Kollektivvertrag für 3 Jahre unterzeichnet
Keine Lohnerhöhungen für die Beschäftigten von Proximus
Diese Woche unterzeichnete der LCGB einen neuen Kollektivvertrag für die 790 Beschäftigten der Luxemburger Niederlassung des größten belgischen Konzerns Proximus.
Proximus ist der größte belgische Telekommunikationskonzern, der mehrheitlich im Besitz des belgischen Staates ist. Der Konzern machte 2022 einen Umsatz von 5,9 Milliarden Euro und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 1,78 Milliarden Euro. Der Nettoprofit betrug im Jahr 2022 insgesamt 450 Millionen Euro, nach 445 Millionen im Jahr 2021.
Angesichts der ausgezeichneten Resultate der vergangenen Jahre, welche zum allergrößten Teil die Aktionäre bereichern, ist es erstaunlich, dass bei der Aushandlung des Kollektivvertrags in Luxemburg, der eine Laufzeit von drei Jahren hat, keine direkten Lohnerhöhungen durchgesetzt wurden.
Aus der Mitteilung der Gewerkschaft geht hervor, dass die Arbeitszeiten umgestaltet werden, um den Beschäftigten mehr Flexibilität zu bieten, ein System von monatlichen Freistunden für alle eingeführt wird, ebenso eine Ruhestandsprämie und eine Dienstalterszulage.

