Für mehr Kaufkraft und weniger Armut

Mindestlohn, Teuerungszulage und Familienzulagen um 20 % erhöhen

Die Dreierkoalition von LSAP, DP und Grünen, die so fortschrittlich sein wollte, setzte die Politik des Sozialabbaus der vorigen CSV/LSAP Regierung fort, so dass die Lohnabhängigen und Rentner heute nicht mehr, sondern weniger Kaufkraft haben, und die Armut nicht kleiner, sondern größer wurde.

Die KPL fordert genau das Gegenteil und will mit einem Dringlichkeitsprogramm die Kaufkraft der Schaffenden und Rentner stärken und durchsetzen, dass im reichen Luxemburg niemand unter der Armutsgrenze leben muss.

Dazu gehört:

– Den Mindestlohn um 20 Prozent anzuheben.

– Die Erhöhung und automatische Anpassung der Familienzulagen, die seit 2006 insgesamt 20 Prozent ihres Wertes verloren haben, an die Lebenshaltungskosten.

– Die Erhöhung der Teuerungszulage, die seit 2009 nicht mehr angepasst wurde, um 20 Prozent.

– Der Erhalt des Index und die Wiedereinführung einer Vorschuss-Index-Tranche von 1,5 Prozent.

– Eine Erhöhung der kleinen und mittleren Renten.

– Die staatliche Übernahme aller Anwalts- und Gerichtskosten für eine Person mit einem monatlichen Einkommen bis zu anderthalb Mindestlöhnen und einen Haushalt von zwei Personen bis zu einem monatlichen Einkommen von zwei Mindestlöhnen.

Freitag 7. September 2018