Vom 26. bis zum 29. September auf Kirchberg

Oekofoire 2014

Vom 26. bis zum 29. September findet in Luxemburg wieder die Oekofoire statt.

Über 170 Aussteller präsentieren und verkaufen Produkte für den Alltag, die nach ökologischen Kriterien geprüft sind, aus Bauen und Wohnen, Heizsysteme, erneuerbare Energien, Ernährung, Möbel, Haushaltsartikel, Spielzeug, Kosmetik, Buchhandel und Medien, Textilien, Schuhe, Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft, Kunsthandwerk sowie Mobilität, Reisen und Freizeit.

Zahlreiche Organisationen, Institute, Ministerien… aus dem sozialen- und ökologischen Bereich präsentieren ihre Arbeit. Von kommerziellen Interessen unabhängige Fachleute bieten Beratung zu Themen wie Energiesparen, Bauen und Wohnen, Ernährung und Umwelt an. Darüber hinaus gibt es musikalische Unterhaltung, ein Animationsprogramm, Kinderhorte und kreative Workshops.

Auf dem Stand von Mouvement Ecologique werden umweltpolitische Themen behandelt. Dieses Jahr stehen u.a. die sektoriellen Pläne der Landesplanung im Vordergrund, die zu einer Diskussion über die zukünftige Entwicklung führen sollen. Aber auch das umstrittene Freihandelsabkommen EU-USA u.a.m. wird thematisiert.

Das Oekozenter Pafendall bietet Beratung an. Auch die Bibliothek des Zentrums präsentiert sich mit einer Auswahl an Veröffentlichungen.
Neben einem Informationsstand zu Bio- und konventioneller Baumwolle der Textilbranche sowie dem Thema »Altkleider«, findet man neben bekannten, auch neue Aussteller, die ökologisch korrekte Kleidung anbieten.

Die Besucher können in der gebündelten Themenecke »Textilien« stöbern und selber herausfinden, worauf man beim Kleiderkauf achten sollte.

Auf der Bauschau 2014 – »Dach dämmen: oben, unten oder mittendrin?« kann man sich über Dächer informieren, die man nachträglich dämmen will. Dabei wird nicht nur die Heizenergieeinsparung fokussiert, wichtig ist auch die Ökologie der Baustoffe.

Bei dem »Schmaachmaart« 2014 werden erneut Kochvorführungen angeboten, doch in etwas »anderer Form«. Im Vordergrund steht »Fingerfood«. Die Veggie-Table Gruppe des Mouvement Ecologique wird vorführen, wie man vegetarisches und veganes »Fingerfood« zubereitet.

Auf vielen Ständen werden die Besucher mit kleinen Häppchen verwöhnt. Finanziell ermöglicht werden die Vorführungen und der »Schmaachmaart« durch die Bio-Bauerei-Genossenschaft Lëtzebuerg.
Im »Repair Café Lëtzebuerg« kann man kaputte Geräte durch freiwillige »Reparatur-Experten« aus verschiedenen handwerklichen Fachbereichen reparieren lassen. Fünf bis zehn Fachleute stehen täglich zwischen 14 und 17 Uhr zur Verfügung.

In einer Ausstellung zeigen die Lëtzebuerger Naturfoto-Frënn (LNF) die Wunder der Welt der Säugetiere, der Vögel, Insekten und Pflanzen, die Vielfalt der Fauna und Flora der Wasserwelt und der Landschaften.

Expo »Green« ist ein Projekt des hauptstädtischen Atheneums. Wie kann Kunst zum Respekt der Natur beitragen? Kann man Abfall zu Kunstobjekten umformen. Diesen Fragen sind 300 Schüler des Atheneums während zwei Jahren auf den Grund gegangen. Sie haben unter der Leitung Kunsterziehern Kunstobjekte geschaffen.

In der Ausstellung »Dans la zone interdite de Fukushima 2011-2014« sind Fotos von Menschen zu sehen, die um das Atomkraftwerk in Fukushima wohnten und Ende 2011 zum ersten Mal wieder für fünf Stunden »nach Hause« gehen durften. Janick Magne und Manami Shibuya haben diese Momente fotografisch festgehalten.

Dienstag 9. September 2014