Tipps zur Zeitumstellung

Die Umstellung auf die Sommerzeit in der Nacht zum Sonntag kann Anpassungsschwierigkeiten nach sich ziehen. »Daß viele Leute nicht zur gewohnten Uhrzeit einschlafen können und nachts immer wieder aufwachen, hängt mit der inneren Uhr zusammen«, erklärte der Mediziner Peter Düker.

Der Biorhythmus des Menschen lasse sich nicht so einfach vorstellen wie der Uhrzeiger, sagte er. »Der Körper reagiert mit dem Schlafhormon Melatonin auf den Wechsel von Hell und Dunkel. Ist die Zeit umgestellt, sind daher viele Menschen noch nicht müde, obwohl die Uhr ihnen bereits die gewohnte Schlafenszeit anzeigt«. Die Anpassung könne bis zu einer Woche dauern.

Besonders Babys und Kleinkindern fällt der Wechsel schwer, wenn die Eltern auf starren Essens- und Schlafenszeiten beharren. »Am besten sollten sich die Betroffenen schon ein paar Tage auf die neue Uhrzeit einstellen und schrittweise etwas früher ins Bett gehen und auch früher Abendbrot essen«, rät der Arzt. Schlafmittel seien nicht nötig. Allenfalls naturheilkundliche Mittel wie Baldrian, Hopfen und Melisse sollten genommen werden.

Am Sonntag, 29. März, werden zur Sommerzeit die Uhren um 02.00 Uhr eine Stunde auf 03.00 Uhr vorgestellt. (AP)

Freitag 27. März 2009