50 neue Arbeitsplätze in Schengen

Richtfest der PM-International

Die Firma PM International feierte am vergangenen Donnerstag Richtfest an ihrer neuen Niederlassung in Schengen. Das Unternehmen, welches nach eigenen Angaben zu den EU-weit größten Direktvertreibern in den Bereichen Fitneß, Wellness und Schönheitsartikeln gehört, ist in 34 Ländern weltweit mit 25 Niederlassungen aktiv. Der Gesamtumsatz beträgt nach Unternehmensangaben 280 Millionen USA-Dollar. PM International rüstet unter anderem die Deutsche Eishockeynationalmannschaft. Die deutschen und österreichischen Skiverbände oder den Schweizer Handball aus.

Die neue Niederlassung in der Wäistrooss in Schengen soll eines der vier weltweiten »Headquarters« werden. Seinen Sitz für Deutschland und die EU hat die Firma im deutschen Speyer. Der neueste Sitz in Luxemburg soll nach Plan im kommenden Dezember eröffnen und soll, allen anderen Hauptquartieren übergelagert, die Steuerung des Gesamtkonzerns übernehmen. Das neue Gebäude wird 57 Meter lang und hat eine Gesamtfläche von 1.500 m2 an Büro- und Verwaltungsfläche. Nach Unternehmensangaben beträgt die Gesamtinvestitionssumme 6,7 Millionen Euro und wird zu 100 Prozent selbst getragen.

Vier Ausbildungsplätze

Die angekündigten 50 neuen Arbeitsplätze in Schengen sollen sich vor allem in den Bereichen Verwaltung, Forschung, sowie Finanzen und Controlling bewegen. Dazu werden vier Ausbildungsplätze geschaffen, die später auf 8 ausgebaut werden sollen, so Firmengründer und Vorstand Rolf Sorg im Rahmen des Richtfestes. Ende April 2015 wird das neue Gebäude bezogen.

Das Unternehmen sei wirtschaftlich unabhängig und erschließe sein Wachstum ausschließlich aus eigener Finanzkraft heißt es. »Durch gezielte Expansion erschließen wir uns neue Märkte und bleiben dadurch nicht nur wettbewerbsfähig, sondern bauen unsere Stellung als eines der führenden Unternehmen im Direktvertrieb kontinuierlich aus. Der Standort Luxemburg ist ideal, um die weitere, weltweite Expansion von hier aus zu steuern«, so Rolf Sorg abschließend.

CK

Christoph Kühnemund : Dienstag 2. September 2014