür des Putschistenregimes in Kiew zur Wehr setzten. Damals berichteten alle großen Medien der Welt darüber, heute will man den Mantel des Schweigens und des Vergessens darüber decken. Ein Ende dieses Krieges zu fordern, bedeutet nicht Parteinahme für Rußland, sondern Eintreten für den Frieden!
Die Atomwaffen besitzenden Staaten rüsten immer weiter auf und entwickeln immer neue Projekte für die atomare Aufrüstung. Kriege und Militärmanöver bringen nicht nur unmittelbar Tod und Zerstörung, sondern gefährden auch die Umwelt und das Klima.
Es ist lebenswichtig, sich aktiv für ein Ende all dieser Entwicklungen einzusetzen. Die Kommunisten haben Schüler, Studenten, Arbeiter, Schaffende in allen Bereichen, Rentner und Hausfrauen aufgerufen, sich am diesjährigen Ostermarsch für den Frieden zu beteiligen. Die KPL fordert den Stopp sämtlicher Rüstungsprogramme und effektive Schritte in Richtung Abrüstung, Hände weg von Kuba, ein Ende der Kriege im Nahen Osten, die Unterstützung ernsthafter Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine unter Beachtung der Sicherheitsinteressen aller beteiligten Seiten, die Schließung der militärischen Einrichtungen der USA und der NATO in Luxemburg, den Beitritt Luxemburgs zum UNO-Vertrag über das Verbot aller Atomwaffen.
Darum: Alle auf die Straße! Für Frieden, gegen Aufrüstung und Kriegshetze!

