Luxemburg28. Mai 2021

Corona-Rückblick:

Inzidenz rapide gesunken

von Christoph Kühnemund

In dem vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Wochenrückblick auf die Corona-Situation des Landes zeigt sich ein rapider Fall der Inzidenz auf 100.000 Einwohner: Waren es in der Woche vom 10. bis zum 16. Mai noch 728 Menschen, welche positiv getestet wurden, was zu einer Inzidenz von 114,69 führte, konnte in der vergangenen Woche bei 495 festgestellten Infektionen eine Inzidenz von 77,99 verzeichnet werden und näherte sich im Verlauf dieser Woche stramm der magischen 50. Das Durchschnittsalter der positiv getesteten Personen sank von 32,6 auf 31,1 Jahre. Auch die Krankenhausbelegung im Zusammenhang mit Corona ließ weiter nach: Sie sank auf der Normalstation von 43 auf 28 und auf der Intensivstation von 29 auf 19 Patienten. Das Durchschnittsalter der stationär behandelten Personen lag in der vergangenen Woche bei 59 Jahren.

Die Zahl der wöchentlichen Todesfälle blieb mit 3 weiteren Opfern gleich. Der Reproduktionswert R sank von 0,85 am 16. Mai auf 0,81 am 23. Mai. Wenn dieser Wert 1 ist, steckt eine Person im Schnitt eine weitere an. Die Positivitätsrate bei allen durchgeführten Tests lag in der Woche vom 10. bis zum 16. Mai bei 1,46 Prozent und in der vergangenen Woche bei 0,69 Prozent. Sicherlich spielen die Feiertage und die aufgrund von Pfingstreisen größeren Testungen von symptomlosen Personen eine Rolle.

In der vergangenen Woche wurden 34.967 Impfdosen verabreicht (43.647 in der Vorwoche). Für diese Woche waren Impfstofflieferungen für 17.715 Personen angekündigt und in der kommenden Woche (22. Kalenderwoche) sollen voraussichtlich Impfstoffe für 28.950 Personen eintreffen. Davon 17.550 von Pfizer/BioNtech, 1.800 von Moderna sowie 9.600 von AstraZeneca. Im Ganzen sind bis Ende Juni (26. KW) Impfstoffe für 313.445 Personen angekündigt.

Aus dem neuesten ReViLux-Bericht des LNS geht unterdessen hervor, daß die »britische Variante« (B.1.1.7) hierzulande weiterhin dominant ist mit 79 Prozent Nachweis in den positiven Abstrichen der letzten Woche. In der Vorwoche waren es 86 Prozent. Die »südafrikanische Variante« (B.1.351) wurde im gleichen Zeitraum in 5,7 Prozent der Fälle nachgewiesen (Vorwoche 7,1 Prozent). Insgesamt waren vergangene Woche 67,5 Prozent der positiven Fälle (759) sequenziert worden.