DuPont: Millionen Profite für Aktionäre, Kurzarbeit für 204 Beschäftigte in Contern

Der Chemiekonzern DuPont de Nemours will im Monat Februar 2009 insgesamt 204 der 1.200 Beschäftigten seiner Niederlassung in Contern kurzarbeiten lassen. Der Konzern wird somit viel Geld einsparen, während die lieben Mitarbeiter um 20 % ihres Gehalts geprellt werden.

Dass das möglich ist, ist ein Skandal, denn DuPont gab noch im 2. Quartal des Jahres 2008 einen Nettoprofit von 1,078 Milliarden Dollar bekannt, wovon ein Teil in Luxemburg erwirtschaftet wurde.

Während diese Gelder aus der Ausbeutung der Beschäftigten von Privataktionären eingesäckelt wurden, dürfen die Steuerzahler in Luxemburg für Kurzarbeit blechen, damit der US-amerikanische Konzern seine Profite nicht anzutasten braucht. Die Beschäftigten in Contern, denen der Konzern für 2009 eine lineare Lohnerhöhung von einem einzigen Prozent zugesagt hatte, dürfen hingegen die Zeche bezahlen. Die CSV/LSAP-Regierung macht es möglich.

A.R.

Ali Ruckert : Mittwoch 21. Januar 2009