Nationale Politik

Letzter Eintrag : 27. Mai.

Wer schlägt, muß gehen

Im vergangenen Jahr mußte die Polizei 802 Mal wegen häuslicher Gewalt einschreiten, 242 Mal wurden Wegweisungen ausgesprochen

Nach einer vom Europarat zitierten Statistik ist häusliche Gewalt die häufigste Ursache für den Tod oder die Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren. Jede vierte Frau in Europa wird demnach mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt, jede zehnte wird Opfer sexueller Übergriffe. Wie Gleichstellungsministerin Lydia Mutsch dem letzten Ministerrat berichtet hat, gab es im vergangenen Jahr 802 polizeiliche Interventionen wegen häuslicher Gewalt in Luxemburg und 242 Mal hat (...)

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Gezeigt wird, wie es nicht geht

Es ist schon ein Leiden. Da heißt es offiziell, die sanfte Mobilität soll gefördert werden, damit dereinst ein Viertel der Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werde. Das Ziel ist schön, aber eigentlich auch schön niedrig im Vergleich zu gleich großen Städten wie unsere Hauptstadt, wo heute schon ein Viertel der Wege allein mit dem Fahrrad erledigt werden (siehe zum Beispiel Innsbruck, die Tiroler Landeshauptstadt).
Allerdings muß sich gewundert werden, wie bei jeder Baustelle die Leute zu Fuß (...)

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500 Mal Hiroshima

Am 28. Mai beteiligen sich DKP, NCPN, PTB und KPL an einer Friedensaktion vor dem Atomwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges lagern die USA noch immer Hunderte Atombomben in Europa. Auch auf dem deutschen Fliegerhorst Büchel in der Eifel wird das massenmörderische Kriegsgerät ständig einsatzbereit gehalten – nur 70 Kilometer Luftlinie hinter der luxemburgischen Grenze. Nach Angaben des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS) werden in den Bunkern in Büchel etwa 20 Atomwaffen des Typs B-61 gelagert. Diese haben eine Sprengkraft von (...)

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Der ausgegliederte soziale Zusammenhalt

Für den 3. Juni, 8.30 Uhr, wurde gestern zum Thema Flüchtlinge ein technischer Gemeinderat mit dem Innenminister angekündigt. Die Regierung habe akzeptiert, im Neudorf auf die Hälfte runterzugehen.
Der Schöffenrat hat die Frage des sozialen Zusammenhalts in Esch an den Verein »Inter-Actions« »outgesourced«. Das soll mittels Stadtteilmangement Al Esch, Brill und Grenz betreffen, da dort am meisten Ausländer und Geringverdiener leben. Dem Gemeinderat wurde eine Konvention vorgelegt, in der kein (...)

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Karl IV. schützte die Privilegien der Fürsten und Grubenbesitzer und hatte einen Reliquienfimmel

Auf den Tag genau vor 700 Jahren wurde am 14. Mai 1316 in Prag Wenzel, Sohn von Johann von Luxemburg, auch bekannt als Johann der Blinde (Jhang de Blannen), und Elisabeth Speyer, geboren. Bekannt wurde er als römisch-deutscher Kaiser Karl IV. Anders als manch anderer Feudalherr bekam er eine umfassende Erziehung und eine akademische Bildung, lernte fünf Sprachen und verfasste später sogar eine Autobiographie über seine Kindheits- und Jugendjahre. Er starb 1378. Im Unterschied zu seinem Vater (...)

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Stellungnahm zum Punkt 7 vum Gemengerot vum 4. Mee 2016, Froe vum Här Ruckert

Als Salariésdelegatioun hu mer mat Interessi den Audio vun der Gemengerotssëtzung gelauschtert a mer wëlle verschidde Punkten, déi do ugeschwat goufen, opgräifen, well do deels Aussoen esou net richteg sinn an e falscht Bild vermëttelt gëtt. Aussoen vum Här Buergermeeschter: Gläichbehandlung: Eng éischt Ausso war, dass d’Gemengenaarbechter 2,2% Lounerhéijung kritt hunn, aus dem Accord Salarial, an dass mär net nëmmen déi positiv Saachen, mee och déi Verschlechterunge missten a Kaf huelen. Richteg (...)

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Werden die Wirtschaftssanktionen gegen Rußland verlängert?

Paul Wurth machte im vergangenen Jahr in Rußland und der Ukraine gute Geschäfte

Auf dem nächsten EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Ende Juni in Brüssel stehen abermals die Wirtschaftssanktionen auf der Agenda, die vor zwei Jahren gegen Rußland verhängt wurden, nachdem sich die Bevölkerung der bisher zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim für eine Zugehörigkeit zur Russischen Föderation entschieden hat. Polen und die baltischen Staaten drängen auf eine erneute Verlängerung der Handelsbeschränkungen, Großbritannien, wo nur fünf Tage vor Gipfelbeginn ein Referendum über den (...)

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Luxemburg hat ein – schlechtes – Agrargesetz

Es gilt bis 2020 und hätte am 1.1.2014 in Kraft treten sollen, das 7. Agrargesetz (das erste startete 1965), das gestern am Krautmarkt der einzige Punkt auf der Tagesordnung war. Es war denn auch von vornherein klar, daß die Koalition mit ihren 32 Stimmen dafür sein und die Schuld für die Verzögerung auf Brüssel schieben würde. Immerhin konnten jetzt keine Beihilfen an die Landwirtschaft ausgezahlt werden, weshalb von vielen der fatalistische Kommentar kam, besser sei es, es komme jetzt ein (...)

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«Guantánamo nous appartient»

Soirée de documentaires sur Cuba

L’Amistad Luxemburgo-Cuba vous invite le jeudi 19 mai à 19h au Circolo culturale Curiel (107, rte d’Esch) à Luxembourg pour assister à la première — qui aura lieu simultanément à Paris et à Fribourg — du documentaire, Guantánamo nous appartient, du journaliste Hernando Calvo Ospina.
Après son premier documentaire, Blocus contre Cuba, dans lequel il montrait que malgré l’«évolution» des relations diplomatiques Etats-Unis-Cuba, le blocus économique, commercial et financier contre Cuba est bel et bien toujours (...)

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Der »Erfolg« des Ministers und die Folgen

Seit einer geschätzten Ewigkeit fordert die Gewerkschaft FNCTTFEL Landesverband stellvertretend für die Personalvertretung der Lehrbeauftragten aus der Grundschule A.P.R.S. a.s.b.l. (»Association du Personnel de la Réserve des Suppléants«) die Schaffung eines sogenannten 2. Bildungsweges für »Chargés de cours« in der Grundschule. Dabei handelt es sich um die im Prinzip begrüßenswerte Möglichkeit, als Lehrbeauftragte/r nebenberuflich das Diplom zum Grundschullehrer nachzuholen In seinem Infoschreiben (...)

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