Kollektivvertrag für WSA-Beschäftigte unterzeichnet

Nachdem die Gewerkschaften mehr als zwei Jahre lang auf jegliche Verbesserung für die Beschäftigten der US-amerikanischen »Warehouse Service Agency« (WSA) verzichtet hatten, aus Angst, die US-Armee könne nach dem Militärlager zwischen Bettemburg und Düdelingen auch das Lager in Sanem schließen, teilten OGB-L und LCGB am Dienstag mit, man habe mit der WSA-Direktion einen neuen Kollektivvertrag unterzeichnet.

Dieser habe eine Laufzeit von zwei Jahren und gelte für die 103 WSA-Beschäftigten in Sanem, die hauptsächlich im Auftrag der U.S. Air Force arbeiten, und für die 160 ehemaligen Beschäftigten aus dem 2006 geschlossenen Militärlager in Bettemburg/Düdelingen, die noch einen Arbeitsvertrag mit der WSA haben, aber mittlerweile bei staatlichen Verwaltungen arbeiten. Der Kollektivvertrag sehe für dieses und das kommende Jahr nicht näher bezifferte Erhöhungen der Löhne, der Prämien und des Kleidergeldes vor. Zudem werde die automatische Lohnerhöhung für frühere Angestellte angepaßt.

Mittwoch 15. April 2009