• Kultur15. Mai 2021

    Zwei Brit Awards für Dua Lipa

    von Philip Dethlefs, London (dpa)

    Preisverleihung vor 4.000 Zuschauern

    Es war ein erster Schritt in Richtung Normalität nach der Pandemie, aber in Sachen Stimmung bleibt noch Luft nach oben. Vor 4.000 Zuschauern wurden am Dienstag in London die Brit Awards verliehen – ohne Masken, ohne Abstand, dafür mit umfassenden Corona-Tests. Popsängerin Dua Lipa wurde als beste britische Künstlerin und für das Album des Jahres (»Future Nostalgia«) ausgezeichnet. Die Londonerin war damit die Gewinnerin des Abends. Die Show stahlen ihr aber Superstar Taylor Swift, die den »Global Icon Award« erhielt, und das medizinische Hilfspersonal auf den Rängen der Londoner O2-Arena.

    Die Brit Awards waren die erste große Indoor-Musikveranstaltung vor Publikum in Britannien seit mehr als einem Jahr. Für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie hatten 2.500 Frontarbeiter kostenlose Eintrittskarten bekommen. Dua Lipa, die ihren vierten und fünften Brit Award einheimste, würdigte sie in ihrer Dankesrede. »Es ist schön, daß wir für sie klatschen, aber wir müssen sie auch bezahlen«, sagte die 25-Jährige und richtete ihre Forderung unter großem Applaus an den britischen Premierminister Boris Johnson. »Wir sollten Boris eine Botschaft schicken, daß wir alle eine faire Bezahlung unserer Frontkräfte unterstützen.«

    Auch Taylor Swift dankte den Helfern. Die US-Amerikanerin, die in den Vorjahren durch Abwesenheit geglänzt hatte, war überraschend nach London gekommen, um den Ehrenpreis entgegenzunehmen, den vor ihr nur David Bowie, Elton John und Robbie Williams bekommen hatten. In einer langen Dankesrede sprach sie über Widerstand, Erwartungsdruck und Anfeindungen. »Davon dürft ihr euch nicht kaputtmachen lassen, ihr müßt es als Antrieb nutzen«, sagte Swift. »Ihr habt das Recht, ihnen das Gegenteil zu beweisen.« In den Genuß einer Musikperformance der »Shake It Off«-Sängerin kamen ihre Fans am Dienstag nicht.

    Weitere Gewinner des Abends waren der Rapper J Hus, der den Preis als bester britischer Künstler bekam, und Sänger Harry Styles, der für seine Single »Watermelon Sugar« ausgezeichnet wurde. Styles erschien in einem skurrilen Anzug im Design einer 70er-Jahre-Tapete. Die Trophäe für die beste britische Band ging erstmals in der Geschichte der Brit Awards an eine rein weibliche Gruppe. Little Mix, seit kurzem auf ein Trio geschrumpft, widmeten ihre Trophäe den Spice Girls, den Sugababes und anderen britischen Girlbands.

    Als ausländische Stars wurden Billie Eilish und The Weeknd ausgezeichnet. Eilish bedankte sich per Video, der kanadische Sänger The Weeknd schickte dazu eine voraufgezeichnete Performance. Dagegen hatten die Mitglieder von Haim extra zehn Tage Hotelquarantäne in Kauf genommen, um bei der prestigeträchtigen Preisverleihung dabei zu sein – und das lohnte sich: Das sichtlich überraschte Schwestern-Trio aus Los Angeles bekam den Preis als beste internationale Band und stach die Foo Fighters und die südkoreanische Boygroup BTS aus.

    Neben den Grammys gelten die 1977 ins Leben gerufenen Brit Awards als wichtigste Musikpreise der Welt. In den vergangenen Jahren sorgten nationale und ausländische Stars mit spektakulären Auftritten bei der Preisverleihung für Furore. In diesem Jahr war die Show deutlich zurückhaltender, und die Stimmung in der zu weniger als einem Drittel gefüllten Arena war durchaus steigerungsfähig.

    Die Band Coldplay spielte zu Beginn der Show auf einem Kahn auf der Themse. Dua Lipa überzeugte gesanglich nur bedingt, und Sängerin Arlo Parks, die als »Breakthrough Artist« ausgezeichnet wurde, klang ein wenig schräg. Rag'n'Bone Man gab ein Pseudo-Duett mit Pink zum Besten, die nicht live dabei war, sondern als Video eingespielt wurde. Einziger echter Höhepunkt der Show war ein mitreißender Auftritt von Sir Elton John und Years And Years, die ihre gemeinsame Charity-Single »It's A Sin« sangen, ein Cover der Pet Shop Boys.

     

    Weiterlesen
  • Kultur15. Mai 2021

    Sophia Loren: »Ich kann ohne das Kino nicht leben«

    von dpa

    Die italienische Kinolegende Sophia Loren will trotz ihrer 86 Jahre weitere Filme drehen, um glücklich zu sein. Die Oscar-Preisträgerin erhielt am Dienstagabend in Rom den nationalen Filmpreis David als beste Hauptdarstellerin in »La vita davanti a sé« (deut. Titel: »Du hast das Leben vor dir«). »Ich weiß nicht, ob das mein letzter Film war«, sagte Loren bei der Preisgala in der italienischen Hauptstadt. Aber sie habe große Lust auf neue, immer noch bessere Filme. »Ich kann ohne das Kino nicht leben, absolut!«, sagte die Schauspielerin, die ein enges, langes Glitzerkleid trug.

    »La vita davanti a sé« war der erste Spielfilm Lorens nach jahrelanger Pause. Darin tritt sie als Holocaustüberlebende Rosa auf, die als Tagesmutter in der Hafenstadt Bari einen Straßenjungen aufnimmt. Das Werk war unter anderem im Internet auf Netflix erfolgreich. Ihr Sohn Edoardo Ponti führte Regie. Loren, die ihre Rede von einem Zettel ablas und beim Gehen gestützt wurde, dankte ihrem Sohn und dem jungen Hauptdarsteller Ibrahima Gueye für die Zusammenarbeit. Sie habe vor sechs Jahrzehnten schon mal einen David erhalten. »Das Gefühl ist das gleiche, und sogar noch stärker«, schwärmte sie über den neuen Preis.

    Die Regieauszeichnung für den besten Film ging bei der Gala, die wegen der Pandemie ohne größeres Publikum unter anderem in einem Theater in Rom stattfand, an das Drama »Volevo nascondermi« (übersetzt: Ich wollte mich verstecken«) von Giorgio Diritti. Darin steht der psychisch angeschlagene Maler und Außenseiter Antonio Ligabu im Zentrum. Der Spielfilm gehörte zu den Wettbewerbsfilmen 2020 bei der Berlinale.

    Weiterlesen
  • Kultur15. Mai 2021

    Schauspieler Norman Lloyd mit 106 Jahren gestorben

    von dpa

    Der US-amerikanische Schauspieler Norman Lloyd, der mit Filmgrößen wie Alfred Hitchcock, Orson Welles und Charlie Chaplin arbeitete, ist tot. Er starb am Dienstag in Alter von 106 Jahren in seinem Haus in Los Angeles, teilte sein Sohn Michael Lloyd dem Fachblatt »Hollywood Reporter« mit. Bis ins hohe Alter hatte er noch vor der Kamera gestanden, zuletzt 2015 für die Komödie »Dating Queen«.

    Der 1914 in New Jersey als Norman Perlmutter geborene Schauspieler, Regisseur und Produzent wirkte in den 30er Jahren in der Theatergruppe Mercury Theatre von Orson Welles mit. Seinen ersten großen Filmauftritt hatte er 1942 in Alfred Hitchcocks Spionage-Thriller »Saboteur«. Er mimte einen Bösewicht, der am Ende in New York von der Spitze der Freiheitsstatue in den Tod stürzt. In Hitchcocks Psychothriller »Spellbound« von 1945 spielte er an der Seite von Ingrid Bergman und Gregory Peck.

    1952 trat er für Charlie Chaplin in der Tragikomödie »Limelight« vor die Kamera. Peter Weir castete ihn für das Drama »Dead Poets Society«, Martin Scorsese für »The Age of Innocence«. In der Spitalserie »St. Elsewhere« bzw. auf deutsch »Chefarzt Dr. Westphall« spielte er in den 80ern den Arzt Dr. Daniel Auschlander.

    Seine Ehe mit der Broadway-Schauspielerin Peggy Craven hielt 75 Jahre lang bis zu ihrem Tod im Jahr 2011 mit 98. Das Paar hatte zwei Kinder. Lloyd zeigte sich oft bei Filmfestivals und Retrospektiven. 2012 erhielt der damals 97-Jährige beim Filmfestival in Cannes eine Auszeichnung. 2018 lief er beim TCM Classic Film Festival in Los Angeles (Foto von 2015) über den roten Teppich.

    Weiterlesen
  • Kultur12. Mai 2021

    Sylvie-Anne Thyes au CAW Walferdange jusqu’au 16 mai

    Du grand art, simplement, par évidence!

    de Michel Schroeder

    L’inspiration accompagne incontestablement les réalisations de l’artiste luxembourgeoise Sylvie-Anne Thyes. J’oserais affirmer ici, que parmi les graveurs en vie, elle est l’une des meilleures !

    Elle a été professeur d’éducation artistique à l’Ecole des Arts et Métiers. Elle est membre du Cercle Artistique Luxembourg (CAL), elle a remporté plusieurs prix, dont le prestigieux Prix Grand-Duc Adolphe.

    Sylvie-Anne Thyes, né le 17 janvier 1946 est une raconteuse d’histoire. Chacune de ses gravures raconte un événement, un rêve, un paysage vu dans la réalité ou en imagination. Je vous invite donc à visiter l’exposition rétrospective «La gravure … ma passion» de Sylvie-Anne Thyes qui se déroule jusqu’au dimanche 16 mai inclus à l’Espace-Galerie CAW à Walferdange, au 5, route de Diekirch. 83 gravures de l’artiste y sont exposées. Cette exposition rétrospective n’en porte pas seulement le nom !

    Oiseaux bleus et aigles de pierre (Steinadler)

    Sylvie-Anne Thyes, c’est comme l’écrivait déjà André Simoncini, galeriste et poète (hôtelier et restaurateur aussi), du grand art, simplement, par évidence. Aux antipodes des platitudes décoratives et soi-disant expérimentales, elle a su, lentement, très lentement, en digne et rigoureux artisan du trait, percer le miroir.

    Lorsque vous aurez terminé la visite de cette exposition qui se déguste comme un excellent cru, votre opinion sur l’œuvre de cette artiste sera particulièrement positive.

    Sylvie-Anne Thyes nous fait parcourir des univers sublunaires où planent des nuées ardentes. Les trous noirs, les montagnes, les icebergs et forêts avec leurs nombreux détails, sont souvent présents dans ses gravures.

    L’artiste travaille méticuleusement, au coup de cœur, ainsi qu’à l’inspiration. Lorsque vous aurez parcouru cette exposition, surprenante par ses nombreuses qualités, vous garderez encore longtemps en mémoire cet oiseau bleu, qui, porté par ses ailes, s’en va saluer le Steinadler, l’aigle de pierre.

    De belles et douces dédicaces à la nature

    Soudain un papillon de nuit va surgir du bleu profond, ses ailes déployées.

    L’artiste apprécie découvrir les mystères de l’univers et elle vous invite à parcourir ces univers, avec elle.

    Elle vous convie à explorer vos propres rêves en les plaçant dans l’azur le plus pur.

    Et là, là vous apercevrez Trois Grâces s’abritant à proximité de la source d’un glacier (La Gletscherquelle). Plus loin, la profondeur de ce paysage lunaire va vous surprendre et la blanche Dent de cette immense montagne est une invitation à la méditation.

    Les larmes de l’eau prennent bien des libertés. Elles se faufilent parmi des pyramides, dans le but de rejoindre des monts couverts de forêts séculaires. L’artiste a beaucoup voyagé, ses gravures reflètent des souvenirs au pays des pyramides, de Chine, de visites de temples, de contemplations de la nature.

    J’ai beaucoup aimé également la série de gravures qui représentent l’automne. Herbstrose, Herbsfarben, sont de doux poèmes dédiés à cette saison entre l’été et l’hiver, douce par excellence. Les gravures sur l’automne sont de belles et douces dédicaces à Mère nature.

    Un parcours vraiment exceptionnel !

    L’artiste nous a expliqué que dès son jeune âge elle a été fascinée par la gravure. «Dans mon travail, j’utilise différentes techniques dont l’eau-forte, l’aquatinte, le vernis mou… Le gravure me permet d’arriver à transmettre la profondeur et le clair-obscur, allant du blanc au noir total, dû aux différentes étapes du travail de la plaque par l’acide. Les plaques de zinc ou de cuivre sont travaillées en différentes profondeurs de façon qu’y apparaissent des points, des traits, des rayures, des aplats. La plaque est ensuite encrée de la couleur d’imprimerie et reproduite à l’aide de la presse sur du papier vélin. Souvent je superpose, à l’aide d’un rouleau une couleur supplémentaire, afin de donner encore plus de profondeur au dessin. La gravure peut être tirée à plusieurs exemplaires tout en restant un exemplaire original. En partant de la réalité des choses, j’aboutis à des thèmes irréels de la nature, comme les arbres et ses feuilles, les roches et les pierres, la terre et la lune, la mer et les profondeurs des océans, le ciel et la terre, le lever et le coucher du soleil, les nuages, le jour et la nuit. Je pars du réel pour aboutir à l’irréel, au surnaturel, au surréalisme. Je crée de nouveaux espaces et j’exprime de cette façon ma vie intérieure.»

    Le public a eu la possibilité de voir des expositions personnelles de l’artiste à Mondorf-les-Bains, à Luxembourg, Echternach, Strassen, Bourglinster, Beckerich, Ludwigshafen, Zurich et Strasbourg.

    Je voudrais indiquer ci-après quelques-unes des expositions collectives auxquelles elle a participé (plus de 80) : Ostende, Salzbourg, Prüm, Esch-sur-Alzette, Saarbrücken, Paris, Bruxelles, Anvers, Baden-Baden, Finlande, Berlin, Differdange, Coblence, Taiwan, Cologne, Gütersloh, Moscou, Chamalières, Steinsel, Diekirch, ainsi que dans le cadre de l’exposition «Les lauréats du Prix Grand-Duc Adolphe de 1946 à nos jours».

    Cette exposition de gravures est encore visible au CAW, ce jeudi et vendredis de 15 à 19 heures et le samedi et dimanche, de 14 à 18 heures Sur le site de la Galerie vous trouverez également toutes les informations nécessaires.

        

    Weiterlesen
  • Kultur12. Mai 2021

    NBC will Golden Globes 2022 nicht ausstrahlen

    von dpa/ZLV

    Nach wachsender Kritik am Verband der Auslandspresse in den USA, der die Golden Globes verleiht, hat nun auch der die Show übertragende Sender Konsequenzen gezogen. NBC kündigte an, er werde die Golden-Globe-Gala im nächsten Jahr nicht ausstrahlen. Der Verband HFPA (Hollywood Foreign Press Association) müsse Zeit und Arbeit investieren, um größere Reformen umzusetzen, hieß es in einer Mitteilung des Senders.

    NBC hoffe aber, die Gala im Januar übernächsten Jahres »nach entsprechenden Veränderungen« wieder zeigen zu können. Seit 1996 wird die jährliche Golden-Globe-Verleihung stets bei NBC ausgestrahlt.

    Die Filmpreise waren durch die HFPA in diesem Jahr am 28. Februar verliehen worden. Im Vorfeld hatte es Kritik gegeben, Zum Beispiel wegen fehlender Diversität und intransparenter Kriterien für die Mitgliedschaft. Der Preisjury gehörten beispielsweise keine Schwarzen an.

    Die knapp 90 Mitglieder hatten vorige Woche einen umfassenden Änderungsvorschlag des Komitees angenommen. Demnach will der kleine Verband in diesem Jahr mindestens 20 neue Mitglieder aufnehmen, vorrangig Afroamerikaner, und innerhalb von 18 Monaten die Zahl der Mitglieder verdoppeln.

    Mehrere Stars und wichtige Filmfirmen in Hollywood hatten die angekündigten Reformen bei den Golden Globes als nicht weitreichend genug kritisiert. Netflix und Amazon kündigten an, die Zusammenarbeit mit dem Verband weiter ausgesetzt zu lassen.

    Weiterlesen
  • Kultur12. Mai 2021

    Remise du prestigieux Prix Arts et lettres de l’Institut Grand-Ducal

    Eric Schumacher, artiste plasticien

    de Michel Schroeder

    Tous les deux ans, la section Arts et Lettres de l’Institut Grand-Ducal attribue le Prix Arts et Lettres, à de jeunes créateurs dans les différentes disciplines des sous-section. Ce Prix prestigieux a été remis récemment à la Konschthal d’Esch-sur-Alzette, avec un certain retard, car il aurait dû être donné en 2020. Mais la pandémie a joué de vilains tours à tout le monde.

    Pour sa septième édition, ce fût au tour des arts plastiques et de l’architecture à être à l’honneur et le prix fût décerné à Eric Schumacher. Un artiste qui parvient à allier, dans ses assemblages et ses installations, de façon originale, deux esprits : le poétique et le critique.

    Lors de la soirée académique, Pim Knaff, échevin de la culture de la Ville d’Esch, a profité de l’occasion pour parler de la topographie de la vie culturelle eschoise, avec des institutions culturelles dont pour certaines, les locaux sont quasiment voisins.

    Puis Lucien Kayser, en sa qualité de président de la section Arts et Lettres de l’Institut Grand-Ducal remercia le nombreux public présent d’avoir commis l’effort de se déplacer à la Konschthal. Puis ce fut au tour de Bertrand Ney, responsable de la section arts plastiques, de dire quelques mots. Puis Christian Mosar, directeur de la Konschhal, fournit d’intéressantes explications concernant cette dernière.

    Après avoir remis officiellement son prix à l’artiste, Lucien Kayser se lança dans une élogieuse conférence sur son talent.

    Lors de la remise du prix, les personnes présentes reçurent un exemplaire de la brochure «Prix 2020 à Eric Schumacher, artiste plasticien» comprenant un texte de Josée Hansen sur l’artiste, d’une introduction par Lucien Kayser et de nombreuses photos de ses expositions.

    L’esprit poétique et critique d’Eric Schumacher

    Dans son introduction, Lucien Kayser, souligna qu’Eric Schumacher était un artiste très prometteur qui ferait très certainement honneur à ce prix. Oui, dit-il, les réalisations d’Eric Schumacher sont de belle invention et d’ores et déjà d’une grande maîtrise.

    Les œuvres d’Eric Schumacher attirent par leur côté disparate. Elles n’échappent pas pour autant à l’essentiel de l’esthétique. Eric Schumacher, sculpteur, non, artiste plasticien, certainement. Et cela, expliqua Lucien Kayser, avec une pratique contemporaine qui pour avoir toujours recours aux langages anciens, s’avère éminemment poétique (créatrice donc de quelque chose de nouveau) et critique (capable de jugement, y incitant, interpellant).

    Je voudrais reprendre ci-après ce qu’a écrit Josée Hansen sur l’artiste : «Les interrogations sociologiques complexes d’Eric Schumacher se traduisent par un langage formel, minimaliste, que renieraient pas ses illustres prédécesseurs, d’Imi Knoebel à Carl André. Les formes s’organisent selon des trames géométriques et structures rigoureuses, où des lignes se croisent en angles nets.» - «Eric Schumacher n’impose pas son idée du monde. Il propose une grille de lecture rigoureuse et minimaliste, qui ouvre des portes vers des interrogations complexes.»

    Konschthal Esch : Schaufenster 2

    Dans l’espace culturel eschois, la Konschthal n’ouvrira ses portes qu’à l’automne de cette année. Mais de l’art y est déjà proposé dans le cadre du cycle d’expositions Schaufenster. L’imposant Espace Lavandier se transforme, çà bouge et pas qu’un peu, à l’intérieur, comme à l’extérieur. Lorsque la Konschthal sera fin prête, elle offrira 3000 m2 de surface. Christian Mosar mise sur l’intérêt de cet espace, non seulement pour Esch, mais également pour la Grande Région.

    Depuis fin avril et jusqu’au 13 juin, Schaufenster 2 propose cette fois de la sculpture contemporaine, avec «Victory over the sun» de Xavier Mary et «Thank you Monoliths» d’Eric Schumacher.

    Comme des ossements de dinosaures, le tapis de moteurs destinés à la casse, forment l’installation de Xavier Mary.

    Vous verrez devant la façade trois blocs sculpturaux d’Eric Schumacher justement. Ces éléments massifs sont coiffés de petites garnitures qui nous rappellent notre quotidien de consommateur.

    À la suite de sa résidence-atelier à la Konschthal, Eric Schumacher propose ainsi une intervention incongrue dans l’espace public. Le flâneur, mais aussi le citoyen pressé, sont invités à s’étonner devant un ensemble sculptural qui se déploie avec un langage minimaliste, tout en se réservant le droit à l’ironie subtile.

    Bon vent à Eric Schumacher, mais aussi à Xavier Mary.

    Weiterlesen
1 | 2 | 3 | 4 | ... 309 |