RTL Group, CLT-UFA, BCE

Kollektivvertrag erneuert

Der OGBL teilte am Mittwoch mit, daß »nach langen und schwierigen Verhandlungen« am selben Tag ein Abkommen zur Erneuerung des Kollektivvertrages zwischen den Direktionen von RTL Group, CLT-UFA, BCE einerseits, sowie dem federführenden OGBL, sowie dem LCGB andererseits unterschrieben worden sei.

Heftigster Streitpunkt war nach Angaben der Gewerkschaft die Überarbeitung der Gehältertabellen. Man habe sich schließlich darauf geeinigt, daß die zu erreichenden Leistungsniveaus und die damit verbundenen Lohnerhöhungen so angepaßt wurden, daß sie eine »vorteilhaftere Gehaltsentwicklung« ermöglichen.

Zudem sei festgehalten worden, daß die neuen Regeln und deren Auswirkungen bis spätestens zum kommenden 1. September einer genaueren Analyse zu unterziehen wären.

Die Anfechtungsmöglichkeiten für beschäftigte, die mit ihrer Leistungsbewertung nicht einverstanden sind und die Informationspflicht seitens der Direktion an die Personaldelegierten seien verbessert worden, so der OGBL weiter.

Auch die Kriterien für die Ausschüttung verschiedener jährlicher Boni verbessert und jeder Angestellte erhielt zudem eine einmalige Bruttoprämie von 750 Euro. Für Arbeiten am Sendemast wurde für den Bereitschaftsdienst die Zeitspanne zwischen Anruf und Eintreffen am Einsatzort auf 75 Minuten ausgeweitet, sowie die Prämie für jeden zu steigenden Meter von 0,25 Euro auf 0,50 Euro erhöht.

Der neue Kollektivvertrag ist Rückwirkend seit dem 1. Januar 2012 und bis zum 31. Dezember 2013 gültig.

Donnerstag 27. Juni 2013