Internationale Politik

Letzter Eintrag : 19. April.

Perus Präsident Kuczynski zurückgetreten

Showdown in Lima nach Korruptionsvorwürfen

Der wegen Korruptionsvorwürfen unter Druck geratene peruanische Staatschef Pedro Pablo Kuczynski ist zurückgetreten. Damit kam er einem für diesen Donnerstag geplanten Amtsenthebungsverfahren im Parlament zuvor. Dieses Verfahren hatte die Oppositionspolitikerin Keiko Fujimori, Tochter des ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori, angestoßen. Bei der Präsidentenwahl 2016 war sie Kuczynski mit einer Differenz von nur 0,25 Prozentpunkten unterlegen. Nun soll Vizepräsident Martín Vizcarra das höchste (...)

>> mehr

Britischer Außenminister als Scharfmacher vom Dienst

Boris Johnson: Fußball-WM in Rußland wie Olympische Spiele 1936

London – Unmittelbar vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EU hat der britische Außenmini­ster Boris Johnson Vergleiche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Adolf Hitler angestellt. Er schloß sich der Einschätzung eines Labour-Abgeordneten an, Putin werde die Fußball-WM im Sommer in Rußland nutzen, »wie Hitler die Olympischen Spiele 1936 nutzte«.
»Ich glaube, Ihre Charakterisierung dessen, was sich in Moskau abspielen wird, die Fußballweltmeisterschaft, in allen (...)

>> mehr

Aufrecht im Tresor

Millionen Euro aus Libyen im Geldspeicher. Ermittler verhören Sarkozy 20 Stunden lang

Rund 20 Stunden lang mußte sich Nicolas Sarkozy seit Dienstagmorgen den Ermittlern der französischen Justiz stellen. Der frühere Staatschef steht unter dem schweren Verdacht, seine Kampagne zur Präsidentschaftswahl im Mai 2007 zum großen Teil mit rund 50 Millionen Euro aus der Kasse des damaligen libyschen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi finanziert zu haben. Der Verdacht gegen Sarkozy gründet unter anderem auf einer »Geheimpapier« genannten Vereinbarung zwischen Sarkozys und Ghaddafis Vertrauten, (...)

>> mehr

Israel bestätigt Angriff auf Syrien 2007

Unverhüllte Drohung gegen den »Erzfeind Iran«

Mehr als ein Jahrzehnt nach einem Luftangriff auf einen angeblichen Reaktor in Syrien im Jahr 2007 geht Israel erstmals mit den Details an die Öffentlichkeit. Die israelische Armee teilte am Mittwoch mit, Kampfjets hätten damals »einen Kernreaktor zerstört, der in Syrien gebaut wurde«. Zuvor war eine langjährige Nachrichtensperre zu Details des Angriffs aufgehoben worden. Das Militär veröffentlichte Bilder und Videos von der Attacke.
Israels Geheimdienstminister Israel Katz nannte den (...)

>> mehr

Mord und Millionen

Frankreichs Expräsident Sarkozy in Polizeigewahrsam genommen

Die enorme Ermittlungsakte der französischen Justiz gegen Nicolas Sarkozy ist noch einmal deutlich dicker geworden. Pariser Untersuchungsrichter ließen den ehemaligen französischen Präsidenten am Dienstagmorgen in Polizeigewahrsam nehmen und verhören. Er wird seit Jahren verdächtigt, einen Großteil seiner erfolgreichen Kampagne zur Präsidentschaftswahl im Mai 2007 mit einer illegalen »Spende« des früheren libyschen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi in Höhe von rund 50 Millionen Euro finanziert zu haben. (...)

>> mehr

»Wir sind sehr gute Freunde geworden«

Trump dankt saudischem Kronprinzen

Washington – USA-Präsident Donald Trump hat dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nachdrücklich für eine sehr enge Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der Rüstung gedankt. Niemand mache der Golfmonarchie ihre herausragende Stellung in diesem Bereich streitig, sagte Trump beim Besuch des Kronprinzen am Dienstag im Weißen Haus.
Das Verhältnis beider Länder sei noch nie so gut gewesen wie seit seinem Amtsantritt, sagte Trump. »Wir sind sehr gute Freunde geworden«, sagte er zu seinem Gast. (...)

>> mehr

Suche nach Lösung

Ein 140 Jahre alter Konflikt zwischen Bolivien und Chile kommt vor Gericht

In Anwesenheit von Boliviens Präsident Evo Morales und Außenminister Fernando Huanacuni begann am Montag um zehn Uhr vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag die mündliche Verhandlung im Rechtsstreit mit Chile um einen Meereszugang für den Andenstaat. Bis zum Dienstag konnten zunächst die klagenden Bolivianer ihre Argumente vortragen. Das Gegenplädoyer der beklagten chilenischen Regierung war für die beiden folgenden Tage vorgesehen. Für die gesamte Anhörung wurde ein Zeitraum bis zum (...)

>> mehr

Invasion der USA im Irak

Auch im März 2003 mußte ein erlogener Vorwand für den Krieg herhalten

In der Nacht zum 20. März 2003 schlugen die ersten USA-Raketen in Karch, dem Westufer des Tigris ein, der die irakische Hauptstadt Bagdad von Norden nach Süden durchfließt. Journalisten beobachten die Angriffe aus dem Hotel »Palestine«, das am östlichen Ufer des Tigris liegt, in Risafa. Die Bilder der Operation »Schock und Ehrfurcht«, wie die USA-Armee ihren Angriff auf den Irak nannte, gingen um die Welt. Washington und London – die Architekten dieses mit Lügen begründeten völkerrechtswidrigen (...)

>> mehr

Hochrufe auf die Waffen-SS

Durch die lettische Hauptstadt marschierten wieder Fans der Mördertruppe. Antifaschisten wurde der Protest verboten

So offen wie in Riga werden die Angehörigen der faschistischen Killertruppe nirgends auf der Welt verherrlicht. 1.500 Menschen beteiligten sich am vergangenen Freitag am alljährlichen Gedenkmarsch für die Gefallenen der 15. und der 19. Waffen-SS-Grenadierdivision, denen insgesamt weit über 100.000 Letten angehört hatten. Die SS-Anhänger zogen auch in diesem Jahr nach einem Gottesdienst durch das Zentrum der lettischen Hauptstadt zum »Freiheitsdenkmal«, wo Blumengebinde abgelegt wurden.
Anders als (...)

>> mehr

Büchse der Pandora

Vor 15 Jahren begann der zweite Krieg der USA gegen den Irak

Vor 15 Jahren begann der zweite Krieg der USA gegen den Irak. Nachdem USA-Präsident George Bush sen. 1991 die Besetzung Kuwaits durch die Truppen Bagdads zum Vorwand für die »Operation Wüstensturm« genommen hatte, brauchte sein Sohn und Amtsnachfolger George W. Bush 2003 keinen wirklichen Grund für seinen Angriffskrieg. Die Lüge von den angeblichen Massenvernichtungswaffen des Irak, mit denen die Aggression gerechtfertigt wurde, ging in die Geschichte ein.
Heute widerspricht praktisch niemand (...)

>> mehr

... | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 | 100 | 110 | 120 |...