Luxemburg leistet Nothilfe für Palästinenser
Während sich die humanitäre Lage im von Israel völlig abgeriegelten und mit einem Bombenkrieg überzogenen Gazastreifen stündlich verschlechtert, vom Strom abgeschnittene Krankenhäuser den Betrieb einstellen müssen und viel zu wenige Hilfslieferungen den Grenzübergang in Rafah passieren können, haben das Außenministerium und die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Maßnahmen am Dienstagabend 2,5 Millionen Euro für die humanitäre Nothilfe im Gazastreifen und der Region bereitgestellt.
Damit unterstütze Luxemburg »die Bemühungen der internationalen humanitären Gemeinschaft«, Gaza so gut es irgendwie geht, mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen, Notunterkünfte zu errichten und psychologische Unterstützung zu leisten. 2,3 Millionen Euro gingen an Partner der luxemburgischen Entwicklungszusammenarbeit wie das Hilfswerk der UNO für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das Welternährungsprogramm (WFP), das UNO-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) und den Norwegian Refugee Council (NRC). Jeweils 100.000 Euro gingen an die beiden luxemburgischen Hilfsorganisationen Handicap International und Caritas, die derzeit humanitäre Einsätze im Libanon und im palästinensischen Westjordanland durchführen.

