Taylor Swift ist nicht zu bremsen
Nach jüngsten Streamingrekorden bei Spotify und einem Ansturm auf Kinokarten für den Konzertfilm über ihre laufende Welttournee »The Eras Tour« hat Taylor Swift bei der Verleihung der MTV Video Music Awards neun Mondmänner-Trophäen abgeräumt. Vor einem jubelnden Publikum im Prudential Center in Newark im USA-Bundesstaat New Jersey stemmte sie Dienstagnacht den »Moonman« – einen kleinen Mann auf dem Mond, der eine MTV-Fahne in der Hand hält, strahlend in die Höhe.
Schon im vorigen Jahr hatte Swift mit »All Too Well (Taylor's Version)« die Trophäe in der Hauptsparte »Video des Jahres« gewonnen, nun setzte die 33-Jährige mit ihrem Hit »Anti-Hero« den Erfolgskurs fort. Dazu gab es acht weitere Preise, darunter in den Sparten Song und Künstlerin des Jahres, Regie, Kamera und Album des Jahres (»Midnights«). Elf Nominierungen setzte Swift in einen neunfachen Gewinn um. Damit ließ sie anderen kaum eine Chance.
In der Topsparte hatten Kolleginnen wie Doja Cat, Miley Cyrus, Nicki Minaj, Olivia Rodrigo und SZA das Nachsehen. Swift, im schwarzen Versace-Dress mit hohem Beinschlitz, stand bei dem fast vierstündigen Spektakel ständig im Rampenlicht. Die kolumbianische Sängerin Shakira begeisterte mit einem zehnminütigen Medley ihrer Hits, gekonnten Hüftschwüngen und viel nackter Haut. Sie nahm den Ehrenpreis »Video Vanguard Award« entgegen. Unter den weiteren Gewinnern waren Måneskin aus Italien mit ihrer Ballade »The Loneliest«, Nicki Minaj (»Super Freaky Girl«) und die 23-jährige Rapperin Ice Spice als »Best New Artist«.

