Energieprodukte immer teurer – trotz der Tripartite-Maßnahmen
Den neuen Angaben des Statec zufolge, betrug die Inflationsrate hierzulande im Oktober dieses Jahres 2,7 Prozent, nach 2,9 Prozent im September.
Es wird darauf hingewiesen, dass Heizöl im Oktober noch immer 1,39 Euro pro Liter kostete; das sind 68 Prozent mehr als im Januar – trotz des seit August geltenden Preisnachlasses von 15 Cent pro Liter. Diesel sei dem gleichen Trend gefolgt: Trotz der Senkung um 5 Cent pro Liter kostete er im Oktober durchschnittlich 2,05 Euro pro Liter, das sind 47 Prozent mehr als im Januar.
Der Beschluß des Begleitausschusses der Tripartite vom 29. Oktober 2026, die Beihilfen für Strom, Gas und Heizöl bis zum 31. Dezember 2027 und jene für Diesel und Benzin bis Ende Februar 2027 zu verlängern, werde zur Folge haben, dass die Inflation 2027 um fast 0,7 Prozentpunkte zurückgehen werde. Das verschiebe die für das 2. Quartal vorgesehene Indextranche nur geringfügig, verhindere aber eine zweite Indextranche in diesem Jahr. WAS ZUR Folge haben wird, dass das Patronat mehrere hundert Millionen an Lohngeldern einsparen wird.
Sollten diese Maßnahmen Ende 2027 auslaufen, ohne dass sie in irgendeiner Form verlängert werden, würde das die Inflation im Jahr 2028 um etwa 0,7 Prozentpunkte erhöhen. Aufgeschoben ist somit nicht aufgehoben.

