Luxemburg15. Oktober 2026

Eine Million teure Aufklärungsdrohne der Luxemburger Armee abgestürzt

von Ali Ruckert

Bei einer Militärübung nahe Rocherath-Krinkelt in der Gemeinde Büllingen, nahe dem Truppenübungsplatz Elsenborn im Osten Belgiens ist eine Drohne der Luxemburger Armee abgestürzt.

Ein technischer Defekt führte offenbar zum Ausfall des Motors der Drohne, die von einem belgischen Soldaten gesteuert wurde. Bei deren Notlandung wurde die Drohne vom Typ Short Range T-UAS (Tactical Unmanned Aerial System) »Integrator« schwer beschädigt.

Die Short Range T-UAS-Drohne ist für Aufklärungs-, Überwachungs- und Zielortungsmissionen in geringer bis mittlerer Reichweite ausgelegt und wird in der von Boeing entwickelten Version »Integrator« von der Luxemburger Armee benutzt.

Sie ist zirka 2,5 Meter lang und 5 Meter breit, wiegt 75 Kilo, hat einen Einsatzradius von maximal 100 km, eine Flugdauer von bis zu 24 Stunden und erreicht Geschwindigkeiten von über 160 km/h. Sie benötigt keine Startbahn, sondern wird über ein Katapults gestartet.

Eine einzelne Drohne vom Typ Short Range T-UAS (Tactical Unmanned Aerial System) »Integrator« kostet mehr als eine Million Euro.