Gewerkschaftsdemonstration am 16. Mai

Wir zahlen nicht für ihre Krise!

Im Vorfeld der für den 16. Mai 2009 angekündigten Gewerkschaftsdemonstration erläuterte die Führung des OGBL am Montag noch einmal den Forderungskatalog der Gewerkschaft.

OGBL-Präsident Jean-Claude Reding erinnerte daran, dass das Patronat während der vergangenen Tage deutlich gemacht habe, dass es einen nationalen Lohnstopp, eine weitere Manipulation des Index, Lohnkürzungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen und eine Kürzung des Arbeitslosengeldes wolle.

Allein das, so der OGBL-Präsident würde genügen, um am 6. Mai aufzumarschieren und die Löhne, die Kaufkraft und das System der sozialen Sicherheit zu verteidigen. Doch die Manifestation soll auch eine Warnung an die Politik sein, auf Sozialabbau zu verzichten und die sozialen Rechte der Schaffenden zu respektieren.

Die Gewerkschaften OGBL, FGFC, CGFP, Aleba und LCGB wollen bekanntlich gemeinsam für sichere Arbeitsplätze, für die Sozialversicherungern, soziale Gerechtigkeit, eine bessere und gerechtere Verteilung des Reichtums, die Zukunft der Jugend, die Verteidigung der Renten, und die Kaufkraft und gegen die fortgesetzten Angriffe auf die Löhne, Arbeitsbedingungen und Kollektivverträge, gegen die fortgesetzten Angriffe auf den Index und die ungleiche Behandlung von Beschäftigten manifestieren. »Diese Krise haben wir nicht verursacht und wir werden nicht dafür bezahlen«, heißt es in dem gestern vom OGBL verbreiteten Aufruf.

Sammelpunkt für die Demonstration, die mit einer Manifestation bei der »Gëlle Frau« abgeschlossen wird, ist der Bahnhofsplatz in Luxemburg, am Samstag, dem 16. Mai um 15.15 Uhr.

Nik.

Dienstag 12. Mai 2009