Neue Arbeitsplätze schaffen

Nur mehr wenige Tage trennen uns vom Jahresende. Hinter uns liegen zwölf Monate reich an Problemen, von denen wiederum vor allem die schaffenden Menschen betroffen waren. Und dies in vielerlei Hinsichten.

Angefangen mit der katastrophalen Situation auf dem Arbeitsmarkt und der hohen Zahl an Langzeitarbeitslosen. Am schlimmsten davon betroffen sind nach wie vor nicht ausreichend qualifizierte junge Menschen sowie »ältere« Arbeitsuchende, denen immer häufiger unverblümt vermittelt wird, dass man im reichen Luxemburg vielfach bereits im Alter von 50 Jahren, manchmal sogar schon ab 40, zum »alten Eisen« gezählt wird.
Für größere Diskussionen haben Arbeitsplatzabbau, Reallohnverluste, schlechter werdende Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit auch dieses Jahr nicht gesorgt. Die Öffentlichkeit hat sich kaum mit diesen Problemen befasst, da sie von den staatstragenden Parteien völlig totgeschwiegen wurden – auch während des Wahlkampfs. So dass, ähnlich wie in den Jahren zuvor, die meisten Verschlechterungen widerstandslos geschluckt wurden. Statt sich zu wehren, resignierten viele der Betroffenen. Vielfach aus Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu gefährden, selbst in die Arbeitslosigkeit gedrängt zu werden.

Dass Arbeitslosigkeit heute vielfach als unumgängliches Übel angesehen wird, ist damit zu erklären, dass die im Parlament vertretenen Parteien allesamt fest ins kapitalistische System eingebunden sind und somit an einer Politik festhalten, die für Profitmaximierung steht, also für eine Umverteilung von unten nach oben.
Allein die Kommunisten. sehen Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Reallohnverluste und schlechtere Arbeitsbedingungen nicht als Fatalität. Allerdings sind ihre Vorschläge für abgesicherte Arbeitsplätze, bessere Löhne und menschenwürdigere Arbeitsbedingungen den anderen Politikern nicht einmal eine Diskussion wert.

Dabei fordert die KPL als Sofortmaßnahmen lediglich, den Rotstiftspezialisten das Handwerk zu legen und kurzfristig neue Arbeitsplätze zu schaffen, die sowohl älteren wie auch Arbeitsuchenden mit nur geringer Qualifikation zugänglich wären, damit Langzeitarbeitslose endlich wieder zurück ins aktive Arbeitsleben finden könnten.
Das Geld dazu wäre vorhanden, wie es die vielen Millionen zeigen, die alle Jahre wieder unsinnigerweise in Militär und Aufrüstung verpulvert werden.

g.s.

Freitag 21. Dezember 2018