Nationale Politik

Letzter Eintrag : 2. Dezember.

ULC fordert von den Banken, die Interessen ihrer ältern und benachteiligten Kunden zu beachten

Die »Union Luxembourgeoise des Consommateurs« (ULC) hat bereits mehrmals die konsumentenfeindliche Gebührenpolitik der Banken kritisiert, die in regelmäßigen Abständen ihre Tarife für Banküberweisungen, Einzahlungen, Abhebungen, Kontoverwaltungsgebühren usw. stark erhöhen.
Dies trifft vor allem die Privatkunden, die über Jahrzehnte hinweg ihr Erspartes den Banken anvertraut haben, oft zum Zwecke einer zusätzlichen finanziellen Absicherung im Rentenalter.
Die ULC bedauert zutiefst, dass eben diese (...)

>> mehr

Entwicklungshilfe prozentual gesunken

In der nahen Vergangenheit waren Luxemburger Regierungen immer stolz darauf, ein ganzes Prozent des Bruttonationalprodukts, das um ein Drittel niedriger ist als das Bruttoinlandprodukt, für Entwicklungshilfe auszugeben. Das ist jetzt richtige Vergangenheit, denn 2015 waren es nur noch 0,95% oder 325 Millionen Euro. Auch hier gilt jetzt: wichtiger sind NATO-Kriegsverpflichtungen wie der A400M, der Militärsatellit und andere Rüstungsgüter.
Aber die Regierung kann sich ja immer noch auf die (...)

>> mehr

Seminar »Feindbild Rußland« der KPL

Am 19. und 20. November fand in der Jugendherberge in Remerschen ein Seminar der Kommunistischen Partei Luxemburgs statt zum Thema »Feindbild Russland«.
Eingeladen hatte die KPL aus diesem Anlaß den österreichischen Journalisten und Publizisten Hannes Hofbauer, der erst vor kurzem ein Buch zum Thema veröffentlichte, welches noch auf dem Basar der »Zeitung« am 4. Dezember zum Verkauf angeboten wird (Hannes Hofbauer: »Feindbild Russland – Geschichte einer Dämonisierung«.
Während des zweitägigen (...)

>> mehr

125 Jahre diplomatische Beziehungen mit Rußland

Anläßlich der Feierlichkeiten im 125. Jahr der Aufnahme diplomatischen Beziehungen zwischen Luxemburg und dem damaligen Russischen Kaiserreich wurde gestern Olga Golodez, die Vizeministerpräsidentin der Russischen Föderation, zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Luxemburg erwartet. Neben einem Gespräch mit Premierminister Xavier Bettel über die bilateralen Beziehungen und die Beziehungen zwischen Rußland und der EU stehen vor allem kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm.
So wollten sich (...)

>> mehr

Égalité hommes-femmes : la lutte continue !

Même si je cite au début de cet article le nom du nouveau président des États Unis, ne craignez rien, amis lecteurs! N’allez pas vous imaginer que je perde notre temps à vous bassiner avec le dernier des innombrables mea-culpa servis après coup par les grands esprits des médias dominants sur leurs faux-pronostics américano-présidentiels. La raison en est simple. Primo, je n’écris pas pour la presse dominante(1) et, secundo, je ne suis pas un grand esprit. Je ne me compare donc pas à tous ces (...)

>> mehr

Heiße Luft mit Wein

Gestern war am Krautmarkt ein Tag des ausführlichen Herumgeredes fürs Protokoll. Begonnen wurde die Sitzung mit einer Aktualitätsstunde über die Ergebnisse der COP22 der UNO vom 7. bis 18. November über die Klimaänderungen jenseits des Mittelmeers in Marrakech, wo das Inkrafttreten des Pariser Klimavertrags am 4.11. gefeiert wurde. Über mangelnde demokratische Rechte dortselbst und über die noch schlimmere Unterdrückung der Sahraouis in der Westsahara, die unrechtmäßig besetzt ist, fiel kein Wort, (...)

>> mehr

Adem meldet 16.819 Arbeitslose im Oktober

Wie die »Agence pour le développement de l’emploi« am Dienstag mitgeteilt hat, gab es Ende Oktober offiziell 16.819 Arbeitslose, die definitionsgemäß dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen, nicht an einer Beschäftigungsmaßnahme teilnahmen und bei der Adem eingeschrieben waren. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Zuwachs um 326 offiziell von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen, geht aus dem zusammen mit dem Kommuniqué verschickten »Bulletin luxembourgeois de l’emploi« hervor. In der (...)

>> mehr

Wenn am Ende der Woche noch so viel Arbeit übrig ist

»Quality of work«-Index der Salariatskammer zeigt erneut, daß viele Schaffende länger als die gesetzlich festgelegten 40 Stunden pro Woche arbeiten müssen

Aus dem Ende vergangener Woche von der Salariatskammer veröffentlichten »Quality of work«-Index 2016 geht hervor, daß in Luxemburg mehr als jeder dritte Schaffende (ohne Vorgesetzte) kürzlich erklärt hat, in den vergangenen zwölf Monaten länger als die gesetzlich festgelegten 40 Stunden pro Woche gearbeitet zu haben. Gefragt, wie viele Arbeitsstunden pro Woche sie tatsächlich geleistet haben, erklärten 24,5 Prozent – also fast ein Viertel –, zwischen 41 und 45 Wochenstunden gearbeitet zu haben und (...)

>> mehr

CHFEP: »Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert«

Staatsbeamtenkammer veröffentlicht Avis zum Budgetentwurf 2017 und zur Steuerreform der Regierung

In ihrem Avis zur Regierungsvorlage für das Budget 2017 wirft die »Chambre des fonctionnaires et employés publics« (CHFEP) der Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng vor, weiter nach dem Prinzip »Verluste werden sozialisiert, Gewinne werden privatisiert« zu verfahren, statt »Reichtum und Schulden gerecht zu verteilen«. Offenbar, so CHFEP-Präsident Romain Wolff am Montag auf einer Pressekonferenz, hätten Regierung und EU-Institutionen trotz des Aufstiegs des Nationalismus in vielen Ländern EU-Europas, der (...)

>> mehr

Unpolitische Buchhalterlogik über Politik

Der CNFP findet, daß sich die öffentlichen Finanzen mit der Steuerreform verschlechtern, daß es unsicher ist, ob die Erwartungen ins Wirtschaftswachstum auch eintreffen, und bedauert daß das mittelfristige Finanzziel von +0,5 auf -05 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) gesenkt wurde.
0,5 Prozent sei zwar das unterste Limit, das die EU-Kommission zulasse, aber sei anzuzweifeln, wenn der Nachhaltigkeitsminister eine Zukunft mit 1,1 Millionen Einwohner als »Phantomzahl« bezeichne. Denn bei -0,5% (...)

>> mehr

0 | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 |...