Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 1. April 2016.

BGL gibt sich bescheiden

Angesichts der Krise der kapitalistischen Finanzmärkte gibt sich die seit Jahresende wieder unter dem Namen Banque Générale de Luxembourg (BGL) firmirende Fortis Banque Luxembourg bescheiden. Obwohl im Vorjahr noch ein Überschuß von 406,6 Millionen Euro erzielt wurde, freut sich die seit Mitte Dezember zu 49,9 Prozent dem Luxemburger Staat gehörende Bank in einer Pressemitteilung über »einen voraussichtlichen, nicht konsolidierten Jahresüberschuß in der Größenordnung von 30 Millionen Euro« für (...)

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Ist NewCo die eierlegende Wollmilchsau?

Cegedel, Soteg und Saar Ferngas bilden künftig nur mehr eine Gesellschaft, die nicht börsennotiert sein wird. Das bedeutet, daß die 17% der Cegedel-Aktien im freien Handel über die Soteg als technisches Instrument für die Fusion ausbezahlt oder rausgedrängt werden. Es wird 178,44 € abzüglich der bereits ausgezahlten Extradividende pro Cegedel-Aktie geben: ausbezahlt werden demnach 163,57 €. Die Cegedel-Aktien der Luxempart sind alle zur RWE gewandert.
NewCo, die noch immer keinen richtigen Namen (...)

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US-amerikanische Bank entlässt in Luxemburg

Die Zahl der ausländischen Banken, die ihre Filialen in Luxemburg infolge der Finanzkrise umstrukturieren und ihre Beschäftigtenzahlen senken, wächst.
Am Donnerstag wurde bekannt, dass die US-amerikanische Investmentbank State Street weitere Mitarbeiter auf die Straße setzen will. Wie verlautet, sollen zwischen 12 und 15 Beschäftigte entlassen werden. Ausgearbeitet werden soll ein Sozialplan.
Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die US-amerikanische Bank, die seit 1990 in Luxemburg aktiv (...)

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DuPont: Millionen Profite für Aktionäre, Kurzarbeit für 204 Beschäftigte in Contern

Der Chemiekonzern DuPont de Nemours will im Monat Februar 2009 insgesamt 204 der 1.200 Beschäftigten seiner Niederlassung in Contern kurzarbeiten lassen. Der Konzern wird somit viel Geld einsparen, während die lieben Mitarbeiter um 20 % ihres Gehalts geprellt werden.
Dass das möglich ist, ist ein Skandal, denn DuPont gab noch im 2. Quartal des Jahres 2008 einen Nettoprofit von 1,078 Milliarden Dollar bekannt, wovon ein Teil in Luxemburg erwirtschaftet wurde.
Während diese Gelder aus der (...)

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Boon: Viele Fragen, keine Antworten

Die Art und Weise, wie die Firmenleitung in den letzten Monaten in den Supermärkten Boon mit ihrem Personal umsprang, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut. Denn die Arbeitsbedingungen hatten sich nicht erst Tage vor dem Einstellen der Geschäftsaktivitäten verschlechtert. Mit dem Personalabbau hatte es bereits vor zwei Jahren begonnen. Damals waren in der Filiale in Esch/Alzette noch 15 Mitarbeiter beschäftigt. Zuletzt waren es nur mehr sechs, von denen vier Ende November und Anfang Dezember des (...)

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36 Mitarbeiter verlieren Arbeitsplatz

Seit Samstagabend sind sämtliche Supermärkte Boon geschlossen. Nachdem sich die Firmenleitung ihrer Filiale in der Hauptstadt bereits Anfang des letzten Jahres entledigt hatte, stellte sie nun am Wochenende auch alle Geschäftsaktivitäten in den Filialen Esch/Alzette, Schifflingen und Petingen/Rodingen ein. 36 Mitarbeiter – größtenteils Frauen – sind davon betroffen. Sie sind nicht nur entsetzt darüber, wie man in den letzten Wochen und Tagen mit ihnen herumgesprungen ist, sondern dass sie seit (...)

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Einstellen der Aktivitäten über Telefon mitgeteilt

Obwohl die rund 20 Mitarbeiter der Supermärkte Boon in Esch und Schifflingen – größtenteils weibliche Angestellte – seit Tagen auf das Schlimmste gefasst waren, so herrschte gestern kurz nach 14.00 Uhr dennoch größte Aufregung unter dem Personal.
Seit Wochen schon hatte die Gerüchteküche gebrodelt, in beiden Geschäften würden alle Aktivitäten eingestellt und die Räumlichkeiten verkauft. Die Regale waren so gut wie leer, in Schifflingen war bereits die Heizung abgestellt und vier Mitarbeiterinnen (...)

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Personal fühlt sich verlassen

Im September des letzten Jahres hatten wir von sich andeutenden Problemen im Supermarkt Boon in Esch/ Alzette berichtet – was damals von der Geschäftsführung allerdings vehement abgestritten wurde –, im Dezember schrieben wir, dass eine Einstellung der Geschäftsaktivitäten bevorstehen würde, seit Tagen nun hängt ein Schild an der Tür, das hohe Rabatte verkündet. Vier von sechs Personalmitgliedern ist bereits im vorigen Monat gekündigt worden (wir berichteten). Das Szenario, das wir nach den (...)

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60 Entlassungen beim Autozulieferer IEE

Die Beschäftigten aus dem Unternehmen IEE, das Niederlassungen in Contern und Echternach hat und Sensorplatten für Autokonzerne in mehreren Ländern Europas, in Asien und den USA herstellt, ist gegenwärtig von äußerst negativen Folgen der kapitalistischen Krise betroffen.
Infolge des Produktions- und Umsatzrückgangs während des letzten Quartals 2008, bedingt durch weniger Aufträge der Autokonzerne, wurde im Betrieb bereits kurzgearbeitet, was Lohneinbußen von 20% für die Beschäftigten zur Folge hat. (...)

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Alarmierende Signale aus Betrieben

Bei der traditionellen Jahresendumfrage befürchteten 84 Prozent der Befragten für 2009 ein wirtschaftlich schlechtes Jahr. Besonders die negativen Meldungen vom Arbeitsmarkt bereiten der übergroßen Mehrzahl größte Sorgen. So rechnen fast 90 Prozent der Befragten mit einer wachsenden Arbeitslosigkeit. Vor Wochen schon hatte auch das statistische Amt in dieser Hinsicht von düsteren Aussichten gesprochen. Aus den Betrieben häufen sich die Hiobsbotschaften, die Kurzarbeit nahm in den letzten Monaten (...)

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