Aus den Betrieben

Letzter Eintrag : 1. April 2016.

Cactus: Gewerkschaften unerwünscht

Mit ihren rund 3.850 Beschäftigten (2007 waren es noch hundert Mitarbeiter mehr) gehört die Cactus-Kette schon seit Jahren zu den größten Betrieben in Luxemburg. Der Personaldelegation obliegt somit eine wichtige Aufgabe, denn an Problemen fehlt es im Sektor Handel bekanntlich nicht. Erinnert sei in dieser Hinsicht an die langjährige Forderung der »clc«, die Ladenöffnungszeiten zu deregulieren, um in einer ersten Phase die Geschäfte künftig gegen den Willen von Gewerkschaften und der Mehrzahl der (...)

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Gegen eine weitere Liberalisierung und Privatisierung im Luftfahrtsektor

In einer anlässlich ihres Syndikatstages am 4. November 2009 verabschiedeten Resolution richtet das Syndikat »Zivile Luftfahrt« des OGBL einen Appell an den Minister für nachhaltige Entwick-lung und Infrastrukturen, sich auf EU-Ebene für ein Moratorium bei der Liberalisierung und Privatisierung in der Luftfahrtbranche einzusetzen. Der Gewerkschaft zufolge müssen zahlreiche Aktivitäten im Luftfahrtbereich, darunter Kontrollen im öffentlichen Sicherheitsbereich und Flugsicherung als öffentliche (...)

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Clerical Medical will 50 Beschäftigte entlassen

Die britische Versicherungsgesellschaft Clerical Medical, die im Bereich Lebens- und Rentenversicherung aktiv ist und seit diesem Jahr der Lloyds Banking Group gehört, kündigte eine Restrukturierung an, der bis zu 50 Arbeitsplätze in ihrer Luxemburger Niederlassung zum Opfer fallen könnten. Seitens der Aleba verlautete gestern, ab heute Donnerstag werde über einen Sozialplan verhandelt. Clerical Medical besteht seit 185 Jahren und ist seit 1998 in Luxemburg aktiv.
Nik.

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205 Schiffe im Luxemburger Schiffsregister eingetragen

Niedrige Steuern und günstige Rahmenbedingungen im Sinne der Profitmaximierung für die Reichen und Kapitalisten sind nicht nur ein Trumpf des Finanzplatzes, sondern auch des 1990 geschaffenen Luxemburger Schiffsregisters, das als belgisches Zweitregister zählt und von der Regierung als Nischengeschäft geplant wurde, um im Schiffsbereich mitzuverdienen, obwohl Luxemburg nicht am Meer liegt.
Inzwischen fahren weltweit 205 Schiffe, die eine Tonnage von 1,6 Millionen haben, unter Luxemburger Flagge (...)

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US-Konzern Delphi will 110 Mitarbeiter feuern

Krecké fliegt zur »Schadensbegrenzung« in die USA – Verhandlungen mit Gewerkschaften sollen am Mittwoch beginnen

Nachdem der japanische Elektronikmulti TDK im Mai 2006 die Produktion von CD- und DVD-Rohlingen in Luxemburg einstellte und das Werk in Bascharage schloß, will der US-amerikanische Autozulieferer Delphi nun 110 Mitarbeiter seines Technologie-Entwicklungszentrums in Bascharage feuern. Die Arbeitsplatzvernichtung soll nach dem Willen der Direktion noch vor dem Jahreswechsel über die Bühne gehen. Erste Verhandlungen der Unternehmensführung mit den Gewerkschaften sollen am Mittwoch nächste Woche (...)

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»Wir wollen, daß alle Entlassenen gleich behandelt werden«

Bei Villeroy & Boch in Rollingergrund ruht die Arbeit – Verhandlungen über Sozialplan gehen heute weiter

Nachdem die Salariatsvertreter am Montag mit 130 Noch-Beschäftigten zum Konzernsitz von Villeroy&Boch ins saarländische Mettlach gefahren waren, gehen die Verhandlungen über einen Sozialplan für die mehr als 200 Beschäftigten, die der Keramikhersteller in Luxemburg entlassen will, heute in Rollingergrund weiter. Seit 6 Uhr gestern morgen ruht dort die Arbeit.
Wie die verantwortlichen Gewerkschaftssekretäre von OGB-L und LCGB, Alain Mattioli und Marcel Goerend, auf einer improvisierten (...)

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Satellitenbetreiber SES macht 364 Millionen Euro Profit in 9 Monaten

Der weltweit führende Satellitenbetreiber SES, dessen Konzernsitz sich in Betzdorf befindet, kennt das Wort Krise nicht, auch wenn sein Umsatz langsamer wächst als erwartet und der schwache Dollar sich ungünstig auf seine Geschäfte auswirkt. Während der ersten neun Monate dieses Jahres steigerte der Konzern seinen Umsatz auf 1,3 Milliarden Euro (+5,4 Prozent). Erzielt wurde ein Nettoprofit von 364,3 Millionen Euro.
Zurückzuführen ist die Umsatzsteigerung nicht zuletzt auf die Entwicklung im (...)

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Kollektivvertraglich abgemachte Lohnerhöhung annulliert

Die 3.200 Beschäftigten der Niederlassung des us-amerikanischen Reifenherstellers Goodyear in Colmar-Berg zahlen gegenwärtig einen hohen Preis für die kapitalistische Finanz- und Wirtschaftskrise.
Der Einbruch beim Verkauf von Lastwagen führte bekanntlich zu einem drastischen Rückgang der Reifenproduktion. Das wiederum hatte zur Folge, dass in den Goodyear-Werken in Colmar-Berg Sonntagsarbeit, Überstunden und Extraschichten abgeschafft wurden, so dass die Beschäftigten im Durchschnitt einen (...)

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Kurs auf einen einheitlichen Kollektivvertrag

Am Mittwoch dieser Woche beschlossen 93 Prozent der Mitglieder der Tarifkommission des OGBL im Krankenhausbereich, das Abschluss­abkommen für die Erneuerung des Krankenhauskollektivvertrags nicht zu unterschreiben. Stattdessen bekräftigten sie ihre Forderung nach einem einheitlichen Kollektivvertrag im Krankenhaus-, Pflege- und Sozialwesen.
Das Bestreben der Gewerkschaft, einen einzigen Kollektivvertrag für die 7.500 Beschäftigten aus dem Krankenhausbereich (EHL), und die mehr als 12.000 (...)

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Verhandlungen mit Zwischenfall bei Villeroy&Boch

Die Staatsmacht schützt die Beschäftigten nicht vor der Gewalthandlung des Patronats

Während der gestrigen Verhandlungen zwischen der Direktion des Villeroy&Boch-Werkes in Rollingergrund und den Gewerkschaften über einen Sozialplan kam es zu einem Zwischenfall, welcher in der Arbeitswelt in Luxemburg nicht alltäglich ist.
Als die Gewerkschaftsdelegation den Verhandlungsraum verlassen hatte, strömten rund 80 Beschäftigte in den Saal, um die Stadthalter der Aktionäre, unter ihnen Generaldirektor Charles-Antoine de Theux de Montjardin (der Mann heißt wirklich so!), in der (...)

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