Rümelinger KPL-Sektion überbringt 1.500 Euro für den Wahlfonds der KPL

Der Wahlkampf zu den Chamberwahlen kündigt sich an, aber wer im September und Oktober seine politischen Vorschläge unter die Menschen bringen will, der braucht Geld, erstens um Plakate, Flugblätter und Zeitungen drucken zu lassen und zweitens, um Posttarife zu bezahlen, wenn innerhalb kurzer Zeit alle Haushalte in einem Wahlbezirk erreicht werden sollen.

Die Parteien, die in der Chamber sind, haben damit kein Problem, denn sie bekommen Hunderttausende, beziehungsweise Millionen Euro aus der staatlichen Parteienfinanzierungshilfe.

Die KPL hingegen bekommt keinen müden Euro aus der Staatskasse, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als eigene Aktivitäten zu entwickeln, um Finanzen zusammenzubekommen und Geld bei den Schaffenden und Rentnern zu sammeln. Dazu hat die KPL eigens Sammellisten in Umlauf gebracht, auf die man zeichnen kann.

Die Einnahmen aus dem Wahlfonds werden schließlich darüber entschieden, in welchem Maße die Kommunisten die Wählerinnen und Wähler mit ihren Vorschlägen und Alternativen erreichen können.

1.500 Euro für den Wahlfonds der KPL (von links nach rechts): der Rümelinger Schöffe Eddes Peiffer, KPL-Präsident Ali Ruckert, der Rümelinger Sektionskassierer André Romersa

Wichtig ist daher, dass die KPL-Mitglieder und Sympathisanten individuell Solidarität bekunden. Aber auch eine kollektive Anstrengung der Parteisektionen ist erfordert. In diesem Sinne ermutigte das Zentralkomitee die Sektionen, eigene Initiativen zu ergreifen, um den Wahlfonds aufzustocken.

Ende Mai hatte die Sektion Differdingen-Petingen bereits 750 Euro für den Wahlfonds gespendet – Einnahmen aus dem Informations- und Verkaufsstand der Sektion am Tag der Braderie des Differdinger Geschäftsverbandes am 19. Mai.

Nun hat die Rümelinger Sektion der KPL nachgezogen, gleichzeitig aber das Resultat der Differdinger verdoppelt, denn diese Woche überreichten die Rümelinger Kommunisten 1.500 Euro an KPL-Präsident Ali Ruckert.
Es ist der Gewinn aus dem Stand der Sektion auf der Rümelinger Braderie vom 30. Juni dieses Jahres. Dass der Gewinn so hoch ist, geht darauf zurück, dass das geradezu legendäre, selbstgemachte Pferde-Goulasch von Eddes Peiffer an diesem Tag verkauft wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass weitere Initiativen folgen werden, damit die erforderliche Aufklärungsarbeit gemacht werden kann, und erstmals seit langen Jahren wieder eine konsequente Opposition in die Chamber einziehen wird.

Der Stand der KPL auf der Rümelinger Braderie

Freitag 6. Juli 2018