www.mengschoul.lu:

Für den Durchblick im Wirrwarr

Im Gegensatz zur Forderung der Kommunisten nach einer polytechnischen Gesamtschule für alle bis 15 oder 16 Jahre, aus der heraus dann die weitere Orientierung erfolgt, hat die aktuelle Regierung die öffentliche Schule sozusagen gesprengt mit Spezialschulen aller Art. Deren Programme werden im Ausland eingekauft und teilweise werden sogar die Examen im Ausland korrigiert. Sie tragen dann im Namen die schmückenden Beiwörter »europäisch« oder »international« und haben den fürchterlichen Nachteil, daß damit der Schmelztiegel, der einmal die öffentliche Schule war, futsch ist.

Weil sich keiner mehr auskennt, was es wo gibt, und schließlich auch sonst alle Sekundarschulen aufgefordert sind, Sonderspezialangebote anzubieten, gibt es jetzt eine Internetplattform, die helfen soll beim Thema »Wohin nach der Grundschule?«. Da heißt es dann einleitend: »Meng Schoul ass eng Plattform, déi dir hëlleft, dee Lycée ze fannen, deen dech am beschten op deng Zukunft virbereet. Well eis Schoulen esou ënnerschiddlech si wéi d’Talenter vun eise Schüler, kanns du op enger interaktiver Kaart d’Profiller vun de verschiddene Lycéeën opruffen. Gëff einfach déi Beräicher un, déi dech interesséieren, den Ordre d’enseignement, deen s du wëlls besichen oder déi sproochlech Offeren a Projeten, déi dir gefalen, a fann eraus, wéi eng Schoul am beschten zu dengem Profil passt. Du kanns no geziilte Formatioune sichen an dech iwwer déi verschidde Klassen aus dem Secondaire classique a général, der Beruffsausbildung an dem BTS (enseignement supérieur) informéieren.« Wir wünschen viel Spaß beim Forschen. Wer mit der Internetseite nicht klarkommt, kann sich ja direkt an Erziehungsminister Claude Meisch wenden.

jmj

Mittwoch 30. Mai 2018