Franz Ferdinand kehren zurück

Rock-A-Field 2009 auch mit Kings of Leon und The Ting Tings

Bis zum 28. Juni ist es zwar noch ein Weilchen hin, doch da das veranstaltende Atelier dieser Tage die drei »Topacts« des diesjährigen Rock-A-Field-Festivals bekanntgab, wollen wir unsere Leser nicht länger auf die Folter spannen. An dem Freiluftkonzert auf dem Herchesfeld – so der Name einer idyllischen Waldlichtung nahe der südlich von Luxemburg-Stadt gelegenen Ortschaft Roeser – werden sich erneut Franz Ferdinand beteiligen. Die schottische Indie-Rock-Band war bereits bei der ersten Auflage von Rock-A-Field 2006 dabei. Zudem wurde die britische Indie-Pop-Band The Ting Tings und die US-amerikanische Rockband Kings of Leon verpflichtet.

Letztere soll den Veranstaltern zufolge dafür sorgen, daß es – musikalisch gesehen – »dieses Mal etwas härter zugehen wird als im vergangenen Jahr«. Mit 9.000 Besuchern, die unter anderem The Kooks, The Verve, Mando Diao, Eternal Tango und Culcha Candela sehen wollten, war das Freiluftkonzert 2008 vergleichsweise schlecht besucht: 2006 und 2007 wurden jeweils 14.000 Konzertbesucher gezählt, die bei der ersten Ausgabe neben Franz Ferdinand auch Placebo und Silbermond und bei der zweiten Queens Of The Stone Age, The Hives, Billy Talent, Juli, Art Brut und Versus You lauschten.

Zu den organisatorischen Neuheiten gehört, daß es in diesem Jahr gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten unweit des Konzertplatzes geben wird. Trotzdem sehen es die Veranstalter natürlich lieber, wenn die Konzertbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Wie in den Vorjahren ist der Bustransfer zum Festival kostenlos, zudem bemüht sich »den Atelier« derzeit darum, auch eine kostenlose Zugverbindung einzurichten.

Luxemburger Bands: Bitte melden!

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Neben der Hauptbühne soll es noch eine zweite Bühne geben, auf der sich vor allem heimische Bands aus- toben können. Zudem können so die teilweise bis zu 45 Minuten dauernden Umbaupausen auf der Hauptbühne überbrückt werden, ohne daß sich beim Publikum Langeweile breit macht. An alle interessierten luxemburgischen Bands sowie Musikgruppen aus der Großregion appellieren die Veranstalter, sich umgehend beim Atelier (bp 1371, L-1013 Luxembourg) zu bewerben.

Wer sich bis zum Sommer auf dem Laufenden halten will, sollte regelmäßig die soeben frisch überholte Internetseite www.atelier.lu/raf besuchen. Sie wird nach und nach mit immer ausführlicheren Informationen aktualisiert. Außerdem kann man sich dort frühzeitig mit Eintrittskarten versorgen, die übrigens 47 Euro plus Vorverkaufsgebühren kosten – wobei die An- und Abreise per Bus und eine obligatorische Müllgebühr bereits enthalten sind.

oe

Oliver Wagner : Freitag 6. Februar 2009