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	<title>Zeitung vum L&#235;tzebuerger Vollek</title>
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		<title>Unser Leitartikel: &lt;br/&gt;Kein Vertrag ohne Lohnaufbesserungen</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Gilbert Simonelli</dc:creator>

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		<description>Die Unternehmer stimmten der Einf&#252;hrung des Einheitsstatuts im Privatsektor vor einigen Jahren bekanntlich erst nach einer &#252;ber Monate hin w&#228;hrenden Hinhaltetaktik zu. Mit dem Ziel, den Preis, der den arbeitenden Menschen f&#252;r die Zustimmung der Patronatsvertreter abverlangt werden sollte, so hoch wie nur m&#246;glich zu schrauben. Seither werden die Gewerkschaften immer wieder von den Patronatsvereinigungen an angebliche Absprachen und Versprechen erinnert, die sie damals in der Dreierrunde an das (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Unternehmer stimmten der Einf&#252;hrung des Einheitsstatuts im Privatsektor vor einigen Jahren bekanntlich erst nach einer &#252;ber Monate hin w&#228;hrenden Hinhaltetaktik zu. Mit dem Ziel, den Preis, der den arbeitenden Menschen f&#252;r die Zustimmung der Patronatsvertreter abverlangt werden sollte, so hoch wie nur m&#246;glich zu schrauben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Seither werden die Gewerkschaften immer wieder von den Patronatsvereinigungen an angebliche Absprachen und Versprechen erinnert, die sie damals in der Dreierrunde an das Patronat gemacht haben sollen. Zusagen, die es heute weiter einzuhalten gelte. Dabei werden von der UEL in erster Linie stets die in den Augen des Patronats nach wie vor zu hohen Krankschreibungen sowie der Verzicht auf lineare Lohnaufbesserungen genannt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Trotz Indexmanipulation und Kaufkraftverlust sollen Diskussionen &#252;ber h&#246;here Entlohnungen in Verhandlungen zur Erneuerung von Kollektivvertr&#228;gen also kein Thema sein. Auf Forderungskataloge dieser Art sollten die Gewerkschaften verzichten. So will es das Patronat. Auch an die Regierung ging der Aufruf, sich an die Abmachungen aus der Dreierrunde zu halten und das zwischen Regierung und CGFP ausgehandelte Geh&#228;lterabkommen auf Eis zu legen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei scheinen die Patronatsvertreter vergessen zu haben &#8211; zumindest schweigen sie dar&#252;ber &#8211;, dass den arbeitenden Menschen in den letzten Jahren bereits mehrfach tief in die Tasche gegriffen wurde. Zur Erinnerung: Kurz nach der ber&#252;chtigten Tripartite-Runde wurde der Index ein erstes Mal manipuliert und jedem Lohnabh&#228;ngigen (und Rentner) allein durch diese Ma&#223;nahme mindestens die H&#228;lfte eines Monatslohns (Monatsrente) vorenthalten. Dar&#252;ber hinaus wurden die Familienleistungen vom Index abgekoppelt, die Autosteuern massiv angehoben, der Beitrag der Pflegeversicherung von 1,0 auf 1,4% angehoben und auf Anweisung der Regierung auf kommunaler Ebene die Preise f&#252;r Strom, Wasser, Kanaltaxe, M&#252;llabfuhr und Kinderbetreuung massiv angehoben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei blieb es allerdings nicht. Es folgten weitere steuerliche Verschlechterungen, eine massive Anhebung der Eigenbeteiligungen f&#252;r Leistungen im Gesundheitswesen sowie zwei weitere Indexmanipulationen, wobei die letzte sogar &#252;ber die Dauer dieser Legislaturperiode im Jahre 2014 hinaus in Kraft sein wird. Nicht zu vergessen die f&#252;r dieses Jahr geplante Reform des Rentensystems &#8211; f&#252;r weniger Geld soll l&#228;nger gearbeitet werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Doch dabei soll es nicht bleiben. Die arbeitenden Menschen sollen weiter gebeutelt werden. Anders kann man den vom Patronat geforderten Verzicht auf Lohnaufbesserungen jedenfalls nicht nennen. Eine Forderung, w&#252;rde sie durchgesetzt, die Niedriglohnverdiener wieder am schwersten treffen w&#252;rde. Menschen, die heute bereits jeden Euro mehrmals in der Hand drehen m&#252;ssen, bevor sie ihn ausgeben. Diesen Lohnabh&#228;ngigen bei allen &#187;Sparma&#223;nahmen&#171; kurz- oder mittelfristig auch noch Lohnaufbesserungen vorzuenthalten, h&#228;tte zur Folge dass zig Tausende von Besch&#228;ftigten es k&#252;nftig noch schwerer h&#228;tten, &#252;ber die Runden zu kommen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aussichten, die so nicht akzeptiert werden k&#246;nnen. Im Gegenteil. In Verhandlungen zur Erneuerung von Kollektivvertr&#228;gen sollte k&#252;nftig deshalb von Anfang klar sein, dass die Gewerkschaften keinem Vertrag ohne lineare Lohnaufbesserungen zustimmen werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;gilbert simonelli&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>&#187;Opferschutz und Pr&#228;vention m&#252;ssen Vorrang haben&#171;</title>
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		<dc:date>2012-05-16T20:00:13Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Oliver Wagner</dc:creator>

<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>Ein breites B&#252;ndnis aus 14 Frauenorganisationen, darunter die Union des Femmes Luxembourgeoises und die Femmes Communistes, hat sich am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Fraueninformations- und Dokumentationszentrum Cid-femmes gegen die geplanten &#196;nderungen am &#187;Gesetzesprojekt 6181 hinsichtlich der Modifikation des Gesetzes vom 8. September 2003 &#252;ber h&#228;usliche Gewalt&#171; ausgesprochen. &lt;br /&gt;Die nach Ansicht des B&#252;ndnisses vor allem auf den Avis des Staatsrates zur&#252;ckgehenden geplanten &#196;nderungen am (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.zlv.lu/spip/IMG/arton7255.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein breites B&#252;ndnis aus 14 Frauenorganisationen, darunter die Union des Femmes Luxembourgeoises und die Femmes Communistes, hat sich am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Fraueninformations- und Dokumentationszentrum Cid-femmes gegen die geplanten &#196;nderungen am &#187;Gesetzesprojekt 6181 hinsichtlich der Modifikation des Gesetzes vom 8. September 2003 &#252;ber h&#228;usliche Gewalt&#171; ausgesprochen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die nach Ansicht des B&#252;ndnisses vor allem auf den Avis des Staatsrates zur&#252;ckgehenden geplanten &#196;nderungen am Gesetzestext w&#252;rden, wenn sie umgesetzt werden, &#187;nicht nur keinen Fortschritt, sondern eindeutig einen R&#252;ckschritt gegen&#252;ber 2003 bedeuten&#171;, kritisierte Christa Br&#246;mmel, die Politikbeauftragte des Cid-femmes. Opferschutz und Pr&#228;vention m&#252;&#223;ten Vorrang vor dem Schutz des T&#228;ters haben, der dem Staatsrat offenbar besonders am Herzen gelegen habe, so Br&#246;mmel. &#187;Deshalb fordern wir: Zur&#252;ck zum urspr&#252;nglichen Text des Gesetzesprojekts, der in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten zustandekam!&#171;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Anhand eines &#187;fiktiven, aber realistischen Beispielfalls&#171; machten Anik Raskin vom Nationalen Frauenrat und Jo&#235;lle Schranck, Direktionsbeauftragte von Femmes en d&#233;tresse, klar, was die vom Regierungsrat geplanten &#196;nderungen konkret bedeuten w&#252;rden. Kritisiert wird vor allem das in den Gesetzestext aufgenommene Rekursrecht f&#252;r Gewaltt&#228;ter, gegen die ein Staatsanwalt eine vorl&#228;ufige Wegweisung ausgesprochen hat. &#187;Sollte das Rekursrecht aufgenommen werden, kann man das Gesetz gleich wieder abschaffen&#171;, so Raskin. Auch die Beschr&#228;nkung des Gesetzes auf Gewalt im &#187;famili&#228;ren Rahmen&#171; sei unverst&#228;ndlich, war doch anfangs nur von &#187;Zusammenwohnen&#171; die Rede.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das B&#252;ndnis kritisiert ferner, da&#223; Polizisten, die zu einem Fall h&#228;uslicher Gewalt gerufen wurden, keine Leibesvisitation des Gewaltt&#228;ters mehr vornehmen d&#252;rfen, dieser somit Hausschl&#252;ssel mitnehmen und jederzeit zur&#252;ckkehren kann. Den Polizisten sei es noch nicht einmal erlaubt, den T&#228;ter gegen seinen Willen mit aufs Kommissariat zu nehmen, und die Beamten seien gegen&#252;ber dem T&#228;ter nicht zu einem &#187;rappel &#224; la loi&#171; angehalten. Zwar sei es zu begr&#252;&#223;en, da&#223; die Dauer der Wegweisung von zehn auf 14 Tage erh&#246;ht wurde, es sei jedoch ratsam, im Gesetz von 14 Arbeitstagen zu sprechen, &#187;um dem Opfer die n&#246;tige Zeit zu geben, sich &#252;ber seine Rechte zu informieren, einen Anwalt einzuschalten, bei einer gebotenen Verl&#228;ngerung der Wegweisung ein medizinisches Gutachten einzuholen, sich beim Jugendrichter um das &#8218;droite de garde' f&#252;r die Kinder zu k&#252;mmern, finanzielle Hilfen zu beantragen&#8230;&#171;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch da&#223; der Gewaltt&#228;ter sich bei einer T&#228;terstelle melden soll, die ihn psychologisch betreut, sei sinnvoll, es sei aber unverst&#228;ndlich, da&#223; das Gesetz keinerlei Sanktionen vorsehe, wenn der Aufforderung nicht nachgekommen wird. Mittlerweile solle dem T&#228;ter sogar die M&#246;glichkeit einger&#228;umt werden, sich von der T&#228;terstelle vor Gericht vertreten zu lassen, kritisierte Raskin. Dies sei, wie die geplante Strafmilderung, &#187;ein falsches Signal an Gewaltt&#228;ter&#171;. So solle die m&#246;gliche Gef&#228;ngnisstrafe von derzeit sechs Monate bis f&#252;nf Jahre auf sechs Monate bis zwei Jahre, und die m&#246;gliche Geldstrafe von 501 bis 5.000 Euro auf 250 bis 3.000 Euro gesenkt werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Anders als derzeit im Gesetzestext vorgesehen, fordern die 14 Frauenorganisationen, da&#223; bei F&#228;llen h&#228;uslicher Gewalt das Instrument der Schlichtung, wie im aktuellen Gesetz, ausgeschlossen wird, da&#223; Kinder &#8211; wie vom &#187;Ombudscomit&#233; fir d'Rechter vum Kand&#171; gefordert &#8211; in diesen F&#228;llen als Opfer betrachtet werden, und da&#223; eine umfassende Pr&#228;ventionsstrategie ins Gesetz aufgenommen wird. Wie C&#225;tia Gon&#231;alves ausf&#252;hrte, wurden im vergangenen Jahr 331 und von Anfang Januar bis zum 15. Mai bereits 142 Wegweisungen gegen Gewaltt&#228;ter ausgesprochen. Die Zahl der polizeilichen Interventionen wegen h&#228;uslicher Gewalt sei mindestens doppelt so hoch. Damit liege Luxemburg EU-weit an der Spitze.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;oe&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>&#168;&#220;bung in Demokratie</title>
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<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>51,26 Prozent der Wahlberechtigten in Syrien haben sich an den Parlamentswahlen am 7. Mai 2012 beteiligt. Das teilte der Leiter der Hohen Wahlkommission, Richter Khalaf al-Azzawi am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz in Damaskus mit. 250 Abgeordnete werden in das Parlament einziehen, 30 von ihnen sind Frauen. &lt;br /&gt;Von 10.118.519 Wahlbeteiligten h&#228;tten 5.186.957 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. In zwei Wahlzentren in Hasake und in 14 Wahlzentren im Umland von Damaskus hatten die (...)


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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.zlv.lu/spip/IMG/arton7254.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;339&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;51,26 Prozent der Wahlberechtigten in Syrien haben sich an den Parlamentswahlen am 7. Mai 2012 beteiligt. Das teilte der Leiter der Hohen Wahlkommission, Richter Khalaf al-Azzawi am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz in Damaskus mit. 250 Abgeordnete werden in das Parlament einziehen, 30 von ihnen sind Frauen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Von 10.118.519 Wahlbeteiligten h&#228;tten 5.186.957 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. In zwei Wahlzentren in Hasake und in 14 Wahlzentren im Umland von Damaskus hatten die Wahlen wiederholt werden m&#252;ssen, nachdem dort Verst&#246;&#223;e gegen das neue Wahlgesetz festgestellt worden waren. Viele Gruppen der Opposition hatten die Wahlen boykottiert. Erstmals konnten sieben neue Parteien zur Wahl antreten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Seit Beginn des Einsatzes der UNO-Beobachter in Syrien ist die Gewalt deutlich zur&#252;ckgegangen. Dennoch werde der Waffenstillstand vom 12. April weiterhin &#187;von beiden Seiten gebrochen&#171;, sagte ein Sprecher der Beobachter. Nach letzten Angaben befinden sich 186 zivile und milit&#228;rische Beobachter im Land. Bis Ende Mai sollen 300 Beobachter in Syrien sein. Der Einsatz soll drei Monate dauern.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der saudische Au&#223;enminister Saud al-Faisal erkl&#228;rte am Montag, das Vertrauen in die Anstrengungen der UNO sei &#187;enorm gesunken&#171;. Saudi Arabien hat 100 Millionen US-Dollar zur Verf&#252;gung gestellt, um Aufst&#228;ndische in Syrien zu bewaffneten und zu finanzieren. Die EU unterst&#252;tzt den Einsatz bisher mit gepanzerten Fahrzeugen, Gleichzeitig versch&#228;rften die EU-Au&#223;enminister am Montag erneut Sanktionen gegen Syrien.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der russische Botschafter bei der UNO Witali Tschurkin warnte derweil davor, da&#223; das Kosovo ein &#187;internationales Ausbildungslager f&#252;r Aufst&#228;ndische verschiedener bewaffneter Gruppen&#171;werden k&#246;nnte. Tschurkin bezog sich auf die Nachrichtenagentur Reuters, die k&#252;rzlich von einer Delegation des Syrischen Nationalrates (SNR) berichtet hatte, die in Pristina &#187;von der Kosovo-Befreiungsarmee UCK lernen&#171; wollte. Tschurkin rief die UNO-Mission im Kosovo auf, so etwas zu verhindern. Gegen&#252;ber Reuters dementierte der kosovarische Au&#223;enminister Enver Hoxhaj die Existenz solcher Lager. Kosovo habe der syrischen Opposition politische Unterst&#252;tzung angeboten, so wie das Kosovo auch &#187;die Opposition in Libyen&#171; im vergangenen Jahr unterst&#252;tzt habe.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Unter Berufung auf bewaffnete Aufst&#228;ndische in dem Ort Rastan in der Provinz Idlib, berichtete Reuters am Montag, da&#223; 23 Soldaten der regul&#228;ren syrischen Streitkr&#228;fte von den Aufst&#228;ndischen get&#246;tet worden seien. Von offizieller Seite in Syrien gibt es dazu keine Information. Die &#187;Al-Nusra-Front zum Schutz der Levante&#171; hat nach drei Tagen ihre Verantwortung f&#252;r den schweren Anschlag in Damaskus am 10. Mai wieder dementiert. Das Bekennervideo sei &#187;gef&#228;lscht&#171;, hie&#223; es in einer neuen Erkl&#228;rung. Die im Ausland operierende syrische Opposition hatte die syrische Regierung beschuldigt, den Anschlag selber ver&#252;bt zu haben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein von der Arabischen Liga f&#252;r den 15. und 16. Mai in Kairo geplantes Treffen der syrischen Opposition wurde derweil aus Mangel an Beteiligung abgesagt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Karin Leukefeld&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>Vernebelter Blick</title>
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		<dc:date>2012-05-16T20:00:08Z</dc:date>
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<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Die j&#228;hrliche Statistik &#252;ber Politisch motivierte Kriminalit&#228;t (PMK), die Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich (CSU) vorgestellt hat, ist selbst ein Politikum. Das kann kaum &#252;berraschen. Kommunen haben kein Interesse an einer ad&#228;quaten Erfassung des faschistischen Gewaltspektrums in ihren Gemeindegrenzen; Landeskriminal&#228;mter und auch die Bundesregierung sind permanent bem&#252;ht, das Ausma&#223; der rechten Gewalt niedriger erscheinen zu lassen, als es ist. &lt;br /&gt;Erst vor wenigen Wochen war wieder so ein (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die j&#228;hrliche Statistik &#252;ber Politisch motivierte Kriminalit&#228;t (PMK), die Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich (CSU) vorgestellt hat, ist selbst ein Politikum. Das kann kaum &#252;berraschen. Kommunen haben kein Interesse an einer ad&#228;quaten Erfassung des faschistischen Gewaltspektrums in ihren Gemeindegrenzen; Landeskriminal&#228;mter und auch die Bundesregierung sind permanent bem&#252;ht, das Ausma&#223; der rechten Gewalt niedriger erscheinen zu lassen, als es ist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Erst vor wenigen Wochen war wieder so ein Fall: Jemand hat einem anderen ein Hakenkreuz in die Frisur rasiert, damit der damit auf ein Volksfest geht &#8211; ein klarer Fall der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und der Beihilfe dazu. Auch die Polizei hat keinen Zweifel daran, da&#223; die T&#228;ter von der Rechtswidrigkeit ihres Tuns wu&#223;ten. Aber: Die Tat wird der &#187;sonstigen Kriminalit&#228;t&#171; zugeordnet.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Trotz solcher Manipulationen mu&#223; selbst Friedrich einr&#228;umen: Keine politische Richtung ver&#252;bt so viele Straftaten und zugleich so brutale Gewaltattacken wie die Nazis. Aber weil ihm dieser Befund nicht pa&#223;t, beginnt er sogleich damit, ihn zu relativieren: Zum einen verharmlost er die Nazigewalt, in dem er die Zahl jener Menschen, die seit 1990 wegen &#187;undeutschen&#171; Aussehens, Verhaltens oder Denkens von Nazis ermordet worden sind, auf 60 herunterrechnet. Medien und zivilgesellschaftliche Initiativen gehen seit langem von 150 Opfern aus. Zum anderen behauptet er, trotz dieser nicht nur von dem Nazim&#246;rdertrio &#187;NSU&#171; gezeichneten Blutspur, es sei der islamistische Terrorismus, &#187;von dem nach wie vor die gr&#246;&#223;te Gef&#228;hrdung ausgeht&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Friedrich zeigt damit, wie sein notorischer Unwille, den Islam als Teil der bundesrepublikanischen Gesellschaft zu akzeptieren, ihm selbst die Sicht auf die Wirklichkeit vernebelt. Der Katholik Friedrich kann sich die Konkurrenzreligion Islam nur als das Andere, B&#246;se, vorstellen. Dadurch erkl&#228;rt sich dann wohl auch, da&#223; sein Ministerium, zu rassistischen und muslimfeindlichen Angriffen auf Moscheen befragt, eine extrem l&#252;ckenhafte Auflistung vorlegt und etliche Angriffe &#187;&#252;bersieht&#171;. Die Volksverhetzer von &#187;Pro NRW&#171; werden dergleichen goutieren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ansonsten l&#228;&#223;t der Minister keinen statistischen Trick aus, um &#187;Linksextremisten&#171; als die schlimmeren Schl&#228;ger darzustellen. Vor allem auf die Polizei h&#228;tten sie es abgesehen, klagt er und fordert eine Initiative zur &#196;chtung von Gewalt. Es k&#228;me vielleicht auf einen Versuch an: Wenn eine solche Initiative auch die Polizei erfa&#223;t, die bekanntlich immer h&#228;ufiger Pfefferspray gegen friedliche Demonstranten einsetzt, besonders gern auch bei passiven Sitzblockaden, und damit die Verletztenzahlen bei Antifaschisten in die H&#246;he treibt. Nur z&#228;hlt die halt keiner, genausowenig wie diejenigen von Wasserwerfern und Schlagst&#246;cken Getroffenen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Ulla Jelpke&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>Nicht mehr zu retten</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7252</link>
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<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Bankia wird verstaatlicht. Nach tagelangen Unruhen auf den Finanzm&#228;rkten hat der spanische Regierung am vergangenen Mittwoch entschieden, die Kontrolle &#252;ber das viertgr&#246;&#223;te Kreditinstitut des Landes zu &#252;bernehmen. Von den acht Banken, die die Regierung in den vergangenen vier Jahren &#187;gerettet&#171; hat, ist Bankia bei weitem die Gr&#246;&#223;te. Sie entstand aus mehreren regionalen Sparkassen (Cajas), die 2010 von der Regierung zum Zusammenschlu&#223; gezwungen worden waren. 4,5 Milliarden Euro Zuschu&#223; gab es (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.zlv.lu/spip/IMG/arton7252.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;850&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Bankia wird verstaatlicht. Nach tagelangen Unruhen auf den Finanzm&#228;rkten hat der spanische Regierung am vergangenen Mittwoch entschieden, die Kontrolle &#252;ber das viertgr&#246;&#223;te Kreditinstitut des Landes zu &#252;bernehmen. Von den acht Banken, die die Regierung in den vergangenen vier Jahren &#187;gerettet&#171; hat, ist Bankia bei weitem die Gr&#246;&#223;te. Sie entstand aus mehreren regionalen Sparkassen (Cajas), die 2010 von der Regierung zum Zusammenschlu&#223; gezwungen worden waren. 4,5 Milliarden Euro Zuschu&#223; gab es obendrauf. Nur gel&#246;st wurden die Probleme damit nicht.
In den zur&#252;ckliegenden Tagen und Wochen hatte sich die Lage des spanischen Finanzsektors dramatisch verschlechtert. Insbesondere Bankia war unter Druck geraten &#8211; angeblich weil der Kassenzusammenschlu&#223; von allen spanischen Kreditinstituten am st&#228;rksten unter den Auswirkungen der vor vier Jahren geplatzten Immobilienblase leidet. Der Untergang von Beton-Spanien f&#252;hrte u.a. dazu, da&#223; die engagierten Kreditinstitute seither Berge fauler Kredite mit sich schleppen.
Die vermutlich uneinbringlichen Au&#223;enst&#228;nde werden zunehmend vom Staat &#252;bernommen. Mit dem Ergebnis allerdings, da&#223; er immer n&#228;her an die Schwelle zur Staatspleite rutscht. Es w&#228;re der GAU f&#252;r die Euro-Zone. Dabei steht Spanien mit seinen Staatsschulden im Vergleich immer noch relativ gut da, auch wenn die &#220;bernahme von Bankia Madrid mindestens weitere 30 Milliarden Euro kosten wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Spaniens Geldh&#228;user &#228;chzen nach offiziellen Angaben an faulen Krediten im Nennwert von 184 Milliarden Euro. Allerdings wird das tats&#228;chliche Volumen von Finanzmarktexperten auf mindestens das Doppelte gesch&#228;tzt. Bisher haben die Banker lediglich Wertberichtigungen von 15 bis 20 Prozent auf diese Altlasten vorgenommen. Tats&#228;chlich sollten es eher 50 Prozent sein. Das einzugestehen h&#228;tte jedoch sofort eine hohe Nachschu&#223;pflicht an Eigenkapital zur Folge &#8211; was zur sofortigen Pleite f&#252;hren w&#252;rde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nicht zuletzt wegen dramatischer Reduzierung der Staatsausgaben befindet sich die spanische Wirtschaft in einer Rezession. Die offizielle Arbeitslosigkeit liegt landesweit bei &#252;ber 24 Prozent, bei der Jugend ist sie gar doppelt so hoch. Wie Griechenland steckt Spanien in der Falle: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpft, die Einnahmen sinken und die Aufwendungen f&#252;r soziale Grundversorgung steigen. Durch den BIP-R&#252;ckgang steigt der Verschuldungsgrad. Da die Regierung fest entschlossen scheint, den Bankensektor vor dem Konkurs zu retten, d&#252;rfte dieser deutlich &#252;ber die bisherigen 85 Prozent (gemessen am BIP) steigen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei hatten sich die iberischen Banken und Kassen kr&#228;ftig an den Billigkrediten der Europ&#228;ischen Zentralbank bedient. Die EZB hatte Westeuropas Finanzkonzerne mit 1.000 Milliarden Euro &#252;bersch&#252;ttet. Doch die Wirkung dieser Aktion war schnell verpufft. Jetzt zweifeln die Finanzmarktakteure ernsthaft an Spanien. Trotz erneuter EZB-Unterst&#252;tzung hatte Madrid zuletzt wieder Probleme, seine Schatzbriefe zu akzeptablen Zinsen loszuwerden. Deren Verzinsung liegt wieder bei sechs Prozent, n&#228;hert sich also der &#187;Schmerzgrenze&#171;, die die Zinslast unbezahlbar machen w&#252;rde. Als die Griechen, Iren und Portugiesen an diesem Punkt waren, mu&#223;ten sie den Euro-&#187;Rettungsfonds&#171; in Anspruch zu nehmen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Spanien weiter &#252;ber Wasser zu halten bedeutet erneut Sonderschichten f&#252;r die Notenpresse der EZB. Es sei denn, die schrumpfende Zahl der noch &#187;gesunden&#171; Euro-Staaten w&#252;rde den Rettungsfonds mit Garantien von mindestens einer Billion Euro auff&#252;llen. Doch dann steht vermutlich sofort die &#187;Rettung&#171; Italiens auf der Agenda &#8211; was eine weitere Billion Euro erfordern d&#252;rfte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Neben Deutschland gibt es in der Euro-Zone kaum noch finanzstarke L&#228;nder, die sich h&#246;chster Kreditw&#252;rdigkeit erfreuen. Aber nur L&#228;nder mit dem &#187;AAA&#171;-Rating k&#246;nnen die notwendigen Garantien gew&#228;hren. Deutschland m&#252;&#223;te also einen immer gr&#246;&#223;eren Anteil davon &#252;bernehmen, was von der Merkel-Regierung kaum noch durchzusetzen sein d&#252;rfte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Finanzexperten John Mauldin hat ausgerechnet, da&#223; das Lohnniveau in Spanien um 30 Prozent fallen m&#252;&#223;te, um die dortige Wirtschaft mit der der nordeurop&#228;ischen L&#228;nder der Euro-Zone &#187;wettbewerbsf&#228;hig&#171; zu machen. Das aber w&#252;rde eine in der Weltgeschichte einmalige, sich &#252;ber viele Jahre hinziehende Verarmung der arbeitenden Bev&#246;lkerung bedeuten. Und das alles nur, um den Euro zu behalten? Kein demokratisches System k&#246;nnte diesem Druck standhalten. Die Krise l&#228;&#223;t Spanien praktisch nur die Wahl: Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Rainer Rupp&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Die Erfindung der &#187;Rasse&#171;</title>
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		<description>Was wir heute unter dem Begriff &#187;Rasse&#171; verstehen, ist ein Ph&#228;nomen unserer Zeit, das durch politische und &#246;konomische Interessen beeinflu&#223;t wird, nicht durch die Wissenschaft. Denn in Wahrheit gibt es in unserer Humanwelt nur eine &#187;Rasse&#171;, n&#228;mlich die der Menschen. Alle heute existierenden Ethnien stammen von der menschlichen Urgesellschaft in Afrika ab, von einer afrikanischen Genesis, symbolisiert durch die schwarze Eva. Politik aber, die einer eigenen Dramaturgie folgt, hat schon immer eigene (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Was wir heute unter dem Begriff &#187;Rasse&#171; verstehen, ist ein Ph&#228;nomen unserer Zeit, das durch politische und &#246;konomische Interessen beeinflu&#223;t wird, nicht durch die Wissenschaft. Denn in Wahrheit gibt es in unserer Humanwelt nur eine &#187;Rasse&#171;, n&#228;mlich die der Menschen. Alle heute existierenden Ethnien stammen von der menschlichen Urgesellschaft in Afrika ab, von einer afrikanischen Genesis, symbolisiert durch die schwarze Eva. Politik aber, die einer eigenen Dramaturgie folgt, hat schon immer eigene Merkmale sozialer Unterschiede und Rangfolgen geschaffen und gen&#228;hrt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wenn wir heute im Kontext der USA-Gesellschaft den Begriff &#187;Hispanics&#171; verwenden, wissen wir dann wirklich, von wem wir sprechen? Dieser Begriff fand erst in der j&#252;ngeren Vergangenheit einen weitverbreiteten Gebrauch und zwar in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts. Der im April 2011 verstorbene afroamerikanische Historiker Manning Marble schrieb in seinem 2003 ver&#246;ffentlichten Buch &#187;The Great Wells of Democracy: The Meaning of Race in American Life&#171; (etwa: Die gro&#223;en Quellen der Demokratie: Die Bedeutung der Rasse im amerikanischen Leben):&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#187;Im Jahr 1971 erfand das Statistische Bundesamt der USA die Kategorie &#8250;Hispanic&#8249; (hispanisch). Dieser Begriff wurde einem 16 Millionen Menschen umfassenden Bev&#246;lkerungsanteil verpa&#223;t, der sich durch divergierende und sogar gegens&#228;tzliche Eigenschaften, kulturelle Traditionen und politische Loyalit&#228;ten auszeichnet: Schwarze Panamaer, die urspr&#252;nglich aus Jamaika oder Trinidad stammen, aber spanisch sprechen, Argentinier italienischer oder deutscher Herkunft, aus Kuba stammende Castro-Gegner der wei&#223;en Oberschicht aus Miami, verarmte mexikanisch-amerikanische Landarbeiter im kalifornischen Central Valley und schwarze Dominikaner, die in New York City in Manhattans Stadtteil Wa&#173;shington Heights im Dienstleistungsgewerbe oder in Fabriken arbeiten. Wenn Staaten oder Hierarchien den &#8250;Anderen&#8249; begrifflich erfassen, schafft der Akt der Namensgebung f&#252;r die Unterdr&#252;ckten eine eigene Dinglichkeit. Ob jemand Zugang zu staatlichen Ressourcen, Wirtschaftsf&#246;rderung oder Stipendien f&#252;r F&#246;rderma&#223;nahmen zugunsten benachteiligter Bev&#246;lkerungsgruppen erh&#228;lt, wird zum Teil dadurch bestimmt, wer als &#8250;hispanisch&#8249; gilt und wer nicht.&#171;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wenn USA-B&#252;rger als &#187;Hispanics&#171; gelten, weil sie spanisch sprechen, sind wir dann &#187;Anglos&#171;, nur weil wir englisch sprechen? Wenn also Politiker reale Unterschiede durch nivellierende Begriffe einebnen, und wenn diese dann nur lang genug im allgemeinen Sprachgebrauch zur Anwendung kommen, schaffen sie irgendwann ihre eigene Realit&#228;t.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#220;bersetzung: J&#252;rgen Heiser&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Mumia Abu-Jamal&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	<item>
		<title>Unser Leitartikel: &lt;br/&gt;Eingeschr&#228;nkte Wahlm&#246;glichkeit</title>
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		<dc:creator>Uli Brockmeyer</dc:creator>

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		<description>Die Machthaber im Kapitalismus und ihre Hilfstruppen in Politik und Medien haben Probleme mit der Demokratie. W&#228;hrend sie einerseits gegen&#252;ber der Ukraine oder Ru&#223;land nicht m&#252;de werden, sogenannte &#187;Rechtsstaatlichkeit&#171; einzufordern, sind sie im eigenen Herrschaftsbereich dabei, sich richtig zu blamieren. Diese Gelegenheit bietet das Referendum in Irland, bei dem Ende Mai dar&#252;ber abgestimmt wird, ob sich das irische Volk den von Merkel &amp; Co. diktierten Fiskalpakt aufdr&#228;ngen l&#228;&#223;t oder nicht. Ein (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Machthaber im Kapitalismus und ihre Hilfstruppen in Politik und Medien haben Probleme mit der Demokratie. W&#228;hrend sie einerseits gegen&#252;ber der Ukraine oder Ru&#223;land nicht m&#252;de werden, sogenannte &#187;Rechtsstaatlichkeit&#171; einzufordern, sind sie im eigenen Herrschaftsbereich dabei, sich richtig zu blamieren. Diese Gelegenheit bietet das Referendum in Irland, bei dem Ende Mai dar&#252;ber abgestimmt wird, ob sich das irische Volk den von Merkel &amp; Co. diktierten Fiskalpakt aufdr&#228;ngen l&#228;&#223;t oder nicht. Ein mehrheitliches NO der irischen W&#228;hler ist durchaus m&#246;glich. Wie es dann weitergeht, wissen wir: Die Abstimmung wird wiederholt, und nach altem preu&#223;ischen Prinzip wird das so lange ge&#252;bt, bis es klappt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ein wenig schwieriger gestaltet sich die Sache in Griechenland. Da wurden die Herrschenden &#252;berrascht, als die W&#228;hler den vor dem westlichen Kapital katzbuckelnden ND-Konservativen und PASOK-Sozis die Quittung f&#252;r ihre Verelendungspolitik ausstellten und ihnen massenweise die Kreuzchen auf den Stimmzetteln versagten. Nun entstand eine Situation, in der keine der ins Parlament gew&#228;hlten Parteien in der Lage war, eine auch nur ann&#228;hernd arbeitsf&#228;hige Regierungskoalition zusammenzubasteln. Auch nach den erneuten Konsultationen des Pr&#228;sidenten am gestrigen Abend d&#252;rfte sich das nicht ge&#228;ndert haben. Selbst wenn sich einige der Parteien entschlie&#223;en sollten &#8211; die Zusammenarbeit w&#228;re nicht von Dauer. Die Syriza von M&#246;chtegern-Premier Alexis Tsipras ist daher schon seit Tagen im Wahlkampf.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Allerdings zeigen die bunte Truppe und ihr Wortf&#252;hrer Tsipras bei all ihren Auftritten, da&#223; sie auf dem Wege sind, die neuen Sozialdemokraten zu werden und in &#187;bester&#171; Manier die W&#228;hler aufs Glatteis zu f&#252;hren. Syriza will zwar angeblich die mit der &#187;Troika&#171; aus EU, EZB und IWF abgeschlossenen Vereinbarungen aufk&#252;ndigen, aber auch unbedingt in der EU und in der Eurozone bleiben. In den programmatischen Erkl&#228;rungen des von der &#187;Europ&#228;ischen Linkspartei&#171; unterst&#252;tzten Wahlb&#252;ndnisses finden sich jedoch keine Aussagen dar&#252;ber, wie es mit der griechischen Wirtschaft weitergehen soll, wie man konkret mit den ungeheuerlichen sozialen Verschlechterungen verfahren will, die dem griechischen Volk bisher aufgebrummt worden waren. Sie verbreiten die Illusion, als k&#246;nne man &#8211; mitten in der kapitalistischen Krise &#8211; den Herrschenden soziale Zugest&#228;ndnisse abringen. Auf diesen Irrtum hat schon im Jahre 1901 (!) ein gewisser Wladimir Iljitsch Lenin hingewiesen, der angesichts der Krise in Ru&#223;land vor &#252;ber 110 Jahren feststellte, da&#223; in dieser Situation &#187;die Kapitalisten nicht nur die von ihnen gemachten Zugest&#228;ndnisse zur&#252;cknehmen, sondern auch die Hilflosigkeit der Arbeiter ausnutzen, um die L&#246;hne noch weiter herabzudr&#252;cken&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Allein die Kommunisten haben sich das zu eigen gemacht und zeigen die einzig m&#246;gliche L&#246;sung auf: den Bruch mit dem System durch die Abl&#246;sung der kapitalistischen Besitzverh&#228;ltnisse.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Herr Tsipras hat offenbar auch nicht registriert, da&#223; diejenigen, die in der EU die Musik bezahlen und deshalb den Ton angeben, bereits klargestellt haben, wie es mit Griechenland weiterzugehen hat. Die Auflagen, die Griechenland erteilt wurden, seien &#187;nicht verhandelbar&#171;, hie&#223; gestern die klare Ansage aus Berlin. Die Erf&#252;llung des &#187;Sparpakets&#171; sei &#187;der einzige und richtige Weg&#171;. Dies gelte auch &#252;ber m&#246;gliche Neuwahlen in Athen hinaus. Soviel zum Thema Demokratie und Wahlm&#246;glichkeit.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Uli Brockmeyer&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>&#187;Einstieg in den Ausstieg vom automatischen Index&#171;</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7248</link>
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		<description>Eine Delegation des Internationalen W&#228;h&#173;rungsfonds (IWF; franz&#246;sische Abk&#252;rzung: FMI; englische Abk&#252;rzung: IMF) &#8211; zum dritten Mal in Folge unter F&#252;hrung von Alex Hoffmaister &#8211; war w&#228;hrend einer Woche zur &#252;blichen j&#228;hrlichen Visite bei der gro&#223;herzoglichen Regierung. &lt;br /&gt;Der kapitalistische Gro&#223;inquisitor beeilte sich der Presse gegen&#252;ber, den Autorit&#228;ten f&#252;r die fruchtvollen Diskussionen zu danken. Er habe dieses Jahr bereits etliche positive Ver&#228;nderungen gegen&#252;ber fr&#252;her feststellen k&#246;nnen, auch wenn so (...)


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		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine Delegation des Internationalen W&#228;h&#173;rungsfonds (IWF; franz&#246;sische Abk&#252;rzung: FMI; englische Abk&#252;rzung: IMF) &#8211; zum dritten Mal in Folge unter F&#252;hrung von Alex Hoffmaister &#8211; war w&#228;hrend einer Woche zur &#252;blichen j&#228;hrlichen Visite bei der gro&#223;herzoglichen Regierung.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der kapitalistische Gro&#223;inquisitor beeilte sich der Presse gegen&#252;ber, den Autorit&#228;ten f&#252;r die fruchtvollen Diskussionen zu danken. Er habe dieses Jahr bereits etliche positive Ver&#228;nderungen gegen&#252;ber fr&#252;her feststellen k&#246;nnen, auch wenn so manches noch nicht weit genug gehe.
Der Finanzplatz hat sich gut gehalten in der Krise, stellt Alex Hoffmaister fest. Ist kein Wunder, Alex: Die Banksterspekulanten haben von der Krise profitiert. Das aber darf wohl eine IWF-Delegation nicht zugeben. Sie sieht daf&#252;r das Risiko, da&#223; viele Banken am Platz von ihren ausl&#228;ndischen Mutterh&#228;usern abh&#228;ngen und leer gesaugt werden k&#246;nnten. Nun ja, das ist tats&#228;chlich m&#246;glich, und wird dann passieren, wenn das h&#246;here Profite verspricht. Was aber eine vom Finanzminister unabh&#228;ngigere Bankenaufsicht dagegen ausrichten soll, deren oberste Beamte nicht mehr vom Minister (theoretisch) in die W&#252;ste geschickt werden k&#246;nnten, wird auch der IWF nicht schl&#252;ssig erkl&#228;ren k&#246;nnen.
Egal, obwohl das erste Quartal 2012 nicht nur in Luxemburg, sondern auch rundherum besser lief als erwartet, rechnet das IWF nur mit einem halben (statt ein ganzes wie der Statec) Prozent Wirtschaftswachstum 2012 f&#252;r das kleine Gro&#223;herzogtum. Alex Hoffmaister ist aber gro&#223;z&#252;gig: die Differenz liege im der Fehlertoleranzbereich.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch gut, blo&#223; welche Fehlertoleranz liegt in der Behauptung, das Budgetdefizit werde dieses Jahr 2% des BIP (Bruttoinlandprodukt) betragen, und um 2014 ein ausgeglichenes Budget zu haben, fehle auf die angek&#252;ndigten Ma&#223;nahmen nochmals 1% des BIP?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Egal, Hoffmaister wei&#223;, wie's geht: in der Krise habe die Regierung mit viel Geld in den Arbeitsmarkt eingegriffen, damit aber nur Leute in Inaktivit&#228;t gehalten, anstatt sie dazu zu bewegen, sich in andere Branchen umzuorientieren. Den Arbeitslosen soll also Beine gemacht gemacht werden: es soll kein Geld mehr geben, um nicht zu arbeiten und zu Hause zu bleiben. Sie sollen weitergebildet werden, damit sie f&#228;higer und flexibler von Branche zu Branche einsetzbar sind. Klingt gut, doch wie geht das beim portugiesischen Bauarbeiter ohne sonstige Sprachkenntnisse, dessen Bandscheiben so ruiniert sind, da&#223; kein Bauunternehmen ihn mehr haben will? Da wird selbst Hoffmaister alle Hoffnung fahren lassen!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;Raus aus dem Index...&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im Widerspruch zu Studien der Salariatskammer, die belegen, da&#223; eine Indextranche die Inflation nicht ankurbelt, behauptet Hoffmaister, die Inflation habe sich im Lande verlangsamt, weil die Tranchen nicht mehr automatisch, sondern nur noch zeitverz&#246;gert anfallen. Das sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nach wohin sagt er nicht, aber Hauptsache, wir sind fr&#252;her dort!&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der zweite Schritt, so die IWF-Empfehlung, ist die Rausnahme nicht nur des Erd&#173;&#246;ls aus dem Index-Warenkorb, sondern auch der Lebensmittel. Ach ja, die sind tats&#228;chlich &#252;berdurchschnittlich teurer geworden zuletzt, worauf Hoffmaister nat&#252;rlich nicht extra hinweist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Doch damit nicht genug, das alles sind nur Schritte, um die automatische Lohnanpassung an die Preisteuerung &#252;berhaupt abzuschaffen: mittelfristig m&#252;sse das kommen. Warum? Niedrigere L&#246;hne f&#252;r h&#246;here Kapitalprofite will der IWF als Notwendigkeit ver&#173;klickern.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;...rein in&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;den Pensionsklau
Hoffmaister sieht Fortschritte gegen&#252;ber dem Vorjahr: die &#187;pension &#224; la carte&#171; ist ihm ein willkommener Schritt, auch wenn er ihm nicht weit genug geht. Das ist ihm immer noch nicht nachhaltig genug im Sinne der Profitabsicherung, wobei er lieber nicht vom eigentlichen Ziel spricht, sondern von der Generationengerechtigkeit, um die es aber gar nicht geht: verbraucht werden kann n&#228;mlich in einer Gesellschaft immer nur das, was exakt zu dem Zeitpunkt erzeugt wird an Waren und Dienstleistungen. Die tats&#228;chliche Frage ist also die, wieviel vom aktuell gesellschaftlich geschaffenen Reichtum in dem Augenblick an wen flie&#223;en soll. Und je mehr ans Kapital als Profit flie&#223;t, desto weniger bleibt &#252;brig f&#252;r L&#246;hne und Pensionen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Alex Hoffmaister m&#246;chte &#8211; um in der Sprachregelung des Sozialabbauministers zu bleiben &#8211; an drei Schrauben mehr gedreht wissen: das Pensionseintrittsalter m&#252;sse sp&#228;ter sein, zun&#228;chst n&#228;her am heutigen gesetzlichen, und dann, wenn das noch nicht genug ist, gelte es dieses anzuheben, wie das anderso in Europa schon geschehen ist. Dann gelte es die beitragsfreien Anrechnungszeiten (f&#252;r Studien usw.) ersatzlos zu streichen: man k&#246;nne nur Rentenrechte erwerben in den Zeiten, wo man Beitrag zahlt, alles andere sei nicht nachhaltig. Schlie&#223;lich m&#252;sse Schlu&#223; sein mit der &#187;doppelten Indexierung der Pensionen&#171;: es sei nicht m&#246;glich, diese weiter an die Lebenshaltungskosten und an die Lohnentwicklung anzupassen, denn damit w&#252;rden die Pensionen nicht nur im Wert gesichert, sondern sie stiegen im Wert und seien nicht mehr im Einklang mit dem, was eingezahlt wurde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die IWF-Delegation bringt Klassenkampf von oben. Wer diese &#8211; nur oberfl&#228;chlich logische &#8211; Argumentation &#252;bernimmt, hat als Lohnabh&#228;ngiger schon verloren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;jmj&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>CMCM-Beitr&#228;ge werden nicht erh&#246;ht</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7247</link>
		<guid isPermaLink="true">http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7247</guid>
		<dc:date>2012-05-15T11:21:51Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Oliver Wagner</dc:creator>

<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>In der Handwerkskammer auf Kirchberg fand am Samstag der 56. Jahreskongre&#223; der &#187;Caisse m&#233;dico-chirurgicale mutualiste&#171; statt, zu dem CMCM-Pr&#228;sident Roger Weirig 138 Delegierte begr&#252;&#223;en konnte. Die gute Nachricht vorab: Die Beitr&#228;ge der Zusatzkrankenversicherung werden im n&#228;chsten Jahr nicht erh&#246;ht. &lt;br /&gt;Wie CMCM-Verwalter An&#173;dr&#233; Even in seinem Bericht an die ordentliche Generalversammlung erkl&#228;rte, wurden 2011 Gesundheitsleistungen in H&#246;he von 25,9 Millionen Euro von der Zusatzversicherung &#252;bernommen. Dies (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In der Handwerkskammer auf Kirchberg fand am Samstag der 56. Jahreskongre&#223; der &#187;Caisse m&#233;dico-chirurgicale mutualiste&#171; statt, zu dem CMCM-Pr&#228;sident Roger Weirig 138 Delegierte begr&#252;&#223;en konnte. Die gute Nachricht vorab: Die Beitr&#228;ge der Zusatzkrankenversicherung werden im n&#228;chsten Jahr nicht erh&#246;ht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wie CMCM-Verwalter An&#173;dr&#233; Even in seinem Bericht an die ordentliche Generalversammlung erkl&#228;rte, wurden 2011 Gesundheitsleistungen in H&#246;he von 25,9 Millionen Euro von der Zusatzversicherung &#252;bernommen. Dies entspricht einer Steigerung um 13,8 Prozent gegen&#252;ber dem Vorjahr. Hingegen sei die Mitgliederzahl im &#187;r&#233;gime commun&#171; lediglich um ein Promille auf 139.248 Familien oder rund 280.000 Mitglieder gestiegen. Ihr Altersdurchschnitt liegt bei 55 Jahren und acht Monaten. Neben den 94,5 Prozent Mitgliedern aus Luxemburg geh&#246;ren auch 4.746 belgische, 1.562 deutsche und 1.303 franz&#246;sische Familien der CMCM an.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Evens Rechenschaftsbericht zufolge wurden im vergangenen Jahr 71.746 in Luxemburg durchgef&#252;hrte chirurgische und 63.950 zahnmedizinische Leistungen zur Kosten&#252;bernahme bei der CMCM eingereicht. Dazu kamen noch 2.143 im Ausland erbrachte Leistungen, die Kosten in H&#246;he von insgesamt 6,7 Millionen Euro verursachten. Fast die H&#228;lfte der au&#223;erhalb Luxemburgs durchgef&#252;hrten Behandlungen wurden in Deutschland durchgef&#252;hrt, 397 in Belgien, 208 in Frankreich und 63 in der Schweiz.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r 5,5 Millionen Euro &#252;bernahm die CMCM im vergangenen Jahr Honorare von in Luxemburg niedergelassenen &#196;rzten. Krankenhauskosten wurden in einer Gesamth&#246;he von 7,4 Millionen Euro erstattet, 67.000 Euro gingen an Begleitpersonen und f&#252;r Kuren wurden 30.000 Euro lockergemacht. F&#252;r zahnmedizinische Leistungen wurden 6,1 Millionen Euro ausgegeben, davon 1,2 Millionen f&#252;r Zahnbehandlungen, gut eine halbe Million f&#252;r Prothesen, 3,3 Millionen f&#252;r Br&#252;cken und Kronen, 22.000 Euro f&#252;r Reparaturen, 748.000 f&#252;r Zahnregulierungen und 320.000 Euro f&#252;r provisorische Zahnprothesen und Kronen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Unterm Strich hat die CMCM 2011 einen Verlust von 786.165 Euro gemacht, was vor allem darauf zur&#252;ckgef&#252;hrt wurde, da&#223; das erst vor zwei Jahren eingef&#252;hrte Angebot &#187;Denta &amp; Optiplus&#171;, das die Kosten von Zahnbehandlungen und f&#252;r Sehhilfen &#252;bernimmt, im vergangenen Jahr mehr kostete als es einbrachte. Bei der Wahl des Verwaltungsrats wurden Camille Brocker, Dr. Annik Conzemius, Norbert Geisen, Albert Glod und Marc Hostert im Amt best&#228;tigt, neu gew&#228;hlt wurde Fernand Fischer.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;oe&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>&#187;Patronat spricht unbequeme Wahrheiten aus&#171;</title>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Oliver Wagner</dc:creator>

<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>Die nach ihrer Wahlniederlage vor acht Jahren von Premier Jean-Claude Juncker und seiner CSV auf die Oppositionsbank geschickte DP w&#252;rde angesichts der anhaltend &#187;schwierigen Zeiten&#171; gerne wieder Regierungs- &#187;Verantwortung &#252;bernehmen&#171;. &#187;Das Modell CSV/LSAP ist am Ende. Die &#196;ra Juncker ist am Ende&#171;, t&#246;nte ihr Partei- und Fraktionschef Claude Meisch am Samstagnachmittag auf dem Nationalkongre&#223; der Liberalen im Leudelinger Kulturzentrum. Der diesj&#228;hrige Kongre&#223; stand unter dem Motto &#187;Eisen Zukunftspak (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die nach ihrer Wahlniederlage vor acht Jahren von Premier Jean-Claude Juncker und seiner CSV auf die Oppositionsbank geschickte DP w&#252;rde angesichts der anhaltend &#187;schwierigen Zeiten&#171; gerne wieder Regierungs- &#187;Verantwortung &#252;bernehmen&#171;. &#187;Das Modell CSV/LSAP ist am Ende. Die &#196;ra Juncker ist am Ende&#171;, t&#246;nte ihr Partei- und Fraktionschef Claude Meisch am Samstagnachmittag auf dem Nationalkongre&#223; der Liberalen im Leudelinger Kulturzentrum. Der diesj&#228;hrige Kongre&#223; stand unter dem Motto &#187;Eisen Zukunftspak fir L&#235;tzebuerg &#8211; Do ass m&#233;i dran&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meisch forderte die Regierung abermals zu Reformen auf, &#187;die den Namen wirklich verdienen&#171;. Die &#8211; trotz des geschlossenen Widerstands einer im M&#228;rz von OGBL, LCGB, CGFP, FGFC, ALEBA, Landesverband und Syprolux gebildeten &#187;Einheitsfront&#171; der Gewerkschaften &#8211; f&#252;r Januar n&#228;chsten Jahres angedrohte Rentenk&#252;rzungsreform m&#252;sse &#187;schon heute und nicht erst morgen&#171; angegangen werden, so Meisch. Andernfalls drohe die auch von den Regierungsparteien halluzinierte &#187;Rentenmauer&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Steuerpolitik m&#252;sse &#187;wachstumsfreundlich&#171; sein, so Meisch, was bei der DP bekanntlich gleichbedeutend mit &#187;patronatsfreundlich&#171; ist. So warf er den Regierungsparteien vor, sie w&#252;rden die &#187;Arbeitgeber verunglimpfen&#171;, wenn diese es wagen w&#252;rden, &#187;unbequeme Wahrheiten auszusprechen&#171;. Von 1999 bis 2004 war die DP mit 15 von 60 Sitzen zweitst&#228;rkste Partei in der Chamber und bildete eine Koalition mit der CSV. Bei den Parlamentswahlen 2004 verlor sie jedoch f&#252;nf Sitze, woraufhin die CSV eine Koalition mit der LSAP einging, die 2009 neu aufgelegt wurde.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Meisch, der auch noch B&#252;rgermeister von Differdingen ist, k&#252;ndigte auf dem DP-Kongre&#223; an, den Parteivorsitz im Laufe des n&#228;chsten Jahres an den Abgeordneten und Hauptstadtb&#252;rgermeister Xavier Bettel abzugeben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;oe&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>





	<item>
		<title>EU-Sondergipfel nach Wahldebakel</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7245</link>
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		<dc:date>2012-05-15T11:19:28Z</dc:date>
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<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Nach den katastrophalen Wahlergebnissen f&#252;r die Bef&#252;rworter und Umsetzer der antisozialen EU-Sparpolitik in Griechenland und Frankreich gab es in den f&#252;hrenden EU-Kreisen begreiflicherweise Bedarf an einer raschen politischen Abstimmung. Deshalb lud EU-Ratspr&#228;sident van Rompuy zu einem urspr&#252;nglich nicht vorgesehenen &#187;informellen&#171; Sondergipfel der EU-Oberen am 23. Mai in Br&#252;ssel ein. &lt;br /&gt;Der neue franz&#246;sische Staatspr&#228;sident Hollande soll dabei seine &#187;Feuertaufe&#171; auf EU-Ebene erhalten. Zuvor war er (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nach den katastrophalen Wahlergebnissen f&#252;r die Bef&#252;rworter und Umsetzer der antisozialen EU-Sparpolitik in Griechenland und Frankreich gab es in den f&#252;hrenden EU-Kreisen begreiflicherweise Bedarf an einer raschen politischen Abstimmung. Deshalb lud EU-Ratspr&#228;sident van Rompuy zu einem urspr&#252;nglich nicht vorgesehenen &#187;informellen&#171; Sondergipfel der EU-Oberen am 23. Mai in Br&#252;ssel ein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der neue franz&#246;sische Staatspr&#228;sident Hollande soll dabei seine &#187;Feuertaufe&#171; auf EU-Ebene erhalten. Zuvor war er unmittelbar nach seiner Amtseinf&#252;hrung am Dienstag schon zu einem Gespr&#228;ch mit der deutschen Kanzlerin in Berlin angereist.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Offiziell soll es bei dem EU-Sondertreff vor allem um &#187;neue Impulse zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums&#171; gehen. Hollande hatte aus der Forderung nach einer &#187;Neuverhandlung&#171; des Fiskalpakts und dessen Erg&#228;nzung durch einen &#187;Wachstumspakt&#171; ein zentrales Wahlkampfthema gemacht. Neuerdings sprechen sich aber auch die deutsche Kanzlerin und ihre Parteig&#228;nger verst&#228;rkt daf&#252;r aus, den Sparkurs in der EU durch Ma&#223;nahmen f&#252;r mehr Wirtschaftswachstum zu &#187;erg&#228;nzen&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die f&#252;hrende franz&#246;sische Tageszeitung &#187;Le Monde&#171; schrieb dazu am 8.5.: &#187;Fran&#231;ois Hollande, Angela Merkel, Mario Monti und Jos&#233;-Manuel Barroso haben nur noch dieses Wort im Mund: Wachstum. Aber sprechen sie dabei von der gleichen Sache? Nichts ist weniger sicher.&#171; Hollande gehe vor allem darum, EU-Finanzierungen f&#252;r gro&#223;e Strukturprojekte, besonders im Energie- und Umweltbereich, in Gang zu bringen. Frau Merkel dagegen wolle vor allem &#187;strukturelle Reformen, besonders auf dem Arbeitsmarkt&#171;, w&#228;hrend &#187;jede Ankurbelung keynesianischen Typs durch mehr Nachfrage&#171;, wie sie der neugew&#228;hlte franz&#246;sische Pr&#228;sident anvisiert, ausgeschlossen wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die deutsche Kanzlerin nutzte bereits ihre Regierungserkl&#228;rung am 10. Mai im Bundestag zu einer deutlichen Frontstellung gegen Hollandes W&#252;nsche. &#187;Wachs&#173;&#173;tum auf Pump&#171; komme nicht in Frage, lautete die Parole. Am Tag danach durfte Au&#223;enminister Westerwelle mit einer weiteren Regierungserkl&#228;rung nachklappern: &#187;Der Fiskalpakt ist beschlossen und er gilt&#171;. Wachstum k&#246;nne man &#187;nicht mit Schulden kaufen&#171;. Der Schl&#252;ssel f&#252;r mehr Wachstum sei Wettbewerbsf&#228;higkeit, und die erlange man nur durch &#187;Strukturreformen&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dabei &#252;bersah Westerwelle eine Kleinigkeit: Der Fiskalpakt ist zwar von Sarkozy unterschrieben, aber vom franz&#246;sischen Parlament bislang nicht ratifiziert. Er ist derzeit noch f&#252;r niemanden g&#252;ltig, weil er erst nach der Ratifizierung durch mindestens zw&#246;lf Euro-Staaten in Kraft tritt. Im n&#228;chsten Monat wird in Frankreich ein neues Parlament gew&#228;hlt. Wie die Mehrheitsverh&#228;ltnisse f&#252;r die Ratifizierung danach aussehen, bleibt abzuwarten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Au&#223;erdem l&#228;&#223;t das Gerede von der &#187;St&#228;rkung der Wettbewerbsf&#228;higkeit&#171; als Mittel zu mehr Wirtschaftswachstum v&#246;llig au&#223;er acht, da&#223; damit nur die Konkurrenz zwischen den einzelnen Staaten angestachelt wird. Mehr &#187;Wettbewerbsf&#228;higkeit&#171; hat nicht die Vergr&#246;&#223;erung des Marktes an sich zur Folge, sondern lediglich die Neuverteilung der Marktanteile. Die Marktanteile, die die Unternehmen des einen Landes den anderen abjagen, schlagen bei den anderen als Verlust zu Buche. Wenn beispielsweise wieder mehr griechische Tomaten oder Zucchini in Deutschland verkauft w&#252;rden, weil sie billiger als von der Konkurrenz angeboten werden, f&#252;hrte dies logischerweise zu einem entsprechenden Absatzr&#252;ckgang f&#252;r holl&#228;ndisches, spanisches, italienisches oder t&#252;rkisches Gem&#252;se. Das Gleiche gilt f&#252;r alle anderen Waren. De facto wird damit nur eine Spirale nach unten bei den Erzeugerpreisen und vor allem bei den L&#246;hnen in allen Herkunftsl&#228;ndern in Gang gesetzt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Im &#220;brigen versucht das Gerede von &#187;kein Wachstum auf Pump&#171; zu verdr&#228;ngen, da&#223; es au&#223;er neuen Schulden f&#252;r die Staaten auch andere Wege zur Finanzierung von Konjunktur- und Besch&#228;ftigungsprogrammen g&#228;be. Zur Finanzierung sozial und &#246;kologisch sinnvoller Projekte w&#228;re genug Geld da, wenn es dort geholt w&#252;rde, wo es ist, n&#228;mlich bei den Multimillion&#228;ren und bei den Gewinnen der gro&#223;en Finanzh&#228;user und Konzerne. Das allerdings d&#252;rfte wohl auch der Sozialdemokrat Hollande auf der kommenden EU-Tagung so nicht zur Sprache bringen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Man kann gespannt sein, wie angesichts der deutlichen Meinungsverschiedenheiten in den n&#228;chsten Tagen die Suche nach &#187;Kompromi&#223;m&#246;glichkeiten&#171; verlaufen wird. Hollande sagte in einem TV-Interview immerhin: &#187;Es ist nicht Deutschland, das f&#252;r die Gesamtheit Europas entscheiden wird&#171;. Er werde der Kanzlerin sagen, &#187;da&#223; das franz&#246;sische Volk eine Wahl getroffen hat, die eine Neuverhandlung des Vertrags vorsieht&#171;. Unmittelbar vor der Berlin-Reise hat der Parteisprecher der Sozialisten, Beno&#238;t Hamon, noch einmal nachgelegt: &#187;Wir haben nicht gew&#228;hlt, damit es eine Pr&#228;sidentin der EU namens Angela Merkel gibt, die allein &#252;ber das Schicksal aller anderen entscheidet.&#171;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Vizechef der CDU-Fraktion im Bundestag, An&#173;dreas Schockenhoff, hatte schon Ende April eine Idee, wie ein &#187;Kompromi&#223;&#171; aussehen k&#246;nnte. Er sagte laut dem EU-Internetportal &#187;Euractiv&#171; w&#246;rtlich: &#187;In der Substanz kann man nichts &#228;ndern, aber an der Rhetorik. Man kann einen sch&#246;nen Absatz &#252;ber Wachstum reinschreiben. Man kann auch das, was in dem Fiskalpakt drinsteht, nochmal mit anderen Worten wiederholen und erkl&#228;ren, da&#223; wir f&#252;r Wachstum sorgen m&#252;ssen. So kann man dann zu Hause sagen: Ich habe daf&#252;r gesorgt, da&#223; es im Fiskalpakt auch um Wachstum geht. Diese rhetorischen Dinge kann man machen.&#171;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Da&#223; dies allerdings auch f&#252;r Hollande ein gangbarer Weg w&#228;re, darf angesichts der sich mit der Parlamentswahl weiter herausbildenden innenpolitischen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse in Frankreich bezweifelt werden.
Konkrete Beschl&#252;sse sind vom anstehenden EU-Sondergipfel nicht zu erwarten. Bestenfalls d&#252;rfte ein Auftrag an die EU-Kommission herauskommen, den Entwurf eines &#187;Wachstumspakts&#171; als &#187;Erg&#228;nzung&#171; zum Fiskalpakt f&#252;r die n&#228;chste ordentliche EU-Gipfelkonferenz am 28./29. Juni vorzubereiten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Georg Polikeit&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



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		<title>Noch eine Bankenrettung</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7244</link>
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		<description>Das kommt einem doch bekannt vor. Am Mittwochabend &#252;bernahm das K&#246;nigreich Spanien 45 Prozent an der Bankia. Ohne Frage w&#228;re das Finanzinstitut ohne solche St&#252;tze pleite gewesen. Wer kennt schon die Bankia? Das Institut mit dem originellen Namen und dem f&#252;r Spanien untypischen &#187;k&#171; in der Mitte gibt es erst seit Ende 2010 und es wurde aus dem Bankgesch&#228;ft von sieben Sparkassen zusammengesetzt, von denen wiederum die Caja (Sparkasse) Madrid die bei weitem gr&#246;&#223;te war. &lt;br /&gt;Einen Tag vor der (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das kommt einem doch bekannt vor. Am Mittwochabend &#252;bernahm das K&#246;nigreich Spanien 45 Prozent an der Bankia. Ohne Frage w&#228;re das Finanzinstitut ohne solche St&#252;tze pleite gewesen. Wer kennt schon die Bankia? Das Institut mit dem originellen Namen und dem f&#252;r Spanien untypischen &#187;k&#171; in der Mitte gibt es erst seit Ende 2010 und es wurde aus dem Bankgesch&#228;ft von sieben Sparkassen zusammengesetzt, von denen wiederum die Caja (Sparkasse) Madrid die bei weitem gr&#246;&#223;te war.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Einen Tag vor der Teilverstaatlichung trat der Chef dieser tollen Bank, ein gewisser Rodrigo Rato, zur&#252;ck. Das ist der Mann, der in der stockkonservativen Regierung Aznar bis 2003 Finanzminister war. Als diese Regierung abgew&#228;hlt wurde, stieg Rato als Nachfolger des zum deutschen Bundespr&#228;sidenten avancierten Horst K&#246;hler zum Chef des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) auf. Von diesem Amt trat er 2007 zur&#252;ck, um bei der Caja Madrid richtig Geld zu verdienen und ihr einen Modernisierungsschub zu geben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Sparkasse der spanischen Hauptstadt war schon damals die viertgr&#246;&#223;te Bank in Spanien. Ihre Bedeutung bestand in ihrem ausgedehnten und variablen Industriebesitz, in ihrer engen Verbindung zur gr&#246;&#223;ten spanischen Versicherung Mapfre und darin, da&#223; sie stets und zuverl&#228;ssig in enger personeller Verflechtung mit der konservativen Partei Pardido Popular (PP) stand. Das erkl&#228;rt Ratos Rolle bei der Bankia, erkl&#228;rt auch, da&#223; die Fusion der Cajas zur Bankia schon damals mit einem Zuschu&#223; des spanischen Staates in H&#246;he von 4,5 Milliarden Euro garniert worden war. Es erkl&#228;rt jedoch nicht, warum der jetzige spanische Regierungschef Mariano Rajoy, ebenfalls PP, Rato nun so pl&#246;tzlich entfernt hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der gescheiterte Bankchef hatte noch im vorigen Jahr, nur sechs Monate nach der Fusion, Bankia an die B&#246;rse gebracht. Das brachte zwar nur wenig Geld ein, denn die Aktien mu&#223;ten bei befreundeten Institutionen und Mitarbeitern mit Abschlag verteilt werden. 2011 war die Finanzkrise ja schon vier Jahre alt. Selbst Blinde konnten erkennen, da&#223; diese Bank ohne Staatshilfe pleite war. Aber der Prestigegewinn war gro&#223;, Beifall der f&#252;r die Kreditaufsicht zust&#228;ndigen Bank von Spanien gab es auch.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Staat hat bereits 18 Milliarden Euro im heimischen Bankensektor versenkt. Dorthin flie&#223;t das Geld. Die Regierung hat au&#223;erdem, ganz im Einklang mit den EU-Vorgaben, ein sogenanntes Sparprogramm im Volumen von 40 Milliarden Euro beschlossen. Daher soll das Geld kommen. Man sch&#228;tzt, da&#223; von den Immobilienkrediten im Buchwert von 320 Milliarden Euro etwas mehr als die H&#228;lfte faul, also ausfallverd&#228;chtig ist. Am Willen der Regierung, die Banken von dieser Last zu befreien, mu&#223; man nicht zweifeln. Aber hat sie auch die Mittel? Kann sie soviel Schulden machen, um das zu finanzieren? Nat&#252;rlich nicht. Aber daf&#252;r ist ja dann der n&#252;tzliche und dauerhafte EU-Rettungsfonds ESM da.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Autor ist Finanzjournalist und Publizist. Er lebt in Frankfurt am Main&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Lucas Zeise&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Ansage vom Zahlmeister</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7243</link>
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		<dc:date>2012-05-15T11:16:17Z</dc:date>
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<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique3">Internationale Politik</category>


		<description>Wer nicht konsequent &#187;spart&#171;, bekommt keine Hilfsgelder &#8211; der Auftritt des deutschen Au&#223;enministers Guido Westerwelle am Freitag in Berlin lie&#223; an Deutlichkeit nichts zu w&#252;nschen &#252;brig. Im Bundestag versuchte der Politiker, den &#252;brigen EU-Staaten Deutschlands Sicht zu einer vermeintlich erfolgreichen Krisenbek&#228;mpfung aufzuzwingen. Zugleich machte Angela Merkels Au&#223;enbeauftragter vor allem der zu bildenden griechischen Regierung klar, was sie zu tun und zu lassen habe. Ganz klar, die wirtschaftlich (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://www.zlv.lu/spip/IMG/arton7243.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;310&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wer nicht konsequent &#187;spart&#171;, bekommt keine Hilfsgelder &#8211; der Auftritt des deutschen Au&#223;enministers Guido Westerwelle am Freitag in Berlin lie&#223; an Deutlichkeit nichts zu w&#252;nschen &#252;brig. Im Bundestag versuchte der Politiker, den &#252;brigen EU-Staaten Deutschlands Sicht zu einer vermeintlich erfolgreichen Krisenbek&#228;mpfung aufzuzwingen. Zugleich machte Angela Merkels Au&#223;enbeauftragter vor allem der zu bildenden griechischen Regierung klar, was sie zu tun und zu lassen habe. Ganz klar, die wirtschaftlich st&#228;rkste EU-Nation zeigte ihre Muskeln und probte das Diktat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Ganze war verbr&#228;mt als Vorstellung von Eckpunkten f&#252;r einen &#187;europ&#228;ischen Wachstumspakt&#171;. Mit diesem Begriff reagiert Berlin auf dringende W&#252;nsche seines wichtigsten Partners Frankreich. Dessen neugew&#228;hlter Pr&#228;sident Fran&#231;ois Hollande hatte im Wahlkampf recht deutlich gemacht, da&#223; er Haushaltsk&#252;rzungen und Sozialabbau als Krisenrezept f&#252;r untauglich h&#228;lt und dringend Wachstumsimpulse angemahnt. In Frankreich wollte er diese u.a. durch eine drastische Besteuerung Bestverdienender finanzieren.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Doch da sei die deutsche Bundesregierung vor. Zus&#228;tzliches Geld sei nicht da, hie&#223; es aus Berlin. Und &#187;Wachstum auf Pump&#171; bringe nichts, lie&#223; die Kanzlerin wissen. Mit dem nun ins Gespr&#228;ch gebrachten Sechs-Punkte-Programm bleibt sie im alten &#8211; neoliberalen &#8211; Trott und verlangt Strukturreformen. Dies ist ein dehnbarer Begriff, denn auch die komplette Abschaffung des Staates und die Selbstregulierung der Wirtschaft w&#252;rde darunter fallen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So weit geht man in Berlin nicht. Dort geht es den Strippenziehern vor allem um zweierlei: Den Schutz von Verm&#246;gensinteressen deutscher Konzerne, besonders der Banken. Und die Begrenzung des eigenen finanziellen Engagements bei dieser &#187;Rettung&#171;. Zus&#228;tzlich sollen nun einige Milliarden Euro zusammengekratzt werden, die unabgerufen in diversen EU-Programmen schlummern. Ein Szenario f&#252;r wirtschaftliches Wachstum sieht anders aus.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ansonsten bleibt alles beim alten: &#187;Der Fiskalpakt ist beschlossen und er gilt&#171;, funkte Westerwelle nach Paris. &#187;Verabredungen zwischen Staaten werden durch neue Wahlen nicht ung&#252;ltig.&#171; Und Griechenland m&#246;ge bitte bedenken: &#187;Wir stehen zu unseren Hilfszusagen.&#171; Allerdings bedeute dies, da&#223; die vereinbarten &#187;Strukturreformen&#171; umgesetzt werden m&#252;&#223;ten. Werde dieser Weg verlassen, dann sei die weitere Auszahlung vereinbarter Milliarden nicht m&#246;glich.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Westerwelles Auftritt erfolgte vor dem Hintergrund weiterer Hiobsbotschaften. So ist nach der Euro-Zone die gesamte EU in eine Phase zur&#252;ckgehender Wirtschaftsleistung eingetreten. Die EU-Kommission nennt das eine &#187;milde Rezession&#171; und formulierte am Freitag in ihrem Konjunkturausblick: &#187;Die wirtschaftliche Aktivit&#228;t in der EU ist im letzten Quartal 2011 und nach Sch&#228;tzungen auch im ersten Quartal 2012 geschrumpft&#171;. F&#252;r das Gesamtjahr prognostizieren die Experten eine Stagnation f&#252;r alle 27 EU-Staaten und ein Minus von 0,3 Prozent f&#252;r die 17 Euro-L&#228;nder. F&#252;r Griechenland rechnet Br&#252;ssel mit einem R&#252;ckgang des Bruttoinlandsprodukts um 4,7 Prozent (Vorjahr minus 6,9 Prozent). Erst 2013 k&#246;nnte dieser Trend, der seit f&#252;nf Jahren anh&#228;lt, m&#246;glicherweise gestoppt werden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Klaus Fischer, Berlin&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Wochenlang in Haft</title>
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		<description>In seltener Einm&#252;tigkeit haben acht spanische Gewerkschaften gemeinsam die sofortige Freilassung von Laura G&#243;mez gefordert. Die Organisationssekret&#228;rin der alternativen CGT in Barcelona war am 24. April festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. &lt;br /&gt;Die Staatsanwaltschaft wirft der 46-J&#228;hrigen Brandstiftung und Sachbesch&#228;digung w&#228;hrend des Generalstreiks am 29. M&#228;rz vor. Das sei v&#246;llig unhaltbar, kritisierte die CGT. Tats&#228;chlich seien im Rahmen der Streikaktionen vor der B&#246;rse von (...)


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In seltener Einm&#252;tigkeit haben acht spanische Gewerkschaften gemeinsam die sofortige Freilassung von Laura G&#243;mez gefordert. Die Organisationssekret&#228;rin der alternativen CGT in Barcelona war am 24. April festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Staatsanwaltschaft wirft der 46-J&#228;hrigen Brandstiftung und Sachbesch&#228;digung w&#228;hrend des Generalstreiks am 29. M&#228;rz vor. Das sei v&#246;llig unhaltbar, kritisierte die CGT. Tats&#228;chlich seien im Rahmen der Streikaktionen vor der B&#246;rse von Barcelona ein mit Papier gef&#252;llte Karton angez&#252;ndet &#187;und ein paar Eier geworfen&#171; worden. Es habe sich um eine rein symbolische Aktion gehandelt, die in aller &#214;ffentlichkeit durchgef&#252;hrt wurden, so die Organisation. Zudem sei das Feuer vor der B&#246;rse an diesem Tag nicht das einzige in Barcelona gewesen, auch von anderen Gewerkschaften gestellte Streikposten h&#228;tten solche angez&#252;ndet.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So gibt es nach Ansicht der CGT keinerlei Rechtfertigung daf&#252;r, Laura G&#243;mez so lange wegen angeblicher Flucht- und Wiederholungsgefahr in Haft zu halten. Sie sei nicht vorbestraft und habe sowohl einen Arbeitsplatz wie einen festen Wohnsitz.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das sehen die anderen Gewerkschaften ebenso. In der Erkl&#228;rung, die unter anderem von den beiden Mehrheitsorganisationen CCOO und UGT unterzeichnet wurde, wird das Verfahren gegen die CGT-Aktivistin als &#187;absolut unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig&#171; kritisiert. &#187;Die Beschuldigungen entsprechen einzig und allein einer Strategie der Verfolgung jeder gewerkschaftlichen, gesellschaftlichen oder politischen Opposition&#171;, hei&#223;t es in dem Papier. Der einzige wahre Grund f&#252;r die Inhaftierung von Laura G&#243;mez sei, da&#223; sie als &#187;Gewerkschafterin, soziale Aktivistin und K&#228;mpferin gegen das uns ausbeutende kapitalistische System nicht bereit ist, auf den Knien zu leben&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Laura G&#243;mez ist kein Einzelfall. Wie die Wochenzeitung &#187;Diagonal&#171; am Donnerstag berichtete, sind allein seit Anfang April 54 Menschen im Zusammenhang mit Protestaktionen festgenommen worden, die nun zu der &#187;bereits langen Liste von 231 Verhafteten w&#228;hrend des Generalstreiktages hinzugef&#252;gt&#171; werden m&#252;&#223;ten. Das Blatt warnte davor, da&#223; die Polizei bereits angek&#252;ndigt habe, die f&#252;r das Wochenende geplanten Aktionen in allen Teilen Spaniens &#187;ganz genau beobachten&#171; zu wollen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Andr&#233; Scheer&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Riesige Glanztat</title>
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		<description>Kein politisches Ereignis kann losgel&#246;st von der Epoche und den Umst&#228;nden, in denen es stattgefunden hat, beurteilt werden. Niemand kennt auch nur ein Prozent der fabelhaften Geschichte des Menschen, aber dank ihr wissen wir von Ereignisse, die die Grenzen des Vorstellbaren &#252;berschreiten. &lt;br /&gt;Das Privileg, Personen und sogar die Orte kennengelernt zu haben, an denen sich einige der mit der historischen Schlacht verbundenen Ereignisse zugetragen haben, hat das Interesse wachsen lassen, mit dem ich (...)


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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Kein politisches Ereignis kann losgel&#246;st von der Epoche und den Umst&#228;nden, in denen es stattgefunden hat, beurteilt werden. Niemand kennt auch nur ein Prozent der fabelhaften Geschichte des Menschen, aber dank ihr wissen wir von Ereignisse, die die Grenzen des Vorstellbaren &#252;berschreiten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Privileg, Personen und sogar die Orte kennengelernt zu haben, an denen sich einige der mit der historischen Schlacht verbundenen Ereignisse zugetragen haben, hat das Interesse wachsen lassen, mit dem ich in diesem Jahr die Erinnerungszeremonie erwartet habe.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die riesige Glanztat war die Frucht des Heldentums eines Zusammenschlusses von V&#246;lkern, die die Revolution und der Sozialismus vereinigt und verbunden hatten, um die brutale Ausbeutung zu beenden, die die Welt &#252;ber Jahrtausende erlitten hat. Die Russen waren immer stolz darauf, diese Revolution gef&#252;hrt zu haben, und darauf, welche Opfer daf&#252;r zu bringen sie bereit gewesen sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dieser &#252;beraus wichtige Jahrestag des Sieges konnte nicht unter dem Zeichen einer anderen Fahne und eines anderen Namen als denen begangen werden, die das Heldentum der K&#228;mpfer des Gro&#223;en Vaterl&#228;ndischen Krieges gef&#252;hrt haben. Es blieb etwas zweifellos Unantastbares und Unausl&#246;schliches: die Hymne, unter deren unverge&#223;lichen Noten Millionen M&#228;nner und Frauen den Tod herausgefordert und die Invasoren zerquetscht haben, die der gesamten Menschheit tausend Jahre Nazismus und Holocaust aufzwingen wollten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Yankees und die blut&#173;r&#252;nstigen Truppen der NATO haben hoffentlich nicht geglaubt, da&#223; die in Afghanistan, Irak und Libyen begangenen Verbrechen, die Angriffe auf Pakistan und Syrien, die Drohungen gegen Iran und andere L&#228;nder des Mittleren Ostens, die Milit&#228;rbasen in Lateinamerika, Afrika und Asien in absoluter Straffreiheit durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, ohne da&#223; die Welt sich der au&#223;ergew&#246;hnlichen und irrwitzigen Gefahr bewu&#223;t wird.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wie schnell vergessen die Imperien doch die Lehren der Geschichte!
Die in Moskau am 9. Mai vorgef&#252;hrte Milit&#228;rtechnik zeigte die beeindruckende F&#228;higkeit der Russischen F&#246;deration zu einer angemessenen und variablen Antwort auf die ausgefeilten konventionellen und nuklearen Mittel des Imperialismus.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Es war der Akt, den wir uns an dem ruhmreichen Jahrestag des sowjetischen Sieges &#252;ber den Faschismus erhofft haben.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt;&#220;bersetzung: Andr&#233; Scheer&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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		<title>Warnung aus Venezuela</title>
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		<description>Auch in Venezuela wird die Lage in Europa und speziell in Griechenland mit gro&#223;er Aufmerksamkeit beobachtet. Der Abgeordnete des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino) Carolus Wimmer bezeichnete insbesondere die politische und wirtschaftliche Lage Griechenlands als &#187;explosiv&#171;. Er wolle nicht ausschlie&#223;en, da&#223; die vom deutschen Gro&#223;kapital dominierte EU auch gewaltsam eine gef&#252;gige rechte Regierung in Athen durchzusetzen versuche. Das sei im 20. Jahrhundert in Griechenland immerhin schon (...)

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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch in Venezuela wird die Lage in Europa und speziell in Griechenland mit gro&#223;er Aufmerksamkeit beobachtet. Der Abgeordnete des Lateinamerikanischen Parlaments (Parlatino) Carolus Wimmer bezeichnete insbesondere die politische und wirtschaftliche Lage Griechenlands als &#187;explosiv&#171;. Er wolle nicht ausschlie&#223;en, da&#223; die vom deutschen Gro&#223;kapital dominierte EU auch gewaltsam eine gef&#252;gige rechte Regierung in Athen durchzusetzen versuche. Das sei im 20. Jahrhundert in Griechenland immerhin schon einmal passiert, sagte der Internationale Sekret&#228;r der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#187;Inmitten der allgemeinen und strukturellen Krise des Kapitalismus begann 2007 ein starker und zunehmender R&#252;ckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), der Griechenland in eine schwere Finanzkrise gest&#252;rzt hat, aus der sich das Land noch nicht hat befreien k&#246;nnen&#171;, so Wimmer. Diese Krise habe die b&#252;rgerliche Regierung, die sich den Interessen der europ&#228;ischen Finanzm&#228;chte unterworfen hatte, dazu gebracht, bei der sogenannten Troika aus Europ&#228;ischer Zentralbank (EZB), Internationalem W&#228;hrungsfonds (IWF) und Europ&#228;ischer Kommission Milliardenkredite zu erbitten. &#187;Die Troika akzeptierte die Finanzierung Griechenlands, forderte im Gegenzug jedoch eine Reihe von K&#252;rzungen der Sozialausgaben und die Einf&#252;hrung und Erh&#246;hung von Steuern, durch die die Griechen noch mehr in die Krise gest&#252;rzt wurden&#171;, bilanziert der Parlamentarier. Das habe die Unzufriedenheit und den Protest von Millionen Griechen ausgel&#246;st, die auf den Stra&#223;en gegen die &#187;Verbrechen am Sozialstaat&#171; protestierten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Diese Unzufriedenheit habe sich bei den Wahlen vom 6. Mai auch in den Ergebnissen widergespiegelt, so Wimmer. Die Regierungsallianz, die die K&#252;rzungen betrieben hatte, verlor ihre Mehrheit im Parlament und damit die M&#246;glichkeit, eine Regierung zu f&#252;hren. Zur zweiten Kraft wurde das B&#252;ndnis SYRIZA, das Wimmer als eine &#187;Koalition opportunistischer Kr&#228;fte und aus den traditionellen Parteien hervorgegangener Gruppen&#171; beschreibt. Dieses B&#252;ndnis lehne zwar weitere K&#252;rzungen ab und widersetze sich der Unterordnung unter das &#187;Diktat der EU&#171;, vermeide zugleich jedoch jede Klassenkonfrontation. Nur die Kommunistische Partei (KKE) habe auf den Kampf f&#252;r die Macht der Arbeiter und des Volkes orientiert, um die unmittelbaren Probleme l&#246;sen zu k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auf die Krise des herrschenden Systems in Griechenland reagiere die EU auf Druck aus Deutschland mit dem Ultimatum, Griechenland aus der Euro-Zone auszu&#173;schlie&#223;en, wenn es die &#252;bernommen Verpflichtungen aufk&#252;ndige. &#187;Deutschland &#252;bt mit Kanzlerin Angela Merkel und dem deutschen Vertreter im Direktorium der EZB, J&#246;rg Asmussen, den Druck aus. In Krisenzeiten kommt aus Berlin der gr&#246;&#223;te Teil des europ&#228;ischen Kapitals&#171;, so Wimmer. Allerdings sei die Drohung mit einem Ausschlu&#223; Griechenlands aus der Euro-Zone nicht mehr als eine Drohung. Au&#223;erdem k&#246;nne sich die EU nicht erlauben, da&#223; einer ihrer 27 Staaten sich abspaltet, &#187;denn das w&#252;rde die Zerbrechlichkeit und Schw&#228;&#173;che des Organismus und des ganzen Systems offenlegen&#171;.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Als &#187;Plan B&#171; habe Deutschland in den vergangenen Jahren eine &#187;milit&#228;rische L&#246;sung&#171; vorbereitet. &#187;Griechenland ist eines der wenigen europ&#228;ischen L&#228;nder, die einen Milit&#228;rputsch erlebt haben. Von 1967 bis 1974 wurde es von einer Milit&#228;rdiktatur beherrscht&#171;, erinnert Wimmer. Dadurch h&#228;tten sich damals die herrschenden Kr&#228;fte gruppiert, um einen &#220;bergang Griechenlands zum Sozialismus unter F&#252;hrung der KKE zu verhindern. Heute sei die Situation &#228;hnlich, so Wimmer. Auf der einen Seite stehe eine sozialdemokratische Koalition, die &#187;verbal&#171; eine weitere Finanzierung der Banken ablehnt, jedoch ein B&#252;ndnis mit der Rechten anstrebe. Auf der anderen Seite vertrete die KKE die klare Alternative eines R&#252;ckzugs aus der Euro-Zone und des Beginns eines revolution&#228;ren &#220;bergangs. Letzteres werde Deutschland nicht hinnehmen, so da&#223; ein erneuter Milit&#228;rputsch in Griechenland nicht ausgeschlossen werden k&#246;nne.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#187;Griechenland ist auf einen Klassenkrieg vorbereitet worden&#171;, zitierte Wimmer die fr&#252;here griechische Entwicklungsministerin Anna Diamantopoulou. Diese hatte erkl&#228;rt, Europa sei Opfer eines &#187;Waldbrandes&#171;, zu dessen Eind&#228;mmung die EU nicht mehr tue, als sich der Finanzmacht Deutschland zu unterwerfen. Diese Krise habe die griechischen Grenzen l&#228;ngst &#252;berschritten und inzwischen auch Spanien, Portugal, Irland und die Niederlande erfa&#223;t, f&#252;gte Wimmer hinzu. Weitere L&#228;nder w&#252;rden bald folgen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#187;In jedem Fall wird es jedoch Widerstand des Volkes geben. Das Volk wird immer bereit sein, f&#252;r einen revolution&#228;ren Ausweg zu k&#228;mpfen&#171;, zeigt sich der venezolanische Kommunist jedoch &#252;berzeugt davon, da&#223; die Lage Griechenlands nicht alternativlos ist. (PCV/RG/ZLV)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;Carolus Wimmer&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>&#187;Subventionen in vielen F&#228;llen erschlichen&#171;</title>
		<link>http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article7239</link>
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		<dc:date>2012-05-15T10:50:30Z</dc:date>
		<dc:format>text/html</dc:format>
		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>Christoph K&#252;hnemund</dc:creator>

<category domain="http://www.zlv.lu/spip/spip.php?rubrique2">Nationale Politik</category>


		<description>&#228;umlichkeiten der Handelskammer auf Kirchberg eine Konferenz statt, deren Teilnehmer sich mit Problemen befassten, welche augenscheinlich bei der Entwicklung von Niedrigenergieimmobilien nicht bedacht worden sind. &lt;br /&gt;So k&#246;nnten heutzutage Situationen entstehen, in welchen die Feuerwehrm&#228;nner schlicht &#252;berfordert seien, erkl&#228;rte Guy Weis, beigeordneter Feuerwehrkommandant der Stadt Luxemburg. Im Falle eines Brandes gingen die Fenster nicht mehr von selbst bei einer gewissen Temperatur kaputt, (...)


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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#228;umlichkeiten der Handelskammer auf Kirchberg eine Konferenz statt, deren Teilnehmer sich mit Problemen befassten, welche augenscheinlich bei der Entwicklung von Niedrigenergieimmobilien nicht bedacht worden sind.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So k&#246;nnten heutzutage Situationen entstehen, in welchen die Feuerwehrm&#228;nner schlicht &#252;berfordert seien, erkl&#228;rte Guy Weis, beigeordneter Feuerwehrkommandant der Stadt Luxemburg.
Im Falle eines Brandes gingen die Fenster nicht mehr von selbst bei einer gewissen Temperatur kaputt, sondern hielten durch Doppelverglasung l&#228;nger stand, weshalb es beim &#214;ffnen der T&#252;ren zu extrem gef&#228;hrlichen &#187;Backdrafts&#171; kommen k&#246;nne, der Explosion von angesammelten Brandgasen, die anders nicht entweichen k&#246;nnen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zudem stellten Niedrigenergiegeb&#228;ude, welche keine Entl&#252;ftung h&#228;tten, die Menschen im Geb&#228;ude im Falle von Fahrstuhlausf&#228;llen vor die Gefahr einer Atemluftverknappung in k&#252;rzester Zeit.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dipl.-Ing. Oliver O'Nagy vom Centre Henri Tudor hielt im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zur Entl&#252;ftung in Niedrigenergiegeb&#228;uden. Ein weiteres Problem stellen n&#228;mlich die st&#228;ndige Entl&#252;ftung und damit der Verlust von Heizw&#228;rme durch Aufzugssch&#228;chte dar. Er hat mit seinem Team ein Tool erstellt, um den W&#228;rmeverlust von Geb&#228;uden durch Aufzugssch&#228;chte zu messen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Guy Stamet, General Manager der Firma &#187;AirFlow&#171; aus Steinbr&#252;cken, sagte, da&#223; die L&#252;ftungsklappen h&#228;ufig zugeklebt w&#252;rden, um beim Durchl&#252;ftungstest ein gutes Resultat und damit staatliche Subventionen zu erzielen. Nach dem Test w&#252;rden die &#214;ffnungen wieder freigemacht. Auf diese Weise w&#252;rden Subventionen erschlichen und nur rund ein Drittel der in Luxemburg j&#228;hrlich neu gebauten Aufz&#252;ge verf&#252;gten &#252;ber funktionierende Entl&#252;ftungsklappen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Firma &#187;AirFlow&#171; habe daher ein Patent erstanden, um diese Klappen in Luxemburg herzustellen und Geb&#228;ude nachzur&#252;sten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die unerwartete Message dieser Vorstellung am vergangenen Freitag war jedoch zweifelsohne die Kritik der Feuerwehr an einer fehlenden Brandschutzgesetzgebung, deren Entwicklung Mitte der 1990er Jahre damit endete, da&#223; zun&#228;chst die Gesetzgebung aus Belgien schlicht &#252;bernommen wurde, bevor sich herausstellte, da&#223; diese schon zu jenem Zeitpunkt auf einem veralteten Stand der Technik basierte und so wurde das Vorhaben vollst&#228;ndig eingestampft.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit dem aktuellen Energiespar-Aktionismus im Bauwesen sei man &#187;vollst&#228;ndig auf dem Holzweg&#171; und gef&#228;hrde die Handlungsf&#228;higkeit der Feuerwehr, so Weis.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zur Konferenz waren rund 90 Teilnehmer angemeldet, erkl&#228;rte Stamet. Das Thema sei in Luxemburg gefragt, wenn auch bei der ersten Konferenz dieser Art im Jahre 2008 noch 128 Besucher zugegen waren.
Noch immer w&#252;rden sich viel zu selten Immobilienbesitzer, ob privat oder &#246;ffentlich, dazu entschlie&#223;en, eine Umr&#252;stung und damit eine Sicherung der Geb&#228;ude vornehmen zu lassen, sagte er abschlie&#223;end.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;i class=&quot;spip&quot;&gt; &lt;strong class=&quot;spip&quot;&gt;CK&lt;/strong&gt; &lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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