Esch/Alzette

Grüne Inseln der Biodiversität

Am Mittwochmorgen stellten Mitglieder des Schöffenrates auf einer »pädagogischen Visite« die verschiedenen grünen Inseln im Escher Stadtbild vor und nutzten die Gelegenheit, den anwesenden Journalisten auch gleich das »Vel’Ok«-System aufs Auge zu drücken, indem, ganz ökologisch, von einem »Espace vert« zum anderen geradelt wurde.

Betont wurde, daß die Gemeinde Esch sich seit Jahren für die Rückkehr der Biodiversität ins Escher Stadtbild einsetze. Vor Jahren begann diese Idee mit dem »faucharge tardif« verschiedener Grünflächen und hat sich nun entwickelt zu einer gezielten Bepflanzung, um innerhalb stark besiedelten Gebietes durh verschiedene Projekte rekreative Zonen zu bilden, genannt »Urban Bongert«.

Der erste innerstädtische »Bongert« wurde bereits im Jahre 2013 vor einem Studentenheim angelegt und mit Obstbäumen und Kräutern bepflanzt. All diese Früchte stehen für jeden frei, geerntet zu werden. Seit Frühjahr 2015 nun können auch die Einwohner des Brouch-Viertels gratis Blumen, Kräuter und Obst in einem zweiten »Urban Bongert« in der Lentz-Straße ernten, wo der CIGL neben einer Kräuterauswahl auch 35 Obstbäume gepflanzt hat. Die fleißigen Hände des CIGL sind auch mit der Instandhaltung der Grünzonen befaßt.
Bis zum kommenden Winter werden dann auch die neuen Insektenhotels an den verschiedenen »Urban Bongerts« installiert sein.

Während der gesamten Saison 2015 wurden bereits 3.500 Lavendelpflanzen in Esch gepflanzt, um den Insekten ein besseres Angebot im urbanen Lebensraum bieten zu können.

CK

Donnerstag 3. September 2015