Stahlindustrie: Kollektivvertrag provisorisch bis zum 15. Dezember 2013 verlängert

Weitere Verhandlungen

Der Kollektivvertrag in der Stahlindustrie soll provisorisch bis zum 15. Dezember 2013 in Kraft bleiben. Darauf haben sich am Dienstag ArcelorMittal und die Gewerkschaften OGBL und LCGB geeinigt.

Das Schlichtungsverfahren in der Auseinandersetzung über den Abschluß des Kollektivvertrags war am 20. November dieses Jahres abgelaufen, ohne dass eine Einigung zwischen den Kapitalvertretern und den Gewerkschaften erzielt wurde.

Die Kollektivvertragsverhandlungen und die Schlichtung waren daran gescheitert, dass ArcelorMittal darauf beharrt hatte Verschlechterungen durchzusetzen. Die Stahlherren wollten die Stahlarbeiter nicht nur mit einer minimalen, einmaligen Prämie für die Jahre 2012 und 2013 abspeisen, sondern auch die Anfangsgehälter herabsetzen, die Lohnzuschläge für die nächsten drei Jahre aussetzen, kollektivvertraglich abgemachte Ruhetage abschaffen und den neuen Kollektivvertrag an einen Kompetitivitätsplan koppeln.

Wie verlautet, soll es heute Mittwoch und am 11. Dezember zu weiteren Gesprächen zwischen ArcelorMittal und den Gewerkschaften kommen.

A.R.

Ali Ruckert : Mittwoch 4. Dezember 2013