Lohnabhängige Ärzte aus dem CHL sprechen von Illegalitäten

50 und mehr Stunden Arbeit, aber bezahlt würden nur 42 Stunden

Stimmt es, dass die lohnabhängigen Ärzte im CHL-Krankenhaus in der Hauptstadt 50 und mehr Stunden in der Woche arbeiten müssen, aber nur 42 Stunden bezahlt bekommen? Das jedenfalls behauptet ein Teil des Vorstands der gewerkschaftlichen Vereinigung der lohnabhängigen Ärzte in Luxemburg in einem Brief an den Staatsrat.

In dem Brief der »Association Syndicale des Médecins salariés au Luxembourg« wird darauf hingewiesen, dass die lohnabhängigen Ärzte Arbeitsverträge mit einer minimalen Wochenarbeitszeit von 50 Stunden haben, in Wirklichkeit aber zwischen 50 und 90 Stunden arbeiten würden, aber nur 42 Stunden pro Woche oder 173 Stunden im Monat bezahlt bekämen. Nacharbeit, Sonntage, Feiertage und Überstunden würden nicht entsprechend vergütet.

Den lohnabhängigen Ärzten zufolge würden diese Illegalitäten von den zuständigen ministeriellen Stellen gedeckt werden.

A.R.

Ali Ruckert : Freitag 16. November 2012