Escher Post offiziell eingeweiht

P&T erwartet Synergien zwischen Post und LUXGSM

Nachdem die Escher fast das ganze vergangene Jahr in die funktionalen aber engen und zudem häßlichen Container mußten, um ihre Postgeschäfte zu erledigen, wurde das neue alte Postgebäude an der Ecke Rue Zénon Bernard/Rue Xavier Brasseur am Dienstag offiziell eingeweiht. Für die im Januar 2008 begonnenen und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft am 8. Dezember abgeschlossenen Umbau- und Renovierungsarbeiten hat das Postunternehmen 3,8 Millionen Euro springen lassen.

Die nun vollklimatisierten Räumlichkeiten beherbergen sechs Postschalter, an denen auch Bankgeschäfte getätigt werden können und die als sogenannter »Open Service« funktionierend ohne Trennscheiben auskommen, sowie einen LUXGSM-Shop mit fünf Verkäufern und auf 100 Quadratmetern. Dank eines speziellen Aufzuges können nun auch Gehbehinderte ins Innere des Gebäudes gelangen, wo – zusätzlich zu dem an der zuvor generalüberholten Außenwand – ein zweiter Geldautomat aufgestellt wurde.

Die Postschalter sind montags bis freitags von 7.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, der GSM-Shop montags bis freitags von 8.00 bis 19.00 Uhr und samstags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Mit ihrer neuen Filiale »in einem der schönsten Gebäude der Stadt Esch« will die P&T nach den Worten ihres Generaldirektors nach außen hin ihre Einheit demonstrieren. Zudem verspricht sich Marcel Gross von der Zusammenlegung »Synergien zwischen dem Post- und dem Telekomgeschäft«.

Wie Gross während der Feierstunde weiter erklärte, hat die P&T auch sieben neue Arbeitsplätze in Esch geschaffen – für Briefträger, die ihre Tour in der neuen Filiale beginnen. Die Escher Bürgermeisterin Lydia Mutsch würdigte das 1930 errichtete Haus als »eines der wichtigsten und schönsten Gebäude der Stadt« und Wirtschaftsminister Jeannot Krecké befand, es mache Sinn, »die Geschäftsfelder Post, Telekom und Postcheque zusammenzuhalten«.

oe

Oliver Wagner : Mittwoch 14. Januar 2009