Aus den Betrieben
Letzter Eintrag : 7. September.
Sonderregelungen und Zuschüsse
Löhne und Gehälter, ob sie nun in Kollektivverträgen oder in Arbeitsverträgen festgehalten und per Gesetz an den Index gebunden sind, bestehen in der Regel aus einem Grundlohn, aus Sonderzuwendungen, Zuschlägen und Prämien.
Im Gegensatz zum Patronat, waren die Gewerkschaften stets bestrebt, in Tarifverhandlungen allen voran die Grundlöhne aufzubessern, damit das Einkommen nicht zu sehr von Prämien oder sonstigen Zuwendungen abhängig ist. Dies war besonders in Betrieben wichtig, in denen die (...)
Was Schaffende heutzutage alles erdulden müssen
Von Gewerkschaftssekretären wissen wir, wie sehr sich die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren verschlechtert haben. Vieles erfahren wir auch direkt aus erster Hand. Dies, weil die Betroffenen, aus Angst vor Konflikten mit der Firmenleitung, es vorziehen, den Weg zu den Sprechstunden der Gewerkschaften zu meiden. Was, obwohl in mancherlei Hinsicht eventuell verständlich, dennoch ein Fehler ist. Denn in so manchen Firmen herrschen inzwischen Zustände, die so nicht weiter geduldet werden (...)
Kapitalistische Krise geht nicht spurlos am Mondorfer Thermalbad vorbei
Dem früheren Gesundheitsminister Carlo Wagner bereitet der »alarmierende Rückgang des Profits« des Mondorfer Thermalbads Sorgen, die er in einer parlamentarischen Anfrage zum Ausdruck brachte.
In der Tat schloss das Thermalbad, das 2009 einen Umsatz von 20 Millionen Euro machte, das vergangene Jahr mit einem Verlust von 497.000 Euro ab, der allerdings problemlos über die Rücklagen gedeckt werden konnte.
Was aber waren die Gründe für diese Entwicklung, welche das Thermalbad allerdings nicht daran (...)
Nachfrage nach Stahlprodukten für Metallkonstruktionen steigt
Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal macht auch in der Krise Profite. Die Hüttenwerke in Rodingen und Schifflingen, welche ArcelorMittal in einer separaten, börsennotierten Aktiengesellschaft zusammengefasst hat, schlossen das erste Halbjahr 2010 allerdings mit einem Verlust von 12,7 Millionen Euro ab.
Während der ersten sechs Monate dieses Jahres konnten die zwei Werke den Umsatz, im Vergleich zu 2009, jedoch um 40 Prozent steigern.
Die Produktion von Stahl für den Baubereich stieg (...)
Nur 95 der 230 früheren Beschäftigten von Villeroy & Boch haben wieder Arbeit
Einen Monat nach der definitiven Stilllegung der Keramikproduktion in Rollingergrund und wenige Tage, nachdem Villeroy & Boch einen Profit vor Steuern von 3 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2010 ankündigte, teilte Arbeitsminister Schmit in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit, dass bis zum 2. August 95 frühere Beschäftigte von Villeroy & Boch einen neuen Arbeitsplatz gefunden hätten.
Das Keramikunternehmen, das seine Fabrik nach mehr als 240 Jahren in Luxemburg am 30. Juni (...)
BNP Paribas: 4,4 Milliarden Euro Nettoprofit in nur sechs Monaten
Während die Schaffenden für eine Krise bezahlen die sie nicht verschuldet haben, machen die Banken, die teilweise mit öffentlichen Geldern vor dem Bankrott gerettet wurden, inzwischen wieder Rekordprofite.
Die französische Großbank BNP Paribas, welche die Bank mit den größten Einlagen in der Eurozone ist, kündigte gestern einen Nettoprofit von 2,1 Milliarden Euro für das zweite Quartal 2010 an. Im ersten Halbjahr 2010 macht die Bank damit einen Nettoprofit von 4,4 Milliarden Euro, 39 Prozent mehr (...)
Profite, Profite, Profite
ArcelorMittal: 1,7 Milliarden Dollar Nettoprofit in nur drei Monaten
Der Stahlkonzern ArcelorMittal, dessen Vertreter in der Patronatsvereinigung UEL und in der Tripartite als einer der lautesten nach Sozialabbau und Indexmanipulation schreit, kündigt einen Nettoprofit von 1,7 Milliarden Dollar für das zweite Jah- resquartal an.
Weniger deutlich als der Profit stieg der Umsatz des Stahlkonzerns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während der Monate April bis Juni 2010 immerhin noch um 43 (...)
Luxe.tv : Zwei von drei Mitarbeitern werden gefeuert
Der private Luxemburger Fernsehsender »Luxe.tv« will 24 seiner derzeit 37 Mitarbeiter entlassen. Wie die Gratiszeitung »L’essentiel« am Mittwoch auf ihrer Internetseite berichtete, soll der Sendebetrieb mit den verbleibenden 13 Mitarbeitern aufrechterhalten werden. Der Privatsender, der sich Modethemen, sogenannten Lifestyle-Berichten und Reportagen über meist unerschwingliche Luxusgüter verschrieben hat, habe schon seit Monaten mit rückläufigen Einnahmen zu kämpfen.
»Luxe.tv« wurde erst vor vier (...)
Abbau von Arbeitsplätzen am Finanzplatz geht weiter
Die Luxemburger Zentralbank veröffentlichte am Dienstag provisorische Zahlen über die Beschäftigung auf dem Finanzplatz. Zwischen dem 31. März 2010 und dem 30. Juni 2010 sei die Zahl der Arbeitsplätze um 129 auf 26.275 zurückgegangen, so die ZB.
Im Vergleich zum 30. Juni des Vorjahres gebe es heute sogar 507 Arbeitsplätze weniger (-1,89 Prozent).
Doch die »provisorischen« Zahlen der Zentralbank sind mit Vorsicht zu genießen.
Bereits 2009, als die ZB einen Rückgang von 770 Arbeitsplätzen zwischen (...)
Mehr Zügefahren bei Nachwuchsmangel?
aDie Lokführer – bei der CFL »mécanicien« genannt – haben mal wieder die magische Zahl von 15.000 nicht genommener Ruhetage durchstoßen, was deren pro Kopf und Nase rund 50 ausmacht. Um die abzuarbeiten müßte der gesamte Personenverkehr in Luxemburg in etwa für zwei Monate eingestellt werden – oder es braucht auf die Schnelle 20 zusätzliche Lokführer.
Nach 1990 halfen Kollegen der DDR-Reichsbahn aus, die von der BRD-Bundesbahn wegen zahlreicher Streckenstillegungen nicht mehr gebraucht wurden. Ähnliche (...)
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