Italien erlebte heißesten Sommer seit 1950
Rom – In Italien ist der heißeste Sommer seit dem Jahr 1950 verzeichnet worden. Die Durchschnittstemperatur in diesem Sommer lag bei 24,3 Grad, meldete das Institut für Bioökonomie des Nationalen Forschungsrates (CNR) mit Sitz in Rom. Besonders heiß war der August mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25,6 Grad. Die Werte basieren auf Messungen in zwei Metern Höhe über dem Boden.
»Der im August 2026 gemessene Durchschnittswert von 25,6 Grad übertrifft die bisherigen Rekordwerte von 24,6 Grad im Jahr 2024 und 24 Grad im August 2017«, erklärte Lorenzo Arcidiaco vom CNR. Er erklärte auch, daß das Jahr 2026 insgesamt das wärmste Jahr seit 1950 werden könnte. Darauf deuteten die Daten hin. Der CNR ist Italiens größte staatliche Forschungseinrichtung.
Italien erlebte in diesem Sommer mehrere Hitzewellen. Vor allem die größeren Städte des Mittelmeerlandes heizten sich mitunter extrem auf. Das Gesundheitsministerium warnte nicht selten mit der höchsten Hitzewarnstufe (rot) vor Gesundheitsrisiken auch für gesunde Menschen in der Hitze. Die hohen Temperaturen – verbunden mit einer vergleichsweise hohen Luftfeuchtigkeit – machten es vielen Menschen schwer erträglich, sich draußen aufzuhalten.

