60 Entlassungen beim Autozulieferer IEE

Die Beschäftigten aus dem Unternehmen IEE, das Niederlassungen in Contern und Echternach hat und Sensorplatten für Autokonzerne in mehreren Ländern Europas, in Asien und den USA herstellt, ist gegenwärtig von äußerst negativen Folgen der kapitalistischen Krise betroffen.

Infolge des Produktions- und Umsatzrückgangs während des letzten Quartals 2008, bedingt durch weniger Aufträge der Autokonzerne, wurde im Betrieb bereits kurzgearbeitet, was Lohneinbußen von 20% für die Beschäftigten zur Folge hat.

Allerdings stand bereits im Dezember 2008 fest, dass das Unternehmen einen Teil der 900 Beschäftigten entlassen würde, so dass noch vor den Feiertagen zum Jahres-ende ein Sozialplan, der unter anderem höhere Abgangsentschädigungen als vom Gesetz vorgeschrieben und die Bezahlung von Weiterbildungsmaßnahmen beinhaltet, aufgestellt wurde.

Wie diese Woche bekannt wurde, sollen bis zu 60 Belegschaftsmitglieder – alle hochqualifizierte Beschäftigte, hauptsächlich aus der Forschungsabteilung – entlassen werden.

IEE rechnet nicht damit, dass die Auswirkungen der Krise auf die Automobilindustrie und ihre Zulieferbetriebe schnell vorübergehen werden.

A.R.

Ali Ruckert : Freitag 9. Januar 2009