Nationale Politik

Letzter Eintrag : 17. April.

Ein großer Teil der Teilzeitbeschäftigten will eigentlich länger arbeiten

In Luxemburg haben 76 Prozent der Lohnabhängigen eine Vollzeitbeschäftigung, 26 Prozent sind teilzeitbeschäftigt. Das geht aus dem »Sozialpanorama 2015« der Salariatskammer hervor.
Von den Beschäftigten, die einer Teilzeitarbeit nachgehen, hat knapp ein Viertel einen Arbeitsvertrag der über mindestens 31 Stunden geht, 30 Prozent arbeiten zwischen 21 und 30 Stunden und weitere 39 Prozent zwischen 16 und 20 Stunden. Sieben Prozent der Teilzeitbeschäftigten arbeiten weniger als 16 Stunden.
Gegenwärtig (...)

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CGFP gewinnt Berufskammerwahl im öffentlichen Dienst

Staatsbeamtengewerkschaft erhält 21 von 27 Sitzen, FGFC weitere vier

Das Ministerium für den öffentlichen Dienst hat am Donnerstag die Ergebnisse der Wahl zur Berufskammer der Staats- und Gemeindebeamten sowie der öffentlichen Angestellten bekanntgegeben. Demnach gehen 21 der insgesamt 27 Sitze an die Staatsbeamtengewerkschaft CGFP und weitere vier an die mit ihr verbündete Gewerkschaft des Gemeindepersonals FGFC.
In der Kategorie A (Carrière supérieure de l’Enseignement) wurden Daniel Reding von der Vereinigung der Sekundarschullehrer APESS und Claude Heiser von (...)

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Die transparente Tram

Es ist seit längerem nicht mehr möglich, mit (leider) dafür verantwortlichen Politikern über Verkehrspolitik zu diskutieren, weil sie nach eigenem Bekunden davon keine Ahnung haben: Bausch wie Bettel, aktuell Nachhaltigkeitsminister und Premier, sagten dies vor der Presse zu jener Zeit, als sie noch am »Knuedler« regierten, und seither hat ihr Unwissensstand sich nicht verändert. Aber, so fügten sie seinerzeit hinzu und wiederholten es seither gebetsmühlenartig, »Experten« hätten sie davon (...)

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Immer weniger Arbeitsunfälle werden anerkannt

Im »Sozialpanorama« von 2015 stellt die Salariatskammer fest, dass die Zahl der Arbeitsunfälle, einschließlich der Wegeunfälle, mit Ausnahme von 2009, seit 2005 und bis heute nie unter die Schwelle von 32.000 fiel.
Generell kann man feststellen, dass die Zahl der Arbeitsunfälle zwischen 1990 und 2004 regelmäßig zunahm, was auch, aber nicht nur auf eine höhere Zahl von Lohnabhängigen zurückzuführen war. Zwischen 2004 und 2005 ging die Zahl der Arbeitsunfälle hingegen stark zurück, was allerdings nicht (...)

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»Im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel«

Rund um die Vorstellung der als »Internationalen Schule« in Differdingen vorgestellten 10. zertifizierten Europa-Schule mit französischem und englischem Zweig zeigte sich die Abgehobenheit von der Schulwirklichkeit und den tatsächlichen Problemen der Pädagogik in dieser Zeit des aktuellen Amtsinhabers im Unterrichtsministerium. Claude Meisch sprach davon, die Kinder von heute seien nicht mehr jene von ge­stern, und daher müsse die Schule angepaßt werden. Schon, bloß an was?
Das Problem
Kinder sind (...)

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Staatliche Europa-Schule mit französischem und englischem Zweig

Im laufenden Schuljahr hat die Regierung ein Kontingent in der Europa-Schule »angemietet«, wo der Staat für Nicht-EU-Bedienstete das Schulgeld übernimmt, verriet Unterrichtsminister Meisch. Das wird sicher alle jene Nicht-EU-Bedienstete interessieren, die Schulgeld zahlen! Aber gut, das reicht nicht, so Meisch, und deshalb soll zu Beginn des Schuljahres 2016/17 in Differdingen schon gestartet werden, obwohl das Gebäude erst 2020 fertig wird – das Gesetzesprojekt mit 71,7 Millionen Euro muß noch (...)

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Zur christlichen Religion

Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim in Deutschland

Das Absurdeste, was Religionen hervorgebracht haben, ist die Vorstellung ewiger Höllenqualen. Die Gründe dafür sind ziemlich klar: mit Angst und Schuldgefühlen können Menschen beherrscht werden.
Noch im Alten Testament ist nirgends die Rede von einer ewigen Strafe. Vergehen können bis ins vierte Geschlecht bestraft werden (Moses, 2,20), – was allerdings auch nicht nach Gerechtigkeit aussieht. Aber in den Evangelien spricht Jesus oft von der Höllenstrafe. Er sagt zu Menschen, die seine Vorstellungen (...)

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Krampfhaftes Festhalten am Religionsunterricht

Im Rahmen der Abschaffung des Religionsunterrichts (RU) meldete sich vergangene Woche wieder einmal die katholische Initiative »Fir de Choix« zu Wort, und zwar mit einer scharfen Attacke auf die laizistischen Vereine, die sich kürzlich zum »Cercle de Coopération des Associations laïques« zusammengeschlossen haben. Die Bistum-gesteuerte Initiative »Fir de Choix« hat damit zum wiederholten Male ihre intolerante und aggressive Einstellung gegenüber anders denkenden Menschen zur Schau getragen. Auch wenn (...)

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Esther Bejarano kommt nach Differdingen!

»Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, ein ganz großes Glück, ein unheimliches Glück«. Dies sagt eine Frau von sich, die den Vernichtungsfeldzug der deutschen Faschisten überlebte, die dem Mädchenorchester im KZ Auschwitz angehörte, und deren Eltern und Schwester von den Nazis ermordet wurden: Esther Bejarano. Aus Anlass des 70. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus und in Erinnerung an den 8./9. Mai 1945, an dem die Rote Armee und die Alliierten die deutschen Faschisten und ihre Verbündeten (...)

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Die Angst, unangenehm aufzufallen

Heute zählt allein der Profit. Seit vielen Jahren heißt in allen Wirtschaftsbereichen die Parole »mehr Arbeit für weniger Lohn«. Hierzu werden die Arbeitszeiten flexibilisiert und wie verrückt dereguliert, Anfangslöhne vielfach gekürzt, Lohntabellen außer Kraft gesetzt, Arbeitszeiten verlängert, Prämien vermehrt vorenthalten.
Den Beschäftigten wird jederzeit und allerorts eine 100-prozentige Einsatzbereitschaft abverlangt – und dies zu allen Tageszeiten. Fehlstunden sind unerwünscht.
In Zeiten, die (...)

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