Luxemburg12. Januar 2022

Änderungen am Corona-Gesetz verabschiedet:

Kürzere Isolationsdauer soll Kollaps verhindern

von

Am Dienstagnachmittag debattierte das Parlament die Änderungen an der Corona-Gesetzgebung und stimmte im Anschluß darüber ab. Franz Fayot (LSAP) erklärte, wie auch Gesundheitsministerin und Parteikollegin Paulette Lenert, daß ohne eine Anpassung der Isolations- und Quarantäneregeln bei tausenden Neuinfektionen täglich bald ein Kollaps der essentiellen Dienste drohen werde und daß die Freitestung via Schnelltests am Ende der Isolation auch dem gestiegenen Bedarf an PCR-Tests Rechnung trage. Anstelle am 10. Tag, soll ein mit Corona infizierter und vollständig geimpfter Mensch (letzte Dosis nicht länger als 6 Monate her) nun am 5. Und 6. Tag jeweils einen Schnelltest selbst machen und kann im Falle zweiter negativer Resultate ab dem 7. Tag wieder arbeiten.

 Die 2Gplus-Regel gilt für Kneipen, Restaurants, Kinos und alle anderen Orte, wo Menschen zusammenkommen, ohne eine Maske zu tragen. Neu ist, daß seit weniger als 6 Monaten vollständig geimpfte oder »genesene« Personen keinen Schnelltest mehr vorzeigen müssen, um das »plus« zu bekommen. Bisher galt dies für »geboosterte« Personen.

Die Frist für eine dritte Dosis wurde auf drei Monate verkürzt und der »Booster« steht nun auch Jugendlichen ab 12 Jahren zur Verfügung.

Ab dem kommenden 1. Februar gilt im Sinne einer EU-weiten Harmonisierung das Impfzertifikat maximal 9 Monate. Alle 27 Mitgliedstaaten müssen die Impfzertifikate aus den jeweils anderen akzeptieren. Was Impfzertifikate von »geboosterten« Personen betrifft, gibt es noch keine weiteren Anpassungen. Sie gelten zunächst unbegrenzt.

 


Zum Weiterlesen melden Sie sich bitte anNoch kein Konto? Zu den Abonnemnents