Die 28 dayli-Filialen in Luxemburg schließen:

20 Beschäftigte verlieren Arbeit und Einkommen

Die 28 dayli-Filialen, die bis vor einem Jahr noch im Besitz des Schlecker-Konzerns waren und nach dessen Konkurs an den österreichischen Handelskonzern dayli übergingen, werden Ende September schließen. Damit verlieren weitere 120 Beschäftigte, die am Mittwoch die Hiobsbotschaft erhielten, Arbeitsplatz und Einkommen. Der österreichische Handelskonzern war bereits am 12. August pleite gegangen. Doch die Filialen in Belgien und Luxemburg waren zunächst nicht vom Konkurs des österreichischen Mutterhauses betroffen und hatten weiter funktioniert. Es hatte geheißen, ein konkurrierender Handelskonzern oder ein anderer »Investor« sei interessiert und möglicherweise bereit, die Geschäfte zu übernehmen. Diese Aussicht scheint sich nun zerschlagen zu haben. Die Geschäfte werden seit längerem schon nicht mehr mit neuen Waren beliefert. Nachdem bereits vergangene Woche 17 Boutiquen einer Firmengruppe Konkurs angemeldet hatten, ist dies ein weiterer schwerer Schlag für die Beschäftigten aus dem Handelsbereich.

Donnerstag 12. September 2013