Drei Tote bei Unwettern in Südfrankreich
Marseille – Bei Unwettern mit heftigem Niederschlag sind in Südfrankreich drei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Präfektur des Departements Bouches-du-Rhône am Mittwochabend in Marseille mitteilte, kam es in der Region zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen, die zum Teil am Donnerstag anhielten. Straßen waren blockiert und Eisenbahnlinien unterbrochen. Zusätzlich kam es zu Störungen im Telefonnetz, weshalb die Menschen über eine Warn-App über den Stand der Dinge informiert wurden.
Besonders betroffen sind die Städte Arles und Saint-Martin-de-Crau. Dort mußten rund 250 Menschen in Notunterkünften untergebracht werden. Am Donnerstag wurden weitere Einsatzkräfte des Zivilschutzes zum Abpumpen von Wasser aus überfluteten Gebäuden erwartet.
Bei den Toten handelt es sich, wie die Zeitung »La Provence« unter Verweis auf die Behörden berichtete, um eine 86-Jährige und eine Frau von 26 Jahren, die in Lançon-Provence ertrunken in einem Keller gefunden worden seien. Außerdem sei in Saint-Mitre-les-Remparts eine ältere Person bei den Unwettern ums Leben gekommen.

