Trierer Autobahn:

Bauarbeiten an der Sauertalbrücke werden am 15. Juni wieder aufgenommen

Seit dem vergangenen Sommer werden an der Sauertalbrücke am Ende der Trierer Autobahn (A1) sogenannte Ermüdungsrisse in den Schweißnähten und Stahlprofilen repariert. Um Schweißarbeiten unter der Fahrbahn vornehmen zu können, muß jetzt die Lkw-Spur in Richtung Trier für etwa einen Monat gesperrt werden. Dem Verkehr steht dann nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.

Die Baustelle an der Verbindungsstelle der deutschen A64 mit der luxemburgischen A1 wird ab dem kommenden Montag, dem 15. Juni aufgebaut. Erst im Juli sollen dann wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen und dies auch nur in reduzierter Breite. Der Abschluß der gesamten Reparaturarbeiten ist für Ende Juli geplant. Um diesen Termin einhalten zu können, muß jedoch das Wetter mitspielen. Für die Korrosionsschutzarbeiten müssen nämlich trockene Witterungsbedingungen herrschen.

Die Ermüdungsrisse in den Schweißnähten und den Stahlbauprofilen der 1987 in Dienst gestellten Autobahnbrücke bei den deutschen Ortschaften Langsur und Mesenich wurden im vergangenen Jahr bei einer turnusmäßigen Prüfung festgestellt. Die Verkehrssicherheit und Standfestigkeit der Brücke sei hierdurch aber nicht beeinträchtigt, heißt es seitens der zuständigen deutschen Stellen.

Bisher seien Schweißnahtrisse in einer Gesamtlänge von 14 Metern behoben sowie 22 schadhafte Teilbereiche der Stahlprofile ausgetauscht worden.

Bezogen auf die insgesamt rund 48.000 Meter Schweißnähte in Fahrtrichtung Luxemburg entspreche dies etwa einem Schadensausmaß von gerade einmal 0,3 Prozent.

Mittwoch 10. Juni 2009