Leitartikel
Letzter Eintrag : 20. Juni.
Unser Leitartikel :
Quand arrêteront-ils de se moquer des gens ?
A en croire les données de l’Eurobaromètre sur la pauvreté et l’exclusion sociale publié en octobre dernier, près de 80 millions d’Européens, soit 16% de la population totale, vivent en dessous du seuil de pauvreté. Et les Européens ne sont pas dupes, 73% des personnes interrogées estiment que la pauvreté est très répandue dans leur pays, et que les causes principales, selon eux, sont le taux élevé de chômage (52%), des salaires trop bas (49%), des retraites trop basses (29%). Pour 67% des Européens (86% au (...)
Unser Leitartikel:
An der Losung vom 16. Mai festhalten
Noch bevor die Tripartite zusammentreten wird, hat die Regierung den Weg bereits in aller Deutlichkeit vorgegeben: Kürzertreten wird angesagt sein. Der Riemen wird abermals enger geschnallt werden müssen, denn das im Regierungsrat beschlossene Stabilitätsprogramm sieht bis 2014 Einsparungen in Höhe von 1,6 Milliarden vor.
Wie, in wie weit und in welcher Höhe wo gespart werden soll, darüber sollen in der Dreierrunde Regierung und »Sozialpartner« hinter verschlossenen Türen, also unter Ausschluss (...)
Unser Leitartikel:
Nehmt ihnen die Atombomben weg!
Es ist noch gar nicht so lange her, da saß ein Außenminister der USA im Sitzungssaal des UNO-Sicherheitsrats in New York und erklärte vor den Augen und Ohren der ganzen Welt, daß der Irak unter Saddam Hussein eine Gefahr für die Welt darstelle, weil dort große Mengen an Massenvernichtungswaffen gehortet würden und außerdem das Saddam-Regime mit Al Kaida unter einer Decke stecke.
Jene Vorstellung war eine Tragikomödie, bei der einem das Lachen im Halse steckenblieb. Immerhin waren über den Irak (...)
Unser Leitartikel:
Der »Rechtsstaat« als Hehler
Deutlicher als die Merkel-Regierung in Berlin kann man kaum demonstrieren, wie verdorben und verkommen der kapitalistische Staat der traurigen Gegenwart ist. Selbstverständlich gehört es zu den grundlegenden Erkenntnissen jeder Staatswissenschaft, daß ein Staat in der Lage sein muß, sich zu schützen und zu verteidigen. Die aus Konservativen und Liberalen zusammengeschusterte Regierung in Berlin bringt es allerdings fertig, die Formulierung »Der Zweck heiligt die Mittel« auf eine interessante (...)
Unser Leitartikel:
Die Post will den Briefträgerberuf und das öffentliche Statut kaputt machen
Die Postdirektion ist dabei, den öffentlichen Dienst im Postbereich kaputtzumachen und der Aktionär, sprich der Staat (die Regierung), lässt sie gewähren und ist froh, sich hinter dem Direktionskomitee verstecken zu können. So wie die Regierung sich hinter der EU versteckte, als es um die Liberalisierung der Postdienste ging.
Das ist nicht neu, aber es gibt, da hier die berüchtigte Salamitaktik angewandt wird, um die gewerkschaftlich aktiven Kollegen mürbe zu machen, immer neue Nadelstiche, mit (...)
Unser Leitartikel:
Todsichere Geldanlage
Da dürften die Besitzer von Rüstungsaktien aber erleichtert aufgeatmet haben: Unter der Überschrift »Verteidigungsausgaben trotz Wirtschaftskrise konstant« berichtete der Deutsche Auslands-Depeschendienst (apn) am Mittwoch, die weltweite kapitalistische Krise habe »keinen Einfluß auf die weltweiten Verteidigungsausgaben gehabt«.
Trotz massiver Steuerausfälle auf der Einnahmen- und milliardenschwerer Rettungsaktionen für in Not geratene Privatbanken auf der Ausgabenseite, würden die Regierungen noch (...)
Unser Leitartikel:
Wer’s glaubt, wird selig...
Da stehst du nach Schichtschluss an deiner Drehbank und wartest auf die Ablöse. Nur noch wenige Minuten, und du kannst endlich nach Hause. Groß ist allerdings der Unmut, als man dir mitteilt, dass du deinen Posten bis auf weiteres nicht verlassen darfst, da der Kollege, der dich ablösen sollte, aus welchen Gründen auch immer noch nicht erschienen ist. Aus acht Stunden schwerer Arbeit werden deren somit 10, 12, manchmal sogar noch mehr. Und dies, obwohl seit deinem letzten Ruhetag immerhin schon (...)
Unser Leitartikel:
Sturm im Wasserglas
Die Empörung beim luxemburgischen Außenminister über eine Aussage des israelischen Premiers Netanjahu, laut der größere Teile des Westjordanlands für immer zu Israel gehören werden, ist unbegründet. Netanjahu sagte genau das, was Vorgänger Scharon schon beim Abzug aus Gaza verkündet hatte: daß Israel seine Kontrolle über andere Gebiete israelischen Bodens verstärken werde, die bei einer zukünftigen Lösung ein integrierender Bestandteil des jüdischen Staates werden würden. Er meinte die drei großen (...)
Unser Leitartikel:
»Wir zahlen nicht für eure Krise«
Bevor Anfang März mit den eigentlichen Tripartite-Verhandlungen gestartet wird, werden alle »Sozialpartner« schön brav bei Juncker passieren. Der Premier wird bis dahin, so wie er es vor mehreren Wochen angekündigt hat, sowohl alle national repräsentativen Gewerkschaften als auch die Patronatsvertreter zu separaten Gesprächen in seinem Büro empfangen haben. Schließlich gilt es, alle zur Dreierrunde gehörenden Kontrahenten auf die »ernste Situation« einzustimmen.
Ob ihm dies gelingen wird? Immerhin (...)
Unser Leitartikel:
Das Übel an der Wurzel packen
Den am Mittwoch dieser Woche vom Konjunkturkomitee veröffentlichten Zahlen zufolge gibt es inzwischen 14.816 »offizielle« Arbeitslose in Luxemburg. Rechnet man die Arbeitsuchenden in den zeitlich begrenzten Beschäftigungsmaßnahmen hinzu, ergibt sich eine Zahl von 18.013 Personen. Das ist eine Arbeitslosenquote von 7,7 Prozent.
Nicht berücksichtigt in diesen Zahlen sind die arbeitslosen Grenzgänger mit eingeschränkten Arbeitsfähigkeiten (»Reclassement externe), die Behinderten, die Arbeit in den (...)
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