UBS will in Luxemburg 51 Mitarbeiter feuern

Die Schweizer Großbank UBS will in Luxemburg 51 ihrer derzeit 468 Mitarbeiter loswerden. Der Stellenabbau sei angesichts der jüngsten Sparpläne notwendig, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Verhandlungen über einen Sozialplan sollen bereits morgen beginnen.

Nach drastischen Personalkürzungen im vergangenen Jahr hatte UBS vor wenigen Wochen angekündigt, sich in einer zweiten Entlassungswelle bis 2010 von weiteren 8.700 Mitarbeitern weltweit trennen zu wollen. Demnach sind etwa elf Prozent aller Beschäftigten von Entlassung bedroht.

Gegenüber dem Radiosender DNR kritisierte Aleba-Präsident Marc Glesener, daß die UBS-Direktion nicht bereit sei, über andere Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu diskutieren. »Entlassungen dürfen nie das erste Mittel sein«, so der Gewerkschaftschef. Zudem seien die geplanten Entlassungen »unlogisch«, weil die Luxemburger UBS-Filiale auch während der Finanzkrise profitabel gewesen sei.

Mittwoch 3. Juni 2009