Einigung zwischen CGFP und Regierung

»Ein Abkommen der Solidarität«

Gestern informierten CGFP und Minister Dan Kersch darüber, ein Zusatz-Abkommen zum Gehälterabkommen erreicht zu haben, welches auf Seiten der Gewerkschaften, nicht nur bei der CGFP, mit großer Mehrheit begrüßt worden sei.

Das Zusatzabkommen beinhaltet die Abschaffung der umstrittenen 80/80/90-Regel, die Verlängerung des bestehenden Gehälterabkommens (2016 bis 2018) um zwei weitere Jahre, die Verkürzung der Stagezeit von 3 auf 2 Jahre sowie die Anhebung des Essensgeldes der Staatsbeamten von derzeit 144 Euro auf dann 204 Euro monatlich, was geteilt durch 20 Arbeitstage im Schnitt 10 Euro pro Tag bedeute. Damit würden die Begünstigten ermutigt, die Gastronomie vor Ort aufzusuchen und jene hätte ebenfalls etwas davon. Günstiger soll es in Zukunft auch den jugendlichen Einsteigern in die Beamtenlaufbahn ergehen, wenn die Stagezeit und das gekürzte Gehalt wegfallen. Damit sollen der Jugend, so Kersch, die Steine auf dem »Kreditmarkt« aus dem Weg geräumt werden, beim Aufbau eines selbständigen Lebens.

Das neue Abkommen sei eines für die Jugend, erklärten Romain Wolff und Dan Kersch einhellig. Es stärke die Kaufkraft. Zusätzlich sollen alle, die derzeit unter die 80/80/90-Regelung fielen, beim damit einhergehenden Verlust bezüglich des Rentenanspruches von Staat unter die Arme gegriffen bekommen, damit diese Kerbe ausgewetzt wird.

Wolff erklärte, daß eine nachfolgende Regierung, welche sich in den Kopf setzen könnte, dieses neue Abkommen nicht umzusetzen, sich eindeutig gegen die Jugend positioniere. Kersch wies darauf hin, daß die notwendigen Gesetzesprojekte bis zum Dezember durch dien Regierungsrat gingen und demnach von einer zukünftigen Chamber auf den Weg gebracht werden müßten.

Die CGFP-Verantwortlichen betonten, froh darüber zu sein, daß die beiderseitige Dialogbereitschaft zu diesem »Abkommen der Solidarität« geführt habe.

CK

Christoph Kühnemund : Freitag 15. Juni 2018