Leitartikel

Neuester Eintrag : 3. Juli.

Unser Leitartikel :
Gemeinsam für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen

Es gibt Beispiele zuhauf, die in aller Deutlichkeit belegen, dass das Patronat im Privatsektor rücksichtslos alles aus der Welt geschafft sehen möchte, was die Finanzen der Unternehmen belastet. Eine logische Folge davon ist, dass besonders bei Lohnfragen immer fester aufs Bremspedal gedrückt wird. Allen voran Forderungen nach linearen Lohnaufbesserungen stoßen daher seit Jahren zumeist auf taube Ohren.
Wenn überhaupt, dann zeigen sich Patronatsvertreter in Lohnverhandlungen mit den (...)

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Unser Leitartikel :
Der Egoismus und die Folgen

Wie das STATEC nun anhand von neuen Daten belegen konnte, hat die Corona-Pademie deutliche Spuren in der Psyche der Menschen in Luxemburg hinterlassen. Demzufolge erklärte rund ein Drittel der befragten Personen, ihre psychische Gesundheit habe während der Pandemie und der dazugehörigen Maßnahmen gelitten.
Rund ein Viertel bangt um seine berufliche Zukunft, einige wurden bereits von der Arbeitslosigkeit aufgrund der Pandemie erwischt. Auch wenn während der Krise gezeigt wurde, wo Home Office (...)

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Unser Leitartikel:
Eng Sprooch, déi een net versteet

Radioaktive Strahlung ist unsichtbar, man kann sie weder hören oder riechen, noch schmecken oder fühlen. Sie ist so unfaßbar wie die Zeit, die sie überdauert: Das Isotop Plutonium-239 zum Beispiel, das in vielen Kernreaktoren produziert wird, strahlt mehr als 24.000 Jahre, bis es den Punkt erreicht, an dem die Hälfte seiner Atomkerne zerfallen ist. Plutonium-242 hat sogar eine Halbwertszeit von 375.000 Jahren und der radioaktive Zerfallsprozeß von Jod-129 dauert bis zur Halbwertzeit unfaßbare 16 (...)

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Unser Leitartikel:
Arbeitsbedingungen werden immer unerträglicher

Seit Jahren schon weisen wir darauf hin, dass sich in zahlreichen Betrieben die Arbeitsbedingungen aufgrund des zunehmenden Drucks und des inzwischen allgegenwärtigen Stress deutlich verschlechtert haben. Eine Entwicklung, die nicht nur negative Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima als Folge hat, sondern auch die Gesundheit der Schaffenden immer schwerer belastet.
Die Leiden, über die inzwischen immer mehr arbeitende Menschen immer häufiger klagen, sind vielfältig und reichen (...)

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Unser Leitartikel:
Gelegenheit macht Diebe

In vielen kleineren und größeren Krisen geübt, ist das herrschende Personal der kapitalistischen Staaten mit großem Eifer dabei, auch aus der durch das Corona-Virus verschärften aktuellen Krise noch Kapital zu schlagen. Wir verbuchen das als eine weitere Lektion zum Thema »Der gewöhnliche Kapitalismus«.
Schon Lenin hat vor über 100 Jahren darauf hingewiesen, daß die Herren der Fabriken und Banken – wir Marxisten nennen sie Besitzer der Produktionsmittel – ganz besonders in Krisenzeiten alles daran (...)

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Unser Leitartikel:
Der Ausweg aus der Krise heißt Aufbruch, nicht Rückkehr

Im Konjunktur-Flash des statistischen Amtes von Juni 2020 kann man lesen, die Einführung des kostenlosen öffentlichen Transports und der Rückgang der Erdölpreise habe den Preisindex stark abgebremst. Vor 2022 sei nicht mit einer Indextranche zu rechnen.
Für die Lohnabhängigen, die nicht auf kollektivvertraglich geregelte Verbesserungen hoffen können, und insbesondere für die Zehntausenden von Schaffenden, die zur Kurzarbeit gezwungen wurden und auf 20 Prozent ihres Einkommens verzichten mussten, (...)

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Unser Leitartikel:
Nichts gelernt aus der Pandemie

In der Nacht zum Mittwoch endete in Luxemburg der nationale Notstand, doch Normalität kann es nicht geben, solange kein Mittel gegen CoVid-19 existiert. Zwar ist es Forschern rezent gelungen, in Dexamethason, das eigentlich bei Rheuma, Asthma und der Appetitlosigkeit Sterbender eingesetzt wird, ein möglicherweise lebensrettendes Mittel bei schweren Corona-Erkrankungen zu finden.
Das ist ein guter Schritt, doch bleibt die Gefahr, sich grundsätzlich zu infizieren und unter Umständen in noch (...)

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Unser Leitartikel:
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Es gibt den Bauarbeiter, dem nach dem Ende des Herunterfahrens wegen der Corona-Pandemie nun immer häufiger längere Arbeitszeiten aufgezwungen werden und der darüber hinaus immer öfter auch an den Wochenenden Präsenz zeigen muss, die Kellnerin, die zunehmend unbezahlte Überstunden zu leisten hat, die Verkäuferin, die aufgrund der zunehmenden Deregulierung der Arbeitszeitorganisation immer größere Schwierigkeiten hat Beruf, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen, der Busfahrer, der sich (...)

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Unser Leitartikel:
Wer wird die Zeche für die Krisenmaßnahmen bezahlen?

Die Ankündigung des USA-Konzerns Guardian, die Glasproduktion in Düdelingen zu stoppen und einen Teil der Arbeitsplätze abzubauen, hat wenig mit der Corona-Krise zu tun, dafür aber mehr mit der Strategie seines Eigentümers Koch Industries, Investitionen dort zu streichen, wo zwar noch Profite zu erwarten sind, aber keine Aussicht besteht, die sogenannte »Shareholder Value« im Interesse der Aktionäre kurzfristig zu steigern. Man will sofort möglichst hohe Profite machen und Dividenden kassieren, ohne (...)

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Unser Leitartikel:
Jeder kocht sein Corona-Süppchen

Bereits als einzelne EU-Staaten im März bei Nacht und Nebel ihre Grenzen zu den Nachbarn schlossen, um damit das neuartige Corona-Virus zu bekämpfen und Brüssel lange Zeit kein Statement dazu abgab, war klar, daß in dieser Krise jeder sein eigenes Süppchen kochen würde. Der Flickenteppich aus Grenzübertrittsbestimmungen, wann was für welchen Grenzbeamten ein »triftiger Grund« ist, welche Formulare nötig sind und ob Quarantäne droht, erzeugte reichlich Verwirrung in den letzten Wochen, bevor dann, (...)

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