Untersuchungsprojekt 9/11

Endlich haben es Politiker mehrerer Länder geschafft, sich zusammenzuschließen, um eine »neue, wirklich unabhängige Untersuchung zur Feststellung, was an 9/11 geschah« zu fordern. In einer Petition rufen zwölf Politiker aus sieben Ländern US-Präsident Barack Obama auf, eine solche Überprüfung zu autorisieren.

Die bisherigen Untersuchungen seien von Personen durchgeführt worden, »die mit der Bush/Cheney-Regierung eng verbunden oder sogar bei ihr beschäftigt waren.« Deren Ergebnisse aber wichen in radikaler Weise von Erkenntnissen ab, zu denen unabhängige Forscher der verschiedenen Fachrichtungen gelangt sind. Diese Forschergruppen – darunter solche der Architekten und Ingenieure, Feuerwehrleute, Juristen, Piloten, religiösen Führer, Gelehrten, Veteranen und Angehörigen medizinischer Berufe – hätten seit langem eine neue Untersuchung gefordert. Es sei endlich an der Zeit, daß Politiker diese Forderung beherzigen, heißt es im Schreiben an Obama.

Zweifel an der offiziellen Version vom Einsturz der Türme des World Trade Center am 11. September 2001 haben in den letzten Jahren immer mehr Menschen befallen. Ein Zusammenbruch der Legende von »Osama und den 19 Räubern« hätte unabsehbare Folgen. Bisher hat aus Deutschland der ehemalige Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Andreas von Bülow, den Appell der Gruppe der »Political Leaders for 9/11 Truth« (pl911truth. com) unterzeichnet. In Großbritannien hat sich der frühere Umweltminister Michael Meacher angeschlossen, in den USA fünf Politiker, darunter der ehemalige Gouverneur von Minnesota, Jesse Ventura, und der frühere Kongreßabgeordnete Dan Hamburg. Hinzu kommen mit den Italienern Giulietto Chiesa und Gianni Vattimo sowie Paul Lannoye aus Belgien drei aktive bzw. frühere EU-Abgeordnete.

Klaus von Raussendorff

Donnerstag 5. März 2009