Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 1. April 2016.

33 Beschäftigte verlieren ihre Arbeit

Im Rahmen einer Änderung des Geschäftsmodels, beabsichtige die UBS, 33 stellen in seiner Luxemburger Zweigstelle UBS FSL aus wirtschaftlichen Gründen zu streichen. Dies teilte die Gewerkschaft Aleba am Dienstagnachmittag mit.
Auf Grund einer Auslagerung von Technologien zu Mahindra Satyam, eines in Indien ansässigen Konglomerats, habe »UBS Fund Services Luxembourg« (UBS FSL) eine Vereinbarung mit dieser Gesellschaft abgeschlossen.
Laut UBS sei diese Änderung des Geschäftsmodels das Resultat von (...)

>> mehr

Überstunden, Obergrenzen und Ausnahmeregelungen

Trotz hoher Arbeitslosigkeit und Krise werden hierzulande nach wie vor viele Überstunden geleistet. Was von offizieller Seite nicht bestritten werden kann, wurde die Gewerbeinspektion (ITM) doch auch im Vorjahr von Hunderten von Betrieben über Arbeiten in Kenntnis gesetzt, die über die legale Schichtdauer hinausgingen. Vorgesehene Überstunden müssen nämlich bei der ITM beantragt werden – unvorhergesehene Mehrarbeit muss im Nach- hinein dort gemeldet werden.
Hinzu kommen die vielen Überstunden, (...)

>> mehr

BGL BNP Paribas meldet knapp 270 Millionen Euro Jahresgewinn

Netto 33 Arbeitsplätze abgebaut – Jeder fünfte Neueingestellte erhielt einen befristeten Arbeitsvertrag

Die von der französischen Großbank BNP Paribas kontrollierte BGL BNP Paribas hat am Donnerstag ein konsolidiertes Nettoergebnis von 266,8 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2012 gemeldet. Im Vorjahr standen unterm Strich noch 297,8 Millionen Euro. Den Rückgang erklärten Eric Martin, einer der beiden Co-Präsidenten des Direktionskomitees der BGL BNP Paribas, mit einem nach wie vor »schwierigen wirtschaftlichen Umfeld« und Finanzvorstand Carlo Lessel mit Sondereffekten im vergangenen Jahr.
So (...)

>> mehr

Bis zu 2.860 Schaffende werden auf Kurzarbeit gesetzt

Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, haben 44 Betriebe für den kommenden Monat Anträge auf staatlich subventionierte Kurzarbeit gestellt. Das waren genauso viele wie im März. Davon habe das Konjunkturkomitee, das gestern unter dem Vorsitz von Wirtschaftsminister Etienne Schneider tagte, 39 akzeptiert.
Somit darf das Patronat im April bis zu 2.860 Schaffende auf Kurzarbeit setzen – was für die Betroffenen Lohneinbußen von 20 Prozent zur Folge haben wird. Insgesamt würden die (...)

>> mehr

Geregelte Arbeitszeiten immer seltener

In Luxemburgs Betrieben wird größtenteils 40 Stunden die Woche gearbeitet. Das heißt allerdings nicht, dass die 40 Stunden überall auch strikt eingehalten werden. Keinesfalls, denn berechnet werden die Wochenarbeitszeiten größtenteils im Rahmen einer Referenzperiode, die sich, je nach Abkommen, über einen bis drei, ja verschiedentlich sogar bis über 12 Monate erstrecken kann. Über die Arbeitszeitorganisation – Schichtbeginn, Tages- und Wochenarbeitszeit, Pausen und freie Tage – entscheidet in der (...)

>> mehr

Kleine Lohnerhöhung, Prämienplus und ein Gutschein

Der OGBL teilte gestern mit, daß es bei der Cactus-Supermarktkette zwischen den Gewerkschaften OGBL und LCGB einerseits, sowie dem Patronat andererseits zu einer Kollektivvertragsunterzeichnung gekommen ist.
So soll rückwirkend ab dem ersten März jeder Angestellte eine lineare Lohnerhöhung von 14 Euro bekommen, was in etwa 0,5 Prozent entspricht. Ab dem ersten März 2015 soll dann abermals eine Erhöhung um dann weitere 15 Euro (0,5 Prozent) erfolgen.
Dazu kommt eine einmalige Prämie in Höhe von (...)

>> mehr

Massive Verstöße gegen Arbeitsrecht, EU-Entsendedirektive und Kollektivvertrag

Es ist ein offenes Geheimnis, dass es im Bauwesen oft zugeht wie im Wilden Westen, und dass es zu Verstößen gegen das Arbeitsrecht, die EU-Entsendedirektive und den Kollektivvertrag kommt, ohne dass das immer Konsequenzen für die Ausbeuter hat, da viele Arbeiter nicht gewerkschaftlich organisiert sind und oft Angst haben, die Gewerkschaft von den schlimmen Zuständen zu informieren.
In einer Stellungnahme prangert nun die Gewerkschaft OGBL die Baufirma Açomonta an, die maximale Arbeitszeit von (...)

>> mehr

Luxair will die Beschäftigten bluten lassen

Luxair will ab sofort Maßnahmen ergreifen, um den roten Zahlen im Flugbereich entgegenzuwirken. Notwendig sei »eine Verbesserung des Ergebnisses um 25 Millionen Euro jährlich ab dem Jahr 2015«, so der Verwaltungsrat der Fluggesellschaft am Montag.
Als Grundlage für diesen Beschluß diente dem Verwaltungsrat der von der Beraterfirma Roland Berger ausgearbeitete Strategieplan. Um auf Dauer im Fluggeschäft aus den roten Zahlen herauszukommen, will Luxair die Kooperation mit Air France und Lufthansa (...)

>> mehr

RTL Group verdoppelt Dividende für Aktionäre

Der Radio- und TV-Konzern RTL Group gibt für das Jahr 2012 einen Umsatz von 5,998 Milliarden Euro (+4 Prozent) und einen Nettoprofit von 597 Millionen Euro (-14,2 Prozent) an.
Trotz des Rückgangs des Nettoprofits, bedingt durch Einbrüche im Werbegeschäft in Südeuropa, Frankreich, Belgien und den Niederlanden sowie Wertberichtigungen von 72 Millionen Euro beim spanischen Sender »Grupo Antena 3«, verdoppelt der Konzern die Dividende und schüttet 1,6 Milliarden Euro – fast das dreifache des (...)

>> mehr

ING Luxembourg meldet Profitsteigerung

Am Mittwoch hatte der niederländische Bankkonzern ING, der zu Beginn der kapitalistischen Finanzkrise vom niederländischen Staat mit Steuergeldern gerettet wurde, bis 2015 den Abbau von 2.400 Arbeitstellen im Privatkundengeschäft in Belgien und den Niederlanden angekündigt (»Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek« vom 14. Februar 2013).
Die 800 Beschäftigten in Luxemburg sollen bis auf weiteres nicht von dem radikalen Schrumpfkurs der ING betroffen sein, denn die Finanzgeschäfte der ING Luxembourg warfen (...)

>> mehr

... | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 | 130 |...