• Luxemburg23. April 2021

    Handreichung für Lehrer zum Thema Arbeitswelt

    von

    Um an die Bedeutung des 1. Mai und die sozialen Errungenschaften der Gewerkschaften zu erinnern, stellt der Département Secondaire des OGBL-Syndikats Erziehung und Wissenschaft den Lehrkräften kostenloses Unterrichtsmaterial zum Thema »Unsere Arbeitswelt«, den Dokumentarfilm »Streik!« von Andy Bausch sowie didaktisches Material zum Film zur Verfügung.

    Das Unterrichtsmaterial geht auf die Geschichte der Luxemburger Gewerkschaften ein, liefert Einblicke in die Arbeitswelt, erklärt arbeitsrechtliche Begriffe wie Kollektivvertrag oder Sozialabgaben und gibt Anleitungen für das Verfassen eines Bewerbungsschreibens oder eines Lebenslaufs.

    Die Unterrichtsmaterialien und der Dokumentarfilm wurden per Post allen Sekundarschulen geschickt und stehen außerdem auf der Internetseite des SEW/OGBL als Download oder Stream zur Verfügung (www.sew.lu).

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  • Luxemburg23. April 2021

    Jahresbericht 2020 von Luxinnovation:

    Kreislaufwirtschaft regional und digital

    von Jean-Marie Jacoby

    Das »Groupement d‘Intérêt Economique« Luxinnovation geht zurück auf die Tätigkeit des kürzlich verstorbenen Paul Helminger, der 1984 DP-Staatssekretär war. Damals spendierte die LSAP-DP-Regierung für den Aufbau im ersten Halbjahr 2,5 Millionen Franken. Seither ist viel Wasser die Mosel hinunter geflossen und der Tätigkeitsbereich des GIE hat sich vergrößert und die Belegschaft auch. Mit dabei sind das Wirtschaftsministerium, das 85,1 Prozent des Budgets beisteuert, das Forschungsministerium, das 5,9 Prozent spendiert, und die Fedil, die Handels- sowie die Handelskammer, die noch 4,8 Prozent beitragen zu einer Bilanzsumme von knapp über 10 Millionen Teuro, denn der LUF ist Geschichte. 3,5 Prozent kommen übrigens aus EU-Programmen, 0,7 Prozent aus »anderen Quellen«.

    Luxinnovation versteht sich laut Direktorin Sascha Baillie als Dienstleister für die Betriebe, die übrigens diese Dienstleistung gratis erhalten. Wirtschaftsminister Fayot, der die Wirtschaft am Ende der gestrigen Pressekonferenz eindringlich dazu aufrief, die Angebote zu nutzen, wird folglich sicher Gehör finden.

    Dies umso mehr als das GIE  darin spezialisiert ist, als Türöffner zu nationalen wie EU-Mitteln zu dienen. Für 18 Klein- und Mittelbetriebe konnten so 11 Mio. von der EU im Rahmen derer »Horizont 2020«-Projekte locker gemacht werden. Das sind zwar nur 19,57% Erfolgsrate für aus Luxemburg eingereichte Projekte, aber das ist die dritthöchste Rate aller EU-Mitgliedsländer. Darauf ist Sascha Baillie ganz besonders stolz.

    Franz Fayot als aktueller LSAP-Wirtschaftsminister hingegen ist stolz auf 35 Mio. die den Betrieben für Masken, Gel und Ähnliches als Subvention zuflossen, wobei dafür die Antragstellung am 31. Mai endet. Die Neustart-Hilfen für Digitalisation, Kreislaufwirtschaft und umweltfreundliche Prozesse, wo sich die Subventionierung bisher auf 62 Millionen beläuft, sollen mit einem Nachtragsgesetz so verlängert werden, daß Anträge bis 31. Oktober möglich werden, wobei ein Betrieb dann statt bisher 800.000 Euro satte 1,8 Millionen maximal erhalten können soll. Die Großen wird‘s freuen.

    Von der Krise profitieren

    Sasha Baillie betonte, aus Krisen ergäben sich immer Opportunitäten, also günstige Gelegenheiten. Die Krisenverlierer werden mit den Zähnen knirschen – bei den Betrieben wie bei den Lohnabhängigen, die arbeitslos wurden oder immer noch in Kurzarbeit sind.

    Fragt sich was diese günstigen Gelegenheiten sein sollen, denn da wurde die Direktorin – t‘schuldigung, sagt kein Mensch mehr, das heißt natürlich CEO – nicht besonders deutlich. Kann sein, das ist ein Geschäftsgeheimnis. Jedenfalls sollen »die Konsumenten«, wer auch immer das ist, »nachhaltigere Produkte nachfragen«, was auch immer das sein soll. Die Frage wurde nicht vertieft, obwohl es spannend wäre zu erfahren, ob es nicht einfach so ist, daß die Menschen nach Dingen suchen mit einer längeren Lebenszeit, weil ihr Geld knapper wurde.

    Luxinnovation jedenfalls wolle die Betriebe zur Digitalisation, zur Zirkularität und zu regionaleren und damit sichereren Lieferketten anspornen, »um Vorreiter zu werden«. Das GIE sei eine Brücke zwischen Betrieben und Forschung, und bei der Digitalisierung gehe es um »die holistische Nutzung der Daten«.

    Ganzheitlich hätte weniger geschwollen geklungen, aber vielleicht sollen wir ja gar nicht begreifen, daß es nicht nur darum geht, möglichst viele Daten über die werte Kundschaft zu sammeln, sondern dann im Profitinteresse das Gesammelte bis zum letzten Bit auszuquetschen. Tatsächlich wird als Beispiel einer Startup ein »Spinoff« der Uni präsentiert, das mit einem türkischen Mode-Produzenten zusammenarbeitet, und Geld von der EU, dem Luxemburger und dem türkischen Wirtschaftsministerium locker gemacht hat, und das Computer-Programme verkauft, die es leichter machen Informationen aus Datenbanken rauszuziehen.

    Daß dieses Spiel nicht besonders regional ist, fällt wahrscheinlich nur uns auf. Ist aber egal, denn tatsächlich geht es nur um »nachhaltigere« Profite, die hübsch aufgemacht als »Einkommen« verkauft werden.

    Zumindest die Luxinnovation läuft nicht dem Traum der Luxemburger oder großregionalen Autarkie hinterher, wie unsere Nachfrage zu den »regionaleren und damit sichereren Lieferketten« ergab. Es ist das eher der Versuch, das regionale Angebot mit der regionalen Nachfrage besser zu verbinden, damit nicht beide entweder in der Ferne bestellen oder in die weite Welt liefern.

    So sei eine digitale Plattform im Holzbereich geschaffen worden, die erfasse, was es an Holz im Wald oder vom Abriß am Bau lokal und regional gibt, um das mit der Materialnachfrage zusammen zu bringen. Dasselbe gelte für Stahl oder Glas, und auch die EPI-Plattform für Covid-Material sei ein solches Beispiel. Klarerweise gehe nicht alles lokal oder regional, betonte Sascha Baillie, es gehe aber mehr als bisher.

    Lockvogel mit Erfolg

    Luxinnovation ist nicht nur Dienstleister für Betriebe, die es schon gibt, denn es wird auch versucht, Betriebe aus dem Ausland anzulocken. Das heißt hochtrabend »softlandings for international corporations«. 2020, wo weltweit die Investitionen in der Wirtschaft halbiert wurden, wie es in einem Nebensatz hieß, sei das schwieriger als jemals zuvor gewesen. Tatsächlich ist es aber gelungen, aus 50 Interessenten 10 dazu zu bringen, wirklich ins Land zu kommen. 2019 waren es 19, umso stolzer ist Luxinnovation fürs Ergebnis, das 2020 leicht über den 50 Prozent lag.   
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  • Luxemburg22. April 2021

    Arbeitsqualität auf Talfahrt

    von

    Quality of Work-Index der Salariatskammer auf niedrigsten Wert seit 2014 gesunken

    Die subjektiv empfundene Arbeitsqualität der in Luxemburg Schaffenden ist auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Der von der Salariatskammer CSL auf Grundlage einer von Juni bis September 2020 durchgeführten repräsentativen Telefonbefragung unter Einwohnern und Berufspendlern berechnete Quality of Work-Index kam im vergangenen Jahr nur noch auf 53,5 von 100 möglichen Punkten, hieß es am Mittwoch bei der Präsentation der in dieser Form seit 2014 durchgeführten Studie. Das seien 1,9 Punkte weniger als 2019 und sogar 2,2 weniger als der 2017 erreichte bisherige Bestwert. Vor allem junge Schaffende zwischen 16 und 24 Jahren sowie Teilzeitarbeiter hätten über eine Verschlechterung ihrer Arbeitsqualität geklagt, sagte Félix Martins de Brito, der die wichtigsten Ergebnisse der Studie mit CSL-Vizepräsident Jean-Claude Reding präsentierte.

    Demnach ging es bei allen Indikatoren, die die Arbeitsqualität positiv beeinflussen, bergab: Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sank im ersten Coronajahr um 1,8 auf 61,3 von 100 möglichen Punkten, die Motivation um 1,4 auf 54,8 Punkte, und das allgemeine Wohlbefinden nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO um 2,8 auf 58,3 Punkte.

    Gleichzeitig haben sämtliche negativen Indikatoren zugelegt: Konflikte zwischen Berufs- und Arbeitsleben erhöhten sich demnach um 2,3 auf 39,0 Punkte, die Gefahr, ein Burnout zu erleiden, um 2,3 auf 37,1 Punkte und Probleme mit der physischen Gesundheit um 1,3 auf nun 31,0 Punkte. Das habe dazu geführt, daß nur noch 68 Prozent der Schaffenden sagen, sie fühlten sich am Arbeitsplatz wohl (minus fünf Prozentpunkte), während bereits 21 Prozent bei sich ein leichtes Risiko, eine Depression zu entwickeln sehen (plus zwei Punkte) und elf Prozent sogar ein hohes Depressionsrisiko (plus drei Punkte im Vergleich zu 2019).

    Der Schwerpunkt der Studie lag diesmal auf sozialen Ungleichheiten und Armut. Der zur Darstellung von Ungleichverteilungen in einer Gesellschaft entwickelte Gini-Koeffizient befindet sich seit dem Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der Eurozone und ist seitdem weiter gestiegen. Das beständig wachsende soziale Gefälle in Luxemburg kann auch anhand des Einkommensquintilverhältnisses aufgezeigt werden: Während die Löhne des Fünftels der Schaffenden, die am wenigsten verdienen, seit 2010 nur um 4,8 Prozent gestiegen sind, konnten sich die fünf Prozent mit den höchsten Löhnen um eine Lohnerhöhung um 9,0 Prozent freuen.

    Liefen 2005 13,7 Prozent der Einwohner Gefahr, in Armut abzurutschen, so waren es 2019 bereits 17,5 Prozent. Dazu hieß es, die Sozialleistungen wie das seit Jahren desindexierte Kindergeld seien immer weniger in der Lage, die Armutsgefährdungsrate zu senken. Für Alleinerziehende sei die Situation »besonders schlimm«, sagte Martins de Brito, von ihnen seien 41,3 Prozent von Armut bedroht. Das sei nach Malta und Litauen der dritthöchste Wert der Eurozone. Nicht viel besser geht es zwei Erwachsenen, die sich um drei oder mehr Kinder kümmern müssen. Die Armutsgefährdungsrate liegt hier bei 35,1 Prozent.

    Die gerade in den letzten Jahren exorbitant gestiegenen Wohnungspreise haben dazu geführt, daß mittlerweile 35,2 Prozent der Haushalte sagen, sie könnten diese Last nicht mehr stemmen; handelt es sich um arme Haushalte, sagen das sogar 58,6 Prozent. Dazu paßt, daß Mieter ein Drittel (32,0 Prozent) ihres verfügbaren Einkommens an ihren Vermieter weiterreichen müssen. Dieser Anteil ist unter den Ländern der Eurozone nur in Spanien einen Zehntelprozentpunkt höher.

    Angesichts dieser Zahlen verwundert es nicht, daß die von den Sozialbüros ausbezahlten Unterstützungen von weniger als drei Millionen Euro 2015 bis 2020 auf mehr als vier Millionen Euro gestiegen sind und die Hilfen zum Kauf von Lebensmitteln sich in fünf Jahren verdoppelt haben. Die mittlerweile zwölf Sozialläden meldeten 2020 elf Prozent mehr Einkäufe und eine Steigerung des Warenwertes um 26 Prozent.

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  • Luxemburg22. April 2021

    Die neuen Preise der »Zeitung«

    Nach sechs Jahren ohne Preisaufschlag drängt sich ab dem 2. Trimester 2021 eine bescheidene Anpassung der Abonnementspreise der »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek« auf.

    Das Trimesterabonnement für die Print-Ausgabe steigt von 40 auf 45 Euro, das Jahresabonnement von 160 auf 170 Euro.

    Ein Trimesterabonnement für das neue E-Paper der »Zeitung« kann man bereits für 25 Euro haben, ein Jahresabonnement für 90 Euro.

    Ein Kombiabonnement (Print-Ausgabe und E-Paper) kostet 60 Euro pro Trimester und 210 Euro im Jahr.

    Bestellungen bitte über unsere Mail abo@zlv.lu vornehmen oder telefonisch bei unserer Sekretärin Esther Reuland (Tel. 44605520) melden.

    Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Verständnis.

    Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

     

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  • Luxemburg21. April 2021

    Arbeitslosigkeit bleibt hoch

    von

    Ende März galten offiziell 18.689 Einwohner als arbeitslos. Definitionsgemäß standen diese Männer und Frauen am Stichtag dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, nahmen gerade nicht an einer Beschäftigungsmaßnahme teil und waren bei der Agence pour le développement de l'emploi eingeschrieben, wie die Adem am Dienstag mitgeteilt hat.

    Zwar seien das 787 Betroffene weniger als Ende Februar 2021 gewesen, unter dem Strich seien das jedoch auch 291 Arbeitslose oder 1,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, also während des ersten Corona-Lockdowns im März 2020 gewesen. Die vom nationalen Statistikamt »saisonbereinigte« Arbeitslosenrate liege nun bei 6,1 Prozent, nachdem sie von August bis Dezember 2020 bei 6,3 Prozent gelegen habe.

    Im März hätten sich 2.294 Einwohner arbeitslos gemeldet, das seien 848 Personen oder 27 Prozent weniger als im März 2020 gewesen, als viele Zeitarbeiter ihre Arbeitsverträge nicht verlängert bekamen und der Bausektor für Wochen komplett zum Stillstand kam.

    Die Zahl der Einwohner, die eine Arbeitslosenentschädigung in voller Höhe erhalten, sei seit März 2020 um 1.279 Männer und Frauen (14,1 Prozent) auf nun 10.319 gestiegen, während die Zahl jener, die zumindest vorübergehend aus der Statistik geflogen sind, weil sie am Stichtag 31. März an einer Beschäftigungsmaßnahme teilnahmen, bei 4.443 Personen lag – das seien 325 Personen oder 7,9 Prozent mehr als vor einem Jahr gewesen.

    Im März wurden der Adem 3.910 freie Stellen gemeldet, das seien deutlich (65,7 Prozent) mehr als vor Jahresfrist gewesen. Die Gesamtzahl der als unbesetzt bei der Adem gemeldeten Stellen belaufe sich nun auf 8.194, das seien fast 800 Stellen mehr als im Februar und fast elf Prozent mehr als vor einem Jahr gewesen.
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  • Luxemburg20. April 2021

    Transparenz verfehlt

    von

    Journalistenvereinigung ALJP setzt sich mit breiter Unterstützung gegen behördliche Informationsverweigerung zur Wehr

    Mit Unterstützung sämtlicher Medienhäuser, des Presserates, des Verlegerverbandes ALMI und wichtiger gesellschaftlicher Organisationen setzt sich die Journalistenvereinigung ALJP gegen die systematische Informationsverweigerung von Behörden und anderen öffentlichen Stellen zur Wehr.

    Die breitangelegte Kampagne, die am Montagmorgen im Kulturzentrum Neimënster gestartet wurde, ist mit »Es reicht! Informationszugang jetzt!« überschrieben, weil die Forderung seit nunmehr 17 Jahren immer wieder erhoben wurde, ohne daß sich grundsätzlich etwas geändert hätte – nicht 2006 mit dem neuen großspurig »Loi sur la liberté d’expression dans les médias« genannten Pressegesetz, nicht 2018 mit dem sogenannten Transparenzgesetz. »Wir fordern nichts, was es anderswo nicht schon gibt«, sagte ALJP-Generalsekretär Roger Infalt, »nur in Luxemburg gibt es das noch nicht«.

    Gefordert wird ein Passus im Pressegesetz, der Behörden zur unverzüglichen Auskunft gegenüber Medienvertretern verpflichtet – eine Regelung, die in unseren Nachbarländern und in vielen Ländern weltweit längst in Gesetze gegossen wurde, betonte ALJP-Präsidentin Ines Kurschat. Denn nur wenn öffentliche Verwaltungen gesetzlich verpflichtet seien, Medienanfragen zügig zu beantworten und sich Journalistinnen und Journalisten auch auf dieses Recht berufen können, könnten sie ihren Beruf ungehindert ausüben und staatlichen Institutionen auf die Finger schauen. Das Auskunftsrecht für Journalisten sei, anders als die Politik gerne glauben mache, »kein Privileg, sondern ein unverzichtbares berufliches Werkzeug«, sowie ein Recht, das es erst möglich mache, den Journalistenberuf gewissenhaft auszuüben und die Öffentlichkeit über aktuelle Geschehnisse zu informieren und über Zusammenhänge aufzuklären.

    Als Gewerkschaft kenne man das Problem der Auskunftsverweigerung durch Regierung und Behörden, berichtete gestern Pit Schreiner, Zentralsekretär des OGBL-Syndikats Druck, Medien und Kultur, auf der Pressekonferenz. Der Nationalvorstand des OGBL habe deshalb einstimmig entschieden, die Kampagne zu unterstützen. Das gilt auch für die Europäische Journalisten-Föderation (EJF), ASTI, ASTM, Greenpeace, Mouvement écologique, die Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’UNESCO und die Beratende Menschenrechtskommission (CCDH).

    Die anhaltende Coronakrise habe es für Journalistinnen und Journalisten noch schwerer gemacht, an verläßliche Informationen seitens der Ministerien und Behörden zu kommen, hieß es weiter. Das habe mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß ein gesetzlich verankertes Auskunftsrecht im Pressegesetz dringend vonnöten ist. Wie Luc Caregari, Vizepräsident der ALJP, ankündigte, wird die Twitter- und Facebook-Präsens der Kampagne sowie die Internetseite der ALJP (www.journalist.lu) regelmäßig aktualisiert. Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, ist ein Protestpiquet vor der Chamber geplant, und auch am 2. November, dem Internationalen Tag zur Beendigung der Straflosigkeit für Verbrechen gegen Journalisten, soll es Aktionen geben.
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