Verhandlungen über Sozialplan bei »UBS Fund Services« gescheitert

Schweizer UBS-Bankster wollen bis zu 33 Beschäftigte auf die Straße setzen

Seit dem 2. Mai verhandelten die Bankster der Niederlassung der Schweizer Großbank UBS und die Gewerkschaften über einen Sozialplan, über den zwischen 23 und 33 Angestellte entlassen werden sollen.

Gestern teilten die Gewerkschaften OGBL/SBA und LCGB-SESF mit, dass die Verhandlungen scheiterten, und dass morgen Freitag die erste Sitzung vor dem Schlichter stattfinden soll.

Hintergrund des Sozialplans ist die Entscheidung der Schweizer Großbank, die in Luxemburg unter dem Namen »UBS Fund Services Luxembourg« firmiert, einen Teil der Verwaltung im Fondgeschäft an ein indisches Subunternehmen auszulagern, dadurch die Lohnkosten zu reduzieren und über diesen Lohndumping einen Extra-Profit zu erzielen.

Zu einem Scheitern der Verhandlungen kam es auch, weil die Schweizer Bankster die vom Sozialplan betroffenen Beschäftigten anhalten wollten, bis zu ihrer definitiven Entlassung die Mitarbeiter des indischen Unternehmens »Mahindra Satyam« auszubilden, damit diese die Arbeit der von Entlassung bedrohten UBS-Beschäftigten überhaupt verrichten können.

A.R.

Ali Ruckert : Donnerstag 23. Mai 2013