Heftige Gewerkschaftskritik am »Stage« in der Grundschule

Vergangenen Samstag hatten der SEW-OGBL, der Landesverband und die Lehrergewerkschaft FGIL zu einer Protestveranstaltung ins Gewerkschaftskasino nach Bonneweg eingeladen. Gefordert wurde eine Reform des Referendariats (»Stage«) für Lehrer in der Grundschulbildung. An der Veranstaltung nahmen mehr als 250 Grundschullehrer, Stagiare und Studenten teil.

Die Gewerkschaften machten in der Vergangenheit wiederholt darauf aufmerksam, dass das zweijährige Referendariat, so wie es gegenwärtig funktioniert, eine völlig überflüssige Belastung der Lehrer ist und einer der Gründe, weshalb der Lehrerberuf an Attraktivität verloren habe.

Kritisiert wurde, dass die Lehrer außerhalb ihrer Arbeitszeiten Seminare im »Institut de formation de l’éducation nationale« besuchen müssen, die über Aspekte ihres Berufs handeln, die ihnen ohnehin bereits während ihrer Ausbildung vermittelt wurden.

Nik.

(Foto: FGIL)

Montag 21. Januar 2019