Nationale Politik

Letzter Eintrag : 20. Februar.

Aus Fedil wird FEDIL

Industriellenföderation macht mit neuer Selbstdarstellung im alten Geist weiter

Neues Logo, neuer Namenszusatz, alter Geist
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Die im Dezember 1918 von dem Ingenieur Paul Wurth und anderen Industriellen als »Fédération des Industriels Luxembourgeois« gegründete Patronatsdachorganisation schreibt sich fortan mit Großbuchstaben FEDIL und gibt ihren erst 2008 eingeführten englischen Namenszusatz »Business Federation Luxembourg« wieder auf. Der lautet künftig: »The Voice of Luxembourg’s Industry«.
Wenn man dieser Tage die Internetseite www.fedil.lu besucht, fällt einem nicht (...)

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Perspektiven schaffen für junge Menschen

Von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit, so sieht immer häufiger die Zukunft vieler Jugendlichen aus. Besonders wenn sie die Schule ohne Diplom abschließen. Am schlimmsten davon betroffen sind meistens junge Menschen, die in sozial schwachen Verhältnissen aufwachsen. Man sieht dies deutlich am Beispiel der Stadt Esch, in der immerhin fast die Hälfte aller Jugendlichen die Schule ohne Qualifikation verläßt. In einer Zeit, in der die Zukunft angeblich nur mehr qualifizierten bis (...)

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Überraschung, es geht auch, ohne daß Banken mitschneiden!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder, die so gar nicht der neoliberalen Ideologie entsprechen. Wie wir wissen, darf die EU-Zentralbank Staaten nur über den Umweg von Banken finanzieren, und die neoliberale Regierung Luxemburgs finanziert Leuten mit niedrigem Einkommen die Wohnungssanierung nur über den Umweg von Banken, damit auch die was davon haben.
Tatsächlich funktioniert bei Erasmus+, dem EU-Programm zur Förderung der Mobilität von Schülern, Studierenden und Professoren, das gestern neu für (...)

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Wozu Unsicherheitsgefühl schüren?

Ob die CSV etwa von einem befreundeten Geheimdienst oder vom NATO-Hauptquartier gebeten wurde, eine Interpellation zur Sicherheitslage im unheimlich sicheren Luxemburg – sogar die osteuropäischen Diebe haben aufgehört, gegen die Klinken von »Kartontüren« in Mehrfamilienhäusern zu treten – zu beantragen, entzieht sich unserer Kenntnis. Die Antwort darauf wäre aber ohne Zweifel viel interessanter als der gestrige Chamber-Nachmittag. Denn Drogen wurden schon immer verkauft an jene, die unbedingt (...)

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Arbeitsplätze schaffen, die auch Arbeitsuchenden mit weniger Qualifikation zugänglich sind

Will Luxemburg künftig im internationalen Konkurrenzkampf bestehen, so kann dies nur über qualifizierte Arbeitskräfte und über die Vermarktung von Qualitätsprodukten gelingen. Aussagen, wie sie seit einigen Jahren immer wieder zu hören sind, sowohl von Regierungs- wie auch von Patronatsseite.
In diese Richtung gehen auch meistens die Kontakte bei Prospektionsreisen im Ausland. Wird dort bei Firmen angeklopft, so vorrangig bei solchen, die diesen Voraussetzungen am ehesten entsprechen. Ob es sich (...)

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Kommunisten sind die wirklichen Demokraten

Wie schlecht für die übergroße Mehrheit der real existierende Kapitalismus ist, zeigt allein die Tatsache, daß es am 31.12.2015 noch die 62 Reichsten brauchte, um gleich viel Vermögen wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung zusammen zu bringen, am 31.12.2016 aber bereits die 8 Reichsten mehr hatten als die ärmsten 3,6 Milliarden Menschen!
Daß es nicht wirklich demokratisch zugehen kann in einem System, das solche Ergebnisse zeitigt, braucht eigentlich keines weiteren Beweises. Wir haben deren (...)

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Neuer Kollektivvertrag bei Guardian Luxguard II

Die Gewerkschaft OGBL und die Direktion des Unternehmens Guardian Luxguard II in Düdelingen haben einen neuen Kollektivvertrag für die mehr als 200 Beschäftigten unterzeichnet. Der Vertrag gilt rückwirkend auf den 1. Januar 2016 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
Die Lohntabellen wurden rückwirkend auf den 1. Januar 2016 aufgebessert. Für die Beschäftigten, die neu eingestellt wurden, erfolgt die Anpassung erst ab 1. Januar 2017 um 0,15 Euro pro Stunde und ab 1. Januar 2018 noch einmal in (...)

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20.000 brauchen Hilfe vom Staat

Wenn die Summe der Gewinne und Verluste aller Spieler gleich Null ist, nennt man das ein Nullsummenspiel ________________________________________________
Die derzeit rund 20.000 RMG-Empfänger kosten den Staat nach Angaben von Familienministerin Corinne Cahen »fast 137 Millionen Euro pro Jahr« – also weniger als die Anschaffungskosten des längst auch von den expazifistischen Regierungsgrünen für unverzichtbar gehaltenen Militärtransportflugzeugs A400M. Nach den Anfang dieser Woche von Cahen (...)

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Vier Aktionspläne gegen Lärm und ein Luftgüteplan

Die Aktionspläne gegen den Lärm an den großen Straßenachsen, an den großen Eisenbahnachsen und am Flughafen von 2010 wurden aktualisiert und um einen des Großraums rund um die Hauptstadt ergänzt. Maßnahmen sind darin vorgesehen für jene Stellen, wo am Tag mindestens 70 dB(A) gemessen werden oder in der Nacht mindestens 60 db(A), obwohl das langfristige Ziel jeweils 5 dB(A) tiefer ist.
Reklamieren erlaubt
Die vier Pläne liegen nun, weil es das Gesetz so vorschreibt, in den Gemeinden auf. Eingaben dazu (...)

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Vertreibung aus dem Gratis-Paradies

Ein Postscheckkonto kriegen zwar noch immer alle, die im Lande wohnen oder arbeiten, aber die paradiesischen Zustände des Gratiskontos gelten immer weniger, seit die Niedrigzinspolitik sogar zu Negativzinsen auf größeren Geldmengen im Depot der Zentralbank geführt hat. Denn früher waren die Zinsen auf den Kundeneinlagen der Gewinn des CCPL: daß es keine Verzinsung dafür gab, war die andere Seite der Medaille des kostenlosen Kontos.
Des einen Freud, des anderen Leid. Papa Staat konnte sich von (...)

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