Schwierige Arbeitsbedingungen bei der Post

Das Problem der doppelten Rundgänge muss gelöst werden

In der jüngsten Ausgabe ihrer Zeitung »De Bréifdréier« (8/2014) hatte die Briefträgergewerkschaft nicht nur die schwierigen Arbeitsbedingungen im »Centre de Tri« in Bettemburg kritisiert (»Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek« vom 14. August 2014), sondern hatte auch den Personalmangel in den Verteilerzentren angeprangert.

Das seit langem bekannte Problem hatte sich noch verschlimmert, nachdem die Direktion beschlossen hatte, die Interim-Arbeitskräfte abzuziehen, ohne gleichzeitig das Personal aufzustocken.

Erst nach der scharfen Kritik der »Bréifdréieschgewerkschaft« hatte die Post sich dann einverstanden erklärt, dass ab September dieses Jahres minimal 14 neue Briefträger die nötige Ausbildung bekommen werden, und dass Briefträger, die den Elternurlaub in Anspruch nehmen, wieder durch Interim-Arbeitskräfte ersetzt werden.

Zudem wurde festgehalten, dass erneut eine spezielle Gruppe von Briefträgern geschaffen werden soll, die in den verschiedenen Verteilerzentren eingesetzt werden sollen, wenn dort doppelte Rundgänge anfallen.

Sollte das nicht genügen, um die doppelten Rundgänge auf niedrigem Niveau zu halten, werde sich die Briefträgergewerkschaft dafür einsetzen, dass genügend Personal zur Verfügung steht, heißt es im »Bréifdréier«.

A.R.

Ali Ruckert : Dienstag 19. August 2014