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    Unsichtbare Killer auf der Anklagebank

    Minen-Gegner fordern eine Neuorientierung der weltweiten Opferhilfe

    Auf zahlreichen Veranstaltungen zeigten bereits am Wochenende in Cartagena Minengegner aus aller Welt Flagge. Bis Freitag beraten nun die 156 Mitgliedstaaten der Konvention über das Verbot von Anti-Personenminen unter Vorsitz von Susan Eckey aus Norwegen über die Vertragserfüllung und zukünftige Aufgaben.

    Unsichtbare Killer sitzen in der kolumbianischen Karibik-Metropole Cartagena auf der Anklagebank. Sie lauern auf Wiesen, Feldern und im Wald. Kein Weg, keine Straße und kein Bahndamm ist vor ihnen sicher. Menschen verlieren in Sekundenschnelle Füße, Hände oder das Leben. Denn Minen gehören zu den heimtückischsten Tötungsmitteln, und oft trifft es Unschuldige noch lange nach den Kämpfen.

    Rechtzeitig vor Konferenzbeginn erschien der »Landmine Monitor Report 2009« . Darin gibt die rund 1.000 Organisationen in über 70 Ländern vereinende Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen (International Campaign to Ban Landmines – ICLM) den Vertragsmitgliedern und der Weltöffentlichkeit einen eindrucksvollen Überblick über Erfolge und Schwierigkeiten bei der Befreiung der Welt von diesen grausamen Waffen.

    Das Fazit : Seit der Ottawa-Vertrag vor zehn Jahren in Kraft trat, ist ihr Einsatz deutlich zurückgegangen. Landminen werden nicht nur weniger eingesetzt, auch viele betroffene Regionen konnten von Minen und Blindgängern befreit werden. Insgesamt wurden über 41 Millionen Minen geräumt, allein im Vorjahr 200.000. Auch die Zahl neuer Opfer ging zurück, dennoch sind für 2008 noch etwa 5.200 Minen-Vorfälle zu beklagen. Fast 500.000 Menschen müssen als Überlebende von Unfällen mit Landminen und Blindgängern medizinisch und materiell versorgt werden.

     »Es reicht nicht aus, lediglich einige technische ›inputs‹ wie Minenräumung und Prothesenanpassung bereitzustellen« , kritisiert François De Keersmaeker, Geschäftsführer der Hilfsorganisation Handicap International. »Wir müssen auch auf physische und psychische Verwundungen und soziale Erschütterungen angemessen reagieren.« Neben der Räumung explosiver Kampfmittel und der Opferhilfe sollten umfassendere Bemühungen um Rehabilitation in Nachkriegsgesellschaften angestrebt werden.

    Auf der Konferenz »Eine minenfreie Welt ist möglich« diskutierten deutsche, französische, österreichische und belgische Helfer und Politiker Anfang des Monats in Berlin über neue Herausforderungen für die Opferhilfe. Obwohl durch verschiedene internationale Abkommen neben dem Verbot dieser Waffen auch die Versorgung ihrer Opfer verbindlich geregelt ist, schätzt Handicap International ihre praktische Verwirklichung immer noch als unzulänglich ein.

    Die Minen-Gegner warnen davor, wegen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise die Hilfe für Opfer von explosiven Kriegshinterlassenschaften zu vernachlässigen. »Gerade in den Ländern Afrikas, die zu den Verlierern der Weltwirtschaftskrise zählen und die vom Minenproblem am meisten betroffen sind, dürfen Kriegsopfer nicht doppelt bestraft werden, indem jetzt Minenaktionsprogramme reduziert oder gar gestrichen werden« , mahnt Jörn Kalinski von der humanitären Hilfsorganisation Oxfam.

    Wie dringend notwendig die Hilfsprogramme nach wie vor sind, zeigt besonders kraß das Beispiel Afghanistan. Im Vorjahr entschärften mehr als 8.000 Minenräumer 82.000 Anti-Personenminen, 500 Anti-Fahrzeugminen und 1,5 Millionen Blindgänger. Für hunderte Kommunen wurde so das Land wieder nutzbar gemacht. Minenaufklärungsprogramme, die für die besonders gefährdeten Kinder überlebensnotwendig sind, erreichten in diesem Zeitraum laut UNO über 800.000 Afghanen.

    Besonders verheerend sieht die Bilanz auch in anderen Staaten aus, in denen jahrzehntelang Krieg und bewaffnete Kämpfe tobten. Seit dem Ende des Vietnamkriegs vor mehr als 30 Jahren sind in dem Land über 42.000 Menschen bei tödlichen Unfällen mit Munitionsresten ums Leben gekommen. Die US-Truppen setzten 15 Millionen Tonnen Bomben und Munition ein, von denen rund 800.000 Tonnen immer noch rund ein Fünftel des Landes verseuchen.

    Neben Erfolgen bei der Minenräumung und Opferhilfe gibt es auch ernsthafte Versäumnisse. Griechenland, Belorußland und die Türkei etwa haben ihre Vier-Jahres-Frist zur Zerstörung vorhandener Lagerbestände nicht eingehalten. Der NATO-Staat Türkei lagert nach wie vor fast 1,5 Millionen deutsche Anti-Personenminen und setzt diese auch ein, beispielsweise in riesigen Minenfeldern an der Grenze zu Syrien. Schließlich konnten einige besonders betroffene Länder wie Bosnien-Herzegowina, Mosambik oder Kambodscha die Räumung noch nicht fristgemäß beenden. 40 Staaten sind nach wie vor nicht bereit, dem Verbotsvertrag beizutreten. Dazu gehören die USA, Rußland, China, Georgien, Indien, Iran Israel, Pakistan, Polen, Sri Lanka.

    Der 1999 in Kraft getretene Ottawa-Vertrag verbietet den Unterzeichnern Produktion, Lagerung, Export und Einsatz der sogenannten Anti-Personenminen. Gleichzeitig sieht er die Bereitstellung finanzieller Mittel für Minenopfer und die Räumung von minenverseuchten Gebieten vor. Nicht verboten sind bislang Anti-Fahrzeugminen, die für Menschen ebenso tödlich sein können. Die Konvention geht zurück auf das Engagement der in den 1990er Jahren auf Initiative der »Vietnam Vete­rans of America Foundation« und von »medico international« gegründeten Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen, die 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

    Für Verwirrung sorgten jetzt widersprüchliche Signale aus Washington. Nachdem eine Erklärung des State Departments, die USA würden dem Minenverbot auch weiterhin nicht beitreten, auf heftigen Protest von Menschenrechtsorganisationen und auch aus der Demokratischen Partei getroffen war, ruderte das Außenamt zurück. Die Regierung prüfe ihre Politik zum militärischen Einsatz von Minen. Ob die Haltung geändert werde, sei noch nicht entschieden, korrigierte man sich.

    Wolfgang Kötter

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    Silvio Berlusconi renvoyé devant la Justice

    Fin de l’immunité... début du danger

    de

    C’était la loi Alfano qui, c’est un comble, portait le nom du ministre de la Justice, Angelino Alfano, qui permettait jusqu’il y a peu à Silvio Berlusconi d’échapper à la Justice. En effet, cette loi prévoyait la suspension, jusqu’à la fin de leurs mandats, des procès pour les quatre plus hautes charges de l’Etat : le président de la République, le président du Conseil et les présidents des deux assemblées du parlement. C’était une loi faite sur mesure pour Silvio Berlusconi qui est impliqué dans pas moins de trois affaires judiciaires : une relative à une fraude sur l’achat de droits télévisés, une autre où il est soupçonné d’avoir tenté de corrompre des députés de la majorité de »gauche« afin de faire tomber le gouvernement Prodi et enfin, la troisième et la plus grave, dans laquelle son ex-avocat, David Mills a déjà été condamné à 4 ans et 6 mois de prison par le Tribunal de Milan, pour faux témoignage, au cours d’une enquête sur les fonds secrets de la Fininvest, l’empire médiatique de Berlusconi.

    Si la décision de la Cour constitutionnelle du 7 octobre dernier a mis fin à cette immunité, elle aurait dû avoir du même coup réduit à néant tous les projets et rêves de Silvio Berlusconi.

    Tout continue comme si de rien n’était

    Mais voilà, avec Silvio Berlusconi il n’en va pas ainsi, et là où tout personne ayant un minimum de décence aurait démissionné, on ne sait pas encore ce qu’il va faire. Pour Silvio Berlusconi tout continue comme si de rien n’était. Il n’est vraiment pas disposé à renoncer à ses pouvoirs, à ses intérêts économiques ainsi qu’à l’énorme patrimoine accumulé grâce, notamment, à des protections politiques, et il est certain qu’il ne reculera devant rien pour y parvenir.

    Alberto Burgio, professeur d’Histoire de la Philosophie contemporaine à l’Université de Bologne, a publié, la semaine dernière, un article intitulé »Berlusconi est un danger suprême« . L’objectif d’Alberto Burgio est de conscientiser l’opinion publique de la dangerosité de la situation.
    Il y souligne notamment la violence »inouïe« avec laquelle Silvio Berlusconi a réagit en apprenant la décision de la Cour constitutionnelle. Cette violence et les menaces qu’il a proférées ont amené certains journaux à évoquer le risque de coup, faisant référence aux liens de Berlusconi avec la tristement célèbre loge P2.

    L’homme le plus poursuivi

    Silvio Berlusconi a décidé de jouer la carte de la victime, n’hésitant pas à se proclamer l’ »homme le plus poursuivi de l’histoire« et accusant les juges de vouloir bouleverser le vote des électeurs. La réaction de certains de ses alliés politiques va dans ce sens, en particulier celle d’Umberto Bossi, responsable de la Ligue du Nord, qui n’a pas hésité à menacer de faire marcher ses électeurs sur Rome pour défendre le gouvernement.

    Il faut dire que la situation en Italie est préoccupante. Avec un taux de chômage officiel de 8,5% (OCSE : 9,2%) qui devrait atteindre 8,8% en 2010 (OCSE : 10,7%) et avec 20% de la population à risque de pauvreté, l’avenir n’est vraiment pas prometteur de beaux jours. De plus on constate une recrudescence de la violence, qui se traduit notamment par des agressions physiques visant, plus particulièrement, les étrangers et les homosexuels.

    Il faut dire que la politique raciste menée par le gouvernement vis-à-vis des immigrés, et l’instauration de rondes »citoyennes« n’ont certainement pas contribué à arranger les choses. Tout au contraire, ces mesures, qui ont un air de déjà vu et rappellent fort une époque que l’on espérait définitivement révolue, n’ont fait qu’envenimer les choses.
    Avec un premier ministre tel que Silvio Berlusconi, qui ces derniers temps, a déclaré à plusieurs reprises, être »le meilleur premier ministre italien de tous les temps« , on peut vraiment s’attendre à tout !
    Après cette décision de la Cour constitutionnelle, Silvio Berlusconi a, une fois encore, mobilisé son équipe d’avocats pour préparer une nouvelle réforme en matière judicaire, destinée à lui confectionner un autre bouclier.

    Il a également évoqué la possibilité de recourir aux urnes. Car il ne faut surtout pas oublier que, malgré tout ce qui précède et les divers scandales relatifs à sa vie privée, qui n’ont certainement pas contribué à améliorer son image, Silvio Berlusconi pourrait encore arriver à être élu. Les résultats d’un sondage publiés jeudi l’accréditent encore de 45% des voix (68% en octobre 2008). C’est la triste réalité !

    L’Italie est une vidéocratie

    Comment expliquer alors cet état de choses ? Avec Silvio Berlusconi, on assiste à une accumulation de pouvoirs rarement (ou jamais ?) vue à ce jour. Outre ses pouvoirs, économique et politique, il en est un troisième qui est plus que probablement le moteur de sa »popularité« .

    Il ne faut pas oublier qu’il est propriétaire de trois des plus importantes chaînes télévisées d’Italie, et qu’il contrôle politiquement les chaînes publiques. Il y a en Italie une véritable vidéocratie.

    Que faut-il de plus pour endormir les citoyens et les influencer politiquement ?

    Ce qui est triste, c’est que beaucoup de personnes opposées à ce système ont été déçues par ce qui aurait dû être l’alternative à Berlusconi, ces gouvernements, dits de gauche (Prodi 1 et 2), qui ont trahi l’électorat en menant une politique de droite, et qui ont fait que bon nombre de ces électeurs bernés ont décidé de ne plus aller voter.

    Le désespoir de certains est tel, qu’ils songent même à quitter l’Italie. C’est le cas de Milva, une grande dame de la chanson italienne, qui a annoncé lundi dernier, qu’elle compte à aller vivre à Zurich, à Berlin ou dans une autre ville d’Allemagne, du fait qu’elle n’arrive plus à supporter Silvio Berlusconi.

    On ne peut qu’espérer que le peuple italien se réveille et réagisse comme il se doit... avant qu’il ne soit trop tard !

    Ivano Iogna Prat

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    Palestine – Israël :

    Colonies, un embryon de solution ?

    Échec évident de la mascarade de paix du médiateur états-unien face à l’obtusion israélienne et à l’actuel manque d’imagination palestinien ! C’est déjà assez incroyable face à l’importance de l’enjeu. Étonnamment, personne n’a l’air de s’en étonner, ni d’y attacher plus d’importance que ça. La grande et la petite édition, la presse et la blogosphère, avec leurs beaux esprits, donneurs de leçons, dispensateurs de solutions toutes faites et langues de bois politiques d’ordinaire si prolixes, se taisent. Tout bloque autour des colonies, qui ne devraient pourtant pas poser de problème majeur. Mais rien ! Seul les extrémistes des deux bords continuent à s’invectiver et à déblatérer en prêchant l’extinction des uns et le triomphe des autres ou vice-versa. Et pendant que quelques stars du corps de ballet présidentiel et diplomatique international déplacent beaucoup d’air, distribuent de l’oxyde carbonique en voyages aériens et ruinent leurs finances pour des prunes, un peuple souffre l’enfer et un autre danse sur un volcan.

    Les nombreuses décisions onusiennes, à commencer par la 181 et la 194 (1), conventions de Genève, accords de Camp David, Oslo I + II et autres Le Caire, n’ont abouti ni à la paix, ni à la coexistence, mais à un certain nombre de constantes. Ces constantes sont, 1°, la dégradation tragique des rapports israélo-palestiniens, 2° la dégradation de l’économie, de la sécurité et des perspectives d’avenir des Israéliens, 3° la paupérisation dramatique, ainsi que la détérioration des conditions économiques, politiques, culturelles et sanitaires des Palestiniens. Cette précarisation (non seulement matérielle), tout comme l’absence de perspectives, l’humiliation quotidienne et le sentiment d’être abandonné de tous, que subit le peuple palestinien, ne peuvent bien entendu qu’alimenter sa radicalisation.

    Et je ne parle même pas de Gaza, véritable camp de concentration à ciel ouvert, où les conditions économiques, sociales, culturelles, alimentaires et sanitaires sont une honte et un scandale dont les gouvernements d’Israël, du Hamas et de tous les poids lourds de l’ONU sont responsables. Même en Cisjordanie, où la population essaie plus mal que bien de vivre dans des conditions ubuesques, la radicalisation progresse et le point de non-retour sera bientôt atteint. Car si la situation n’y est pas encore aussi dé-sastreuse qu’au KZ de Gaza, les colonies de peuplement illégales rongent le pays comme un cancer.

    Voici ce qu’en dit Matteo Benatti, chef de la sous-délégation à Hébron du CICR, le Comité International de la Croix-Rouge, qui ne peut certes pas être accusé de partialité en faveur de la Palestine. (2) Obligé de composer avec l’occupant, le CICR n’ose en effet pas trop contester ses diktats, et Benatti affirme même, diplomate : « ... je dirais qu’en général, nous entretenons de bonnes relations de travail avec les autorités israéliennes locales » : Autorités ? Il aurait pu au moins ajouter le terme « d’occupation ». Bah, à quoi bon ergoter. Son constat est suffisamment accablant :

    « ... Certaines routes sont fermées aux Palestiniens, qui ne sont pas autorisés à se rendre chez eux en voiture (...) Pour s’approvisionner en nourriture, par exemple, des centaines de familles palestiniennes doivent franchir des points de contrôle, où elles subissent fréquemment des actes d’intimidation de la part des colons. Les femmes sont tout particulièrement vulnérables à cette forme de harcèlement (...) En raison des fermetures de routes, des personnes âgées se voient obligées de porter des sacs remplis de provisions sur de très longues distances. Il arrive aussi que des ambulances emmenant en urgence des patients palestiniens vers des hôpitaux soient longuement retenues aux « checkpoints ». Les familles sont ainsi parfois obligées de transporter leurs proches malades sur des civières, ou d’avoir recours à des ânes, pour les amener jusqu’à un endroit où les attend une ambulance… »

    Tout cela, on l’a déjà lu et entendu, et c’est en soi déjà suffisamment dramatique. Mais il y a pire. Et Benatti ajoute que : « ...Les restrictions de mouvement et la violence des colons sont quasiment venues à bout de la vie économique de la vieille ville (d’Hébron). Certains commerçants ont même reçu l‘ordre de l’armée de fermer boutique. D’autres ont perdu leurs clients, car les Palestiniens redoutent de s’approcher de trop près des colonies juives. La pauvreté est galopante. Selon une étude menée par le CICR l’été dernier auprès des foyers habitant la zone soumise aux restrictions, 86% des familles vivent dans des conditions de pauvreté (...) La plupart des Palestiniens habitant la vieille ville ont dû installer des treillis de protection devant leurs fenêtres, qu’ils maintiennent fermées en permanence, pour éviter les jets de pierres, de légumes pourris ou encore d’urine.

    Pour les enfants, le seul fait de se rendre à l’école peut être une aventure traumatisante compte tenu des menaces que leur adressent les colons ou des pierres qu’ils leur jettent. (...) Nous recevons régulièrement des appels téléphoniques au milieu de la nuit de familles palestiniennes agressées par des colons ou attendant désespérément une ambulance retenue à un point de contrôle. (...) La zone de Masafer Yatta, la plus méridionale de la Cisjordanie, est un autre endroit où la violence des colons s’exprime de manière exacerbée. Cette région abrite des milliers de bergers et de Bédouins habitués à se déplacer librement pour faire paître leurs moutons et leurs chèvres. Or il n’est pas rare que des bergers occupés à surveiller leurs troupeaux, y compris des femmes et des enfants, soient agressés.

    En outre, certains villages sont situés dans ce qui est aujourd’hui une zone d’entraînement militaire israélienne. Tout déplacement peut y être particulièrement dangereux (...) Il leur est toujours plus difficile de faire face. Il semblerait, par ailleurs, que nous nous acheminions vers une nouvelle sécheresse, cette année, ce qui risque d’aggraver encore davantage la situation des nombreuses familles vivant dans les collines au sud d’Hébron, et qui souffrent déjà d‘une pénurie chronique d’eau. Les autorités israéliennes n’autorisant pas les Palestiniens à construire de nouvelles citernes pour recueillir l’eau de pluie... » Que dire de cette cruauté gratuite ? Mais passons, ne polémiquons pas pour l’heure et revenons à nos moutons : les colonies juives en Cisjordanie. Face à tant de bêtise et de mauvaise volonté, je me résous donc à proposer ce que messieurs Obama, Netanyahou, Abbas et leurs conseillers aussi nuls qu’eux eussent dû trouver tout seuls.

    a) Reconnaissance par Israël à tous effets de l’État libre et indépendant de Palestine, évacuation de toute présence administrative, militaire ou policière israélienne de Cisjordanie et Gaza et remise de ces territoires aux autorités palestiniennes. Lesquelles autorités palestiniennes reconnaissent les droits des colons juifs en tant que résidents immigrés réguliers ayant les mêmes droits que les résidents palestiniens. (3)
    b) À part la nationalité, l’exercice de la force publique et de la fonction publique, réservés aux ressortissants nationaux respectifs, il n’y aura dans les deux pays, Israël et Palestine, aucune différence de jure entre citoyens palestiniens et israéliens, donc aucun traitement préférentiel ou discriminatoire réservé aux uns ou aux autres par les deux états. Devront être garantis dans les deux états la liberté totale d’opinion, de croyance et de pratique religieuse, l’accès de tous les croyants à tous les sites religieux, ainsi que la liberté de presse, d’enseignement, d’apprentissage, de langue et, en général, d’expression.

    c) L’application de ces accords pourrait être garantie, 1°, pour les infractions « mineures », par des tribunaux locaux internationaux de simple police, 2°, pour des infractions majeures, par des tribunaux locaux internationaux de 1ère instance ou par des cours d’assise internationales sises en Palestine et en Israël, 3°, pour les différends entre les autorités des deux nations, par une cour internationale sise en pays neutre. Tous les jugements seraient à faire respecter et appliquer, si nécessaire et seulement dans ce cas, à l’aide d’une force armée sous égide de l’ONU.

    d) La Palestine et Israël doivent établir entre eux des relations diplomatiques chargées de veiller activement aux bonnes relations entre les deux pays, respectivement de défendre les intérêts de leurs ressortissants.

    Bon, il va de soi que ma formulation est très lacunaire et qu’elle doit faire l’objet de mises au point et mises en forme juridiquement correctes par des spécialistes du droit international et coutumier local. Certains points de cette proposition devront donner lieu, ainsi que tous les points dont je ne parle pas ici, (4) de négociations bi- voire multipartites sous l’égide des grandes puissances (USA, Russie, Chine, UE, Union arabe) et de l’ONU, qui doivent en garantir solidairement l’application.

    Quelle prétention, direz-vous, amis lecteurs ! Et pourquoi donc ? Pourquoi mes mots seraient-ils plus outrecuidants, naïfs, débiles ou à côté de la plaque, que ce qu’on lit quotidiennement dans la presse et sur Internet ? Pas d’accord ? Soit, n’en parlons plus. Mais si par hasard cette idée, pour saugrenue qu’elle puisse paraître, pouvait permettre aux responsables de cet énorme gâchis de se fendre d’un tout petit bout de réflexion supplémentaire, elle n’aurait pas été perdue.

    ***

    1) Sur les différentes résolutions onusiennes voir http://fr.wikipe dia.org/.../Plan_de_partage_de_la_Palestine

    2) Interview complète (Cisjordanie : les colonies illégales mettent les Palestiniens à rude épreuve) à lire sub 10.06. 2009 sur http://icrc.org/web/.../palestine-interview-090609

    3) Dans la mesure où les colons se comportent non comme occupants mais comme hôtes du peuple palestinien et du moment que cette résidence se fait dans le respect du droit, où est le problème ? La Palestine serait-il un des rares pays arabes des Proche- et Moyen-Orient à ne pas vouloir compter de minorité juive ? Il va cependant de soi que, sauf accord amiable, des poursuites pourront être intentées à l’encontre de colons qui auraient volé à des particuliers les terres qu’ils occupent. Quant aux terres d’état (palestinien), les colons doivent pouvoir les conserver moyennant acte d’achat immobilier en bonne et due forme et paiement à l’état palestinien d’un prix à convenir, l’état israélien pouvant, s’il le désire, payer à la place des colons.
    4) Par exemple la délimitation précise des terres, la distribution des eaux (Jourdain, nappe phréatique de Gaza etc.), la démolition du mur, les dédommagements, le pontage Cisjordanie–Gaza, libération des prisonniers de guerre et politiques, etc., etc.

    Giulio-Enrico Pisani

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    »Ordentlich auf den Putz hauen«

    Französische Belegschaften drohen mit Betriebssprengungen

    Das Ultimatum läuft noch bis zum 31. Juli. Wenn die Verhandlungen über einen Sozialplan bis dahin nicht mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen werden, drohen die 366 Beschäftigten des zur Schließung vorgesehenen französischen Autozulieferers New Fabris in der westfranzösischen Industriestadt Châtellerault (45.000 Einwohner) damit, den Betrieb durch auf den Dächern verteilte und untereinander verkabelte Propangasflaschen in die Luft zu jagen.

     »Wenn es keine Lösung gibt, kracht es … Wenn wir nichts bekommen, bekommen sie auch nichts« , erklärte der CGT-Gewerkschafter und Vorsitzende des Betriebskomitees Guy Eyermann gegenüber der Presse.
    Der Erfindungsreichtum französischer Arbeiter und Angestellter, um in Zeiten der Krise und eines zunehmend rauer werdenden »Sozialklimas« unter der Herrschaft Sarkozys ihre Interessen zur Geltung zu bringen, ist offenbar unerschöpflich. Im Frühjahr war die Festsetzung von Managern in den von Streikenden besetzten Betrieben »in Mode« gekommen. Nun haben auch die Fabris-Beschäftigten bereits Nachahmer gefunden. Nur wenige Tage nach ihnen kündigten auch die einem Konkursverfahren unterworfenen Beschäftigten des Telekommunikations-Ausrüsters Nortel in Châteaufort bei Paris die Sprengung des Betriebs per Gasflaschen an, wenn ihre Sozialplan-Forderungen nicht erfüllt werden.

    Die sich wehrenden Arbeiter und Angestellten sind keine wildgewordenen Kleinbürger. Ihr Motiv ist die Wut über das skrupellose und inhumane Vorgehen der verantwortlichen Konzernleitungen, die Verzweiflung über die Zerstörung ihrer Lebensperspektiven, aber vor allem auch das Wissen darum, daß nur drastisch demonstrierter Widerstand ihnen helfen kann, wenigstens eine die Folgen der Betriebsschließungen abmildernde Abfindung als Überbrückungshilfe herauszuholen. »Wenn man bei denen da oben was erreichen will, muß man ordentlich auf den Putz hauen« , sagte ein Gewerkschafter von New Fabris den nach der angekündigten Sprengung zahlreich erschienenen Pressevertretern.

    Zumindest in den beiden aufgeführten Fällen hatte die »Taktik« Erfolg. Der Kampf der Belegschaften gegen die Schließung ihrer Betriebe und die damit verbundenen Folgen wäre sonst bestenfalls in der Lokalpresse vermerkt worden. Nun fanden ihre Aktionen landesweite Aufmerksamkeit in ganz Frankreich und sogar in den Nachbarstaaten.
    In beiden Fällen haben mittlerweile Verhandlungen begonnen. Selbst Industrieminister Estrosi sah sich gezwungen, sich in die Konflikte einzuschalten. Befriedigende Ergebnisse waren allerdings bis zum Redaktionsschluß dieser Ausgabe noch nicht zu vermelden.

    Die Beschäftigten von New Fabris fordern über die gesetzlich vorgeschriebene Höhe hinaus 30.000 Euro Sozialplan-Abfindung pro Beschäftigten, während die Konzernleitungen bisher etwa 6.000 Euro angeboten haben. Bei Nortel lautet die Forderung der in der Mehrzahl hochqualifizierten Techniker 100.000 Euro pro Kopf, während die Konzernleitung 10.000 angeboten hat.

    Die Fabris-Beschäftigten haben sich ein zusätzliches »Faustpfand« als »Kriegskasse« , wie sie es nannten, gesichert. In dem Betrieb liegen ca. 50.000 Zubehörteile für Autos, u.a. Kurbelwellen, Auspuffteile und Verteilerköpfe, im Wert von etwa 2 Millionen Euro fertig auf Lager. Außerdem sind noch Anfang 2008 hochmoderne roboterbestückte neue Fließbänder und Maschinen installiert worden, die auf einen Wert von 11 Millionen Euro geschätzt werden. Die Gewerkschafter vor Ort vermuten, daß die Autokonzerne Renault und Peugeot-Citroën, die bisher die Hauptabnehmer waren, dann aber plötzlich keine Aufträge mehr erteilten und das Unternehmen damit in den Konkurs trieben, diese Bestände und Anlagen als »Entschädigung« für ihre Firmenanteile aus dem Betrieb herausholen und in ihren Besitz übernehmen wollen. Aber nun befinden sie sich derzeit in dem besetzten Betrieb in der Hand der Streikenden.

    Deren Sprecher erklärten, daß sie bereit sind, diese Bestände und Ausrüstungen freizugeben, wenn im Gegenzug ihre Sozialplan-Forderung erfüllt wird. Dadurch bekam der Satz : »Wenn wir nichts bekommen, bekommen sie auch nichts« auch für die Konzernleitungen ein zusätzliches, finanziell durchaus konkret meßbares Gewicht.

    Pierre Poulain

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    Les glaciers ne se retirent plus – l’effet de serre semble s’évanouir

    A titre d’information, il n’est pas inintéressant de prendre connaissance d’un article paru dans le »Corriere della Sera« du 6 janvier 2008 à la page 21 et concernant le changement de climat (auteur : Franco Forester Martin).

    Ainsi Monsieur Giampiero Maracchi, directeur de l’Institut de Bioclimatologie du CNR (Conseil National de la Recherche) à Rome, dit : »Il y a des sig­naux d’une atténuation, ou au moins, d’une stabilisation, du réchauffement global. Mais il est trop tôt pour dire si cela perdure« .
    Certains climatologues ajoutent :

     »L’abaissement de la température contredit les catastro­phistes de l’environnement« . En dehors de ces titres et sous-titres, l’article lui-même contient le texte ci-contre : »Le ralentissement de l’effet de serre, inversion de tendance ? Les incursions du froid polaire qui a fait regagner aux glaciers arctiques le terrain perdu ont ragaillardi les négationnistes du changement climatique et du moins pour le moment, bloqué les catastrophistes.

    Reprenant du souffle, les artisans des oscillations naturelles du climat comme Richard Linden, le gourou du »Massachusetts Institute of Technology« , qui prêche l’inconsistance des thèses sur la responsabilité humaine : »Ce sont toutes les fluctuations internes au système sur lequel l’activité de l’homme influe bien peu« .

    Aussi, parmi nos climatologues qui comptent s’ouvrent des lueurs d’attention sur les facteurs naturels : »En partie, c’est vrai qu’il y a des signes d’une atténuation ou, pour le moins, une stabilisation du réchauffement global. Mais il est trop tôt pour dire qu’ils perdureront« commente le professeur Giampiero Maracchi, directeur de l’Institut de Bioclimatologie du CNR. Les causes naturelles pour justifier cette reprise de grand style du froid hivernal sont, à mon avis, évidentes, continu le chercheur. Une cause terrestre est le Nina ; et une cause astronomique est la prolongation d’une présence réduite de tâches solaires. Le Nina est le courant froid du Pacifique qui suit le Nino (courant chaud) et qui fait sentir ses effets sur la circulation atlantique et déchaîne, selon les études du CNR, certaines anomalies de température de signe négatif. La pénurie durable des tâches solaires comporterait un plus faible flux d’énergie de la part de notre étoile et, partant, un refroidissement ultérieur.

    L’onde de froid et les neiges abondantes de cette première partie de l’hiver ont été tellement intenses que, dans le Centre de Recherche sur le climat arctique de l’Université de l’Illinois, se sont reconstitués en un temps très bref en revenant à leur niveau de 1979, de grandes parties des glaciers perdus en raison de l’excès de chaleur des années passées. Selon le glaciologue Bill Chapman s’est reconstitué dans de nombreuses zones la situation qui fut celle des années 70. Toutefois, il faut attendre l’été pour savoir s’il s’agit d’un phénomène transitoire ou d’une récupération durable.

    Même sur nos glaciers, il y a des signes de ralentissement quant à la perte continue masse enregistrée dans les années passées, rapporte les professeurs Giuseppe Orombelli et Claudio Sunizelia du Comité glaciologie italien de : »Depuis le record de diminution de -2,5 m enregistré en 2003, l’année de la super chaleur, nous sommes désormais à des valeurs plus contenues mais toujours négatives, autour de -0,5 à 1 m. Quelques glaciers, comme le Surette, montrent franchement des signes de stabilisation« .

    Mais, en général, la prudence prévaut parmi nos scientifiques : »Il est nécessaire de faire attention à ne pas confondre les phénomènes météorologiques avec ceux climatiques« , exhortent à l’unisson les professeurs Giampiero Maracchi, Antonio Navarra, Guido Visconti et Giuseppe Orombelli. Les phénomènes météorologiques, comme l’onde de froid polaire de la première partie de l’hier de notre hémisphère, concernant une situation limitée dans le temps et l’espace, les phénomènes climatiques résultent d’une moyenne statistique calculée sur une longue période à l’échelle planétaire« .

    Et ajoute caustiquement Navarro : »Pour les 100 dernières années il y a, à l’évidence, à l’échelle planétaire, un trend non équivoque de l’augmentation de la température. Si nous ne voulons pas tirer des conclusions ‘moutonnières’ sur la possible évolution de ce trend, par pitié ne nous limitons pas à cette première partie de l’hiver : attendons encore quelques décennies !« 

    Sur base du principe de précaution tendant à préférer la solution qui semble la moins négative – ou la plus positive – on peut acquiescer à l’ultime conclusion tout en tenant compte des observations suivantes :
    – Rien ne précise l’impact de chacune des causes qui contribuent au réchauffement de la terre. Selon les estimations ou opinions retenues le même principe peut faire pencher la balance d’un autre côté.

    – La logique scientifique fondant la conclusion est déroutante en ce sens que, contrairement à toute science se vérifiant instantanément à tout moment, les connaissances en climatologie requièrent un très long terme pour se voir vérifier non pas par l’expérimentation mais par l’observation. Ce qui expose une science à une appréciation d’autant plus restrictive que le temps d’observation nécessaire est long.

    – Il y a lieu de déplorer que les phénomènes contraires à la conviction dominante ne trouvent que peu d’écho. Faut-il rappeler qu’avant Copernic et Galilée la conception géocentrique du monde fut plus que dominante. »La caractéristique de l’intelligence, c’est le doute« , selon un philosophe.

    Nicolas Momper

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  • Ausland

    Dritte Staatspleite in EU

    Rumänien kann nur durch internationale Hilfe vor Bankrott bewahrt werden

    Nach Ungarn und Lettland muß die EU auch Rumänien mit einem Notkredit vor dem drohenden Staatsbankrott bewahren. EU-Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia teilte am Montagabend mit, er erwarte ein offizielles Hilfsgesuch der rumänischen Regierung. »Wir sind bereit, in allen Fällen, in denen Unterstützung benötigt wird, zu reagieren, wie es bei Rumänien der Fall sein könnte, sobald wir ein Schreiben der rumänischen Regierung erhalten« , erklärte Almunia nach Beratungen der Eurogruppe in Brüssel.

    Die rumänische Zentralbank hatte bereits Ende Februar erklärt, das Land werde die EU und den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bitten. Zahlen wurden bislang nicht genannt. Almunia zeigte sich zuversichtlich, daß die für solche Rettungsaktionen derzeit noch verfügbaren Mittel in Höhe von 15 Milliarden Euro ausreichten : »Wir haben mehr als genug Reserven, um Rumänien zu helfen« , behauptete er.

    Die EU-Kommission darf zur Unterstützung von Staaten außerhalb der Eurozone, die von Zahlungsunfähigkeit bedroht sind, Darlehen im Umfang von bis zu 25 Milliarden Euro aufnehmen und diese an die betroffenen Länder weiterreichen. Ungarn erhielt bereits einen EU-Kredit über 6,5 Milliarden Euro, Lettland bekam 3,1 Milliarden Euro. Es stehen also noch rund 15 Milliarden Euro zur Verfügung. »Ich hoffe, daß es keinen Grund geben wird, über die gegenwärtige Obergrenze hinauszugehen« , meinte Almunia. Der österreichische Finanzminister Josef Pröll hatte zuvor gewarnt : »Wahrscheinlich werden die 25 Milliarden Euro nicht ausreichen, wenn die Entwicklung so weitergeht.« 

    Das erscheint realistisch, da Almunia gleichzeitig die Vorhersage für das Ende der Wirtschaftskrise vorsichtig korrigierte. Er glaube, »daß eine allmähliche Erholung erst 2010 eintreten wird« , erklärte er. Noch im Januar hatte die Kommission prognostiziert, der Konjunkturmotor werde Mitte dieses Jahres wieder anspringen. Die Staaten der Währungsunion lehnten weitere Konjunkturpakete dennoch ab. »Wir meinen nicht, daß wir jetzt Defizit auf Defizit häufen sollten« , erklärte der Eurogruppen-Vorsitzende Jean-Claude Juncker, mit Blick auf die steigende Staatsverschuldung in Europa.

    Der britische Finanzminister Alistair Darling, dessen Land der Währungsunion nicht angehört, ist offenbar anderer Meinung. Er schrieb im »Guardian« : »Wir müssen unser Bekenntnis erneuern, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um unsere Volkswirtschaften in dieser weltweiten Rezession zu unterstützen.« Darling forderte überdies mehr Unterstützung für besonders schwer von der Krise betroffene Länder in Osteuropa und verwies auf Schätzungen, wonach die mittel- und osteuropäischen Länder im Jahr 2009 mit einer Finanzierungslücke von 100 Milliarden Dollar konfrontiert seien.

    BRD-Finanzminister Peer Steinbrück zeigte sich dagegen zuversichtlich, daß die Mittel ausreichten : »Das Instrumentarium ist da« , sagte der SPD-Politiker am Dienstag auf die Frage, ob angesichts der rumänischen Anfrage mehr Hilfe notwendig sei. Die größten europäischen Wirtschaftsmächte wollen sich auf dem Weltwirtschaftsgipfel Anfang April dafür einsetzen, die Ressourcen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Kredite an Krisenstaaten von 250 Milliarden Euro auf 500 Milliarden Euro zu verdoppeln. Dies wurde am 22. Februar in Berlin auf dem Vorbereitungstreffen für den G-20-Gipfel in London beschlossen.

    Arnold Schölzel

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